MotoGP™ Basics

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Überblick

MotoGP™ is the premier motorcycle racing World Championship; an eighteen-race series visiting thirteen countries, four continents and with pan-global television coverage. Ten nationalities of the world’s most skilled riders line a grid armed with cutting-edge motorcycle technology with prototype machinery fielded by three manufacturers; Ducati, Yamaha and Honda.

1949 von der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) als Weltmeisterschaft gegründet, geht die MotoGP nun in ihre 65. Auflage. In der Motorrad Weltmeisterschaft sind drei Klassen zusammengefasst, die an einem Grand Prix Wochenende alle ihre Sieger suchen. Früher wurde die Motorrad WM weithin als „500er“ bezeichnet. Im Jahre 2002 wurde das Reglement komplett umgekrempelt und fortan waren neben den 500ccm großen Zweitaktern auch 990ccm starke Viertakter erlaubt. Bekannt wurde diese „neue“ Motorrad-Weltmeisterschaft unter dem Kürzel MotoGP. Im Jahre 2007 kam es zu einer erneuten, drastischen Änderung, als der Hubraum auf 800ccm herabgesetzt wurde. Im Jahre 2012 ging man von diesem Limit wieder zurück und erhöhte die Kapazität auf 1000ccm. Seit 1992 verwaltet Rechteinhaber Dorna Sports die MotoGP unter der Aufsicht der FIM.

Die Geschichte der MotoGP™ Grands Prix Rennen ist eine lange und vielfältige. In den letzten 65 Jahren wurde sie in fast jedem Winkel der Welt ausgetragen. 2013 kamen mehr als 2,4 Millionen Menschen an die Rennstrecken dieser Welt, um die MotoGP™ live und hautnah zu erleben. Italien, Großbritannien, Spanien, die USA und Australien sind dabei die Länder, die die meisten Siege und WM-Titel feiern konnten. Mehr Infos dazu gibt es im Bereich „Ergebnisse & Statistiken“.

Neben der Königsklasse gibt es noch zwei weitere Kategorien, die im Grand Prix-Sport ebenfalls Weltmeisterschafts-Status besitzen. Sie sind Teil der MotoGP-Wochenenden. Die Moto3-Klasse ist aus der ehemaligen Klasse bis 125ccm hervorgegangen, aus den 250ccm-Zweitaktern wurde die Moto2. Bei jedem Grand Prix sind diese beiden Klassen dabei und in beiden Kategorien wird am Ende des Jahres ein Weltmeister gekrönt - insgesamt also deren drei.

RENNWOCHENENDEN

An einem Grand Prix Wochenende wird in jeder der drei MotoGP-Klassen ein Rennen ausgetragen:

  • Moto3™ – Die 4-Takt-, 250ccm-, Einzylinder-Klasse ersetzte 2012 die 125ccm-Kategorie. Das Maximalalter für Fahrer liegt bei 28 (25 für Wildcard-Fahrer und diejenigen, die neu in die Moto3 einsteigen), das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Moto2™ – Im Jahre 2010 ersetzte die Moto2™-Klasse die 250ccm-Kategorie. Honda liefert die Einheitsmotoren, Dunlop stellt die Reifen bereit. Die Bikes werden von einem circa 140 PS starken 600ccm-4-Takt-Motor angetrieben. Design und Konstruktion des Chassis sind innerhalb der Grenzen der Technischen Vorgaben der FIM frei. Rahmen, Schwinge, Tank, Sitzeinheit und die Verkleidung dürfen dabei nicht von einem Nicht-Prototypen, also von einem homologierten Serienmotorrad, stammen. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren.
  • MotoGP™ – Der härteste Wettbewerb für die größten Talente im Motorradrennsport. Hier wird mit 1000ccm großen Viertakt-Motoren gefahren, das Mindestalter für die Königsklasse liegt bei 18 Jahren.

Bei einer Reihe von GP-Wochenenden wird die Action auf der Strecke um den Red Bull MotoGP™ Rookies Cup und den Shell Advance Asia Talent Cup ergänzt. Aufgabe dieser Klassen ist es, die zukünftigen Stars der MotoGP™ aus der ganzen Welt an die WM heranzuführen und die jungen Talente zu fördern.

Eine Grand Prix Veranstaltung findet an drei Tagen statt, an den ersten beiden Tagen werden die Trainings und Qualifikationen in jeder Klasse gefahren. In der Saison 2013 wurde das Qualifying-Format der MotoGP™-Klasse angepasst. Die drei freien Trainings bestimmten fortan, wer in die Qualifikation einzog. Die Top Ten aus den kombinierten Zeiten sind seither sofort für das zweite Qualifying gesetzt Im ersten Qualifying fahren diejenigen ihre Startpositionen aus, die es in den freien Sessions nicht in die Top Ten geschafft haben. Die zwei schnellsten Piloten dieses Q1 kommen in das Q2, die Quali-Session der Schnellsten, in welcher dann die ersten zwölf Startplätze vergeben werden. Diese Sessions finden am Samstagnachmittag statt. In der Moto2- und Moto3-Klasse ist das Format des Qualifyings nicht geändert worden. Der dritte Tag des Grand Prix ist der Renntag.

MotoGP™-Qualifying erklärt

Wie in den Vorjahren wird es drei freie Trainingssitzungen von je 45 Minuten geben, die an einem regulären Rennwochenende am Freitagvormittag und Freitagnachmittag, sowie am Samstagvormittag abgehalten werden. Der Unterschied in diesem Jahr wird sein, dass die Zeiten, die in diesen Sitzungen gewertet wurden, für das Qualifying zählen. Aus den kombinierten Ergebnissen wird bestimmt, ob ein Pilot am QP1 oder QP2 teilnehmen wird.

