MotoGP™ Basics
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Da MotoGP Bikes Spitzengeschwindigkeiten von über 340 km/h erreichen können, ist es für alle Beteiligten in der Königsklasse des Motorradrennsports von größter Bedeutung die Sicherheit der Fahrer in jeder Hinsicht zu schützen.
Im Jahr 2002 sorgte sich die FIM über die Fortschritte in der Entwicklung und Konstruktion, die zu höheren Geschwindigkeiten auf jeder %Rennstrecke führten. Zum Zwecke der Erhöhung der Sicherheit, wurden Änderungen in Bezug auf Gewicht, Grenzwerte für Kraftstoff und Hubraum eingeführt.
GRAND PRIX SICHERHEITSKOMMISSION
Die FIM (siehe Abschnitt Verwaltungsorgane) schuf 2003 die Grand Prix Sicherheitskommission nach dem tragischen Tod von Daijiro Kato im April dieses Jahres, um an jeder Strecke der Weltmeisterschaft daran zu arbeiten, die Sicherheit zu verbessern.
Das ursprüngliche Komitee beinhaltete Katos ehemaligen Teamkollegen Sete Gibernau und seinen japanischen Landsmann Nobuatsu Aoki, während momentan die MotoGP Piloten Valentino Rossi, Casey Stoner und Dani Pedrosa, dazu Claude Danis (FIM Sicherheitsbeamter), Franco Uncini (Chef der IRTA Sicherheitskommission), Javier Alonso und Carmelo Ezpeleta (vom MotoGP Organisator Dorna) die Kommission bilden.
Bei jedem Grand Prix trifft sich die Sicherheitskommission, um über Änderungsvorschläge nachzudenken, die auf den jeweiligen Rennstrecken zur Sicherheitsverbesserung beitragen sollen. Ihre Vorschläge können Änderung des Streckenlayouts, Änderung der Auslaufzonen, vergrößerte Kiesbetten, Erhöhungen der Sicherheitsbarrieren oder Reifenmauern, die Verbesserung medizinische Anlagen und Zugänglichkeit und ähnlicher Sicherheitsmaßnahmen sein.
Am Tag vor jedem Grand Prix untersuchen IRTA Sicherheitskommissionsvertreter Franco Uncini und Claude Danis von der FIM Sicherheitskommission jeden Inch der jeweiligen Strecke zu Fuß, bevor sie die Prozedur an jedem Morgen des Grand Prix Wochenendes im Auto wiederholen - vor den relevanten Trainingssessions oder Rennen.
Die Sicherheitsbeamten Uncini und Danis folgen dann allen Freien Trainings, Qualifikationssesions und