Die Piloten, die sich in den freien Trainings mit ihren Zeiten auf den 11. Rang und dahinter platzierten, nehmen am QP1, das 15 Minuten dauert, teil. Die zwei schnellsten Piloten in dieser kurzen Sitzung qualifizieren sich für die Teilnahme im QP2. Dies führt dazu, dass insgesamt 12 Piloten an der finalen QP2-Sitzung, die ebenfalls 15 Minuten dauert, teilnehmen, und die Startreihenfolge an der Spitze unter sich ausmachen. Die Piloten, die nicht zu den zwei schnellsten Piloten im QP1 gehörten, belegen die Startplätze 13 und höher, entsprechend ihrer gewerteten Zeit im QP1.

Um den Fahrern und Teams die Gelegenheit zu geben, sich an unvorhergesehene Änderungen anzupassen und sich für die Qualifyings vorzubereiten, wird es ein Freies Training 4 von 30 Minuten geben, das vor den beiden Qualifying-Sitzungen stattfinden wird. Dies wird weder gewertet, noch einer Qualifying-Sitzung, an der ein Pilot teilnehmen wird, angerechnet.

  • 1. Die drei vorhandenen freien Trainings-Sitzungen bleiben unverändert, jedoch werden die kombinierten Zeiten aus diesen Sitzungen die Teilnahme am abschließenden Qualifying bestimmen.
  • 2. Die zehn schnellsten Fahrer nehmen automatisch im Qualifikationstraining 2 (QP2) teil.
  • 3. Alle anderen Fahrer treten im Qualifikationstraining 1 (QP1) gegeneinander an.
  • 4. Die zwei schnellsten Fahrer im QP1 qualifizieren sich für das QP2, so dass insgesamt 12 Piloten um die ersten 12 Startplätze kämpfen.
  • 5. Die Piloten, die nicht zu den zwei schnellsten Piloten im QP1 gehörten, belegen die Startplätze 13 und höher, entsprechend ihrer gewerteten Zeit im QP1.

Nach den Warm-up-Sitzungen jeder Kategorie am Renntag, macht traditionell die kleinste Kategorie, in diesem Fall die Moto3™ den Anfang auf der Strecke, gefolgt von der Moto2™-Klasse und danach schließlich die MotoGP™. Änderungen diesbezüglich sind vorbehalten. Die Rennen von Längen zwischen 95 und 130 Kilometern und dauern in der Regel zwischen 40 bis 45 Minuten, in Übereinstimmung mit einer festgelegten Anzahl von Runden, die sich auf jeder Strecke variiert. Boxenstopps sind selten, aber zulässig, und sind besonders bei wechselhaften Wetterbedingungen geeignet, wenn Fahrer in der Boxengasse auf eine Maschine, die mit anders spezifizierten Reifen ausgestattet ist, wechseln können (nur MotoGP ™).

FAHRER

Der aktuelle MotoGP Weltmeister heißt Marc Marquez und fährt für das Repsol Honda Team. Er holte 2013 bei seinem ersten Antreten gleich seinen ersten Titel in der Königsklasse. Jorge Lorenzo aus dem Yamaha Factory Racing Team holte knapp den Vize-Weltmeister-Titel, nachdem er und Marquez sich im Verlaufe der Saison mehrfach spektakulär mit Dani Pedrosa (Repsol Honda) bekriegt hatten. Pedrosa holte schließlich den dritten Gesamtrang.

In der Saison 2014 werden einige neue Piloten die MotoGP-Klasse bereichern. Diese neuen Fahrer werden als Rookies bezeichnet und sie sorgen dafür, dass immer wieder neue Talente nachrutschen und das Level in der größten Klasse extrem hoch bleibt. Der Moto2-Weltmeister von 2013, Pol Espargaro, steigt in die Königsklasse auf und übernimmt im Tech3-Team den leer gewordenen Platz von Cal Crutchlow. Scott Redding wird für das GO&FUN Honda Gresini Team fahren, Mike di Meglio kommt zu Avintia Blusens. Auf einer Open-Maschine des Teams PBM wird der Australier Broc Parkes in die Klasse einsteigen. Die Startliste eines jeden Grand Prix enthält die permanenten Fahrer, die von ihren Teams für eine gesamte Saison unter Vertrag genommen werden, und die Wildcard-Piloten, die meist aus den Ländern des aktuellen GPs stammen. In jedem MotoGP-Rennen werden rund 24 Teilnehmer am Start stehen, rund deren 35 sind es jeweils in der Moto2- und Moto3-Klasse.

Es treten Fahrer aus der ganzen Welt in der Weltmeisterschaft an, dazu zählen die folgenden Länder: Australien, Belgien, Brasilien, Kolumbien, Tschechische Republik, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Malaysia, Niederlande, Portugal, San Marino, Spanien, Südafrika, Schweiz, Thailand, Großbritannien, USA und Venezuela.

Im Bereich Fahrer & Teams sind die Profile aller Fahrer aus den drei Grand Prix-Klassen hinterlegt.

Die MotoGP™ geht eng mit der Charity von „Riders for Health“ einher, einem Projekt, welches Ärzten und Medizinern in Afrika hilft. Dabei geht es um anständige Transportmöglichkeiten, sodass auch isoliert lebende Menschen regelmäßig und zuverlässig medizinisch versorgt werden können.

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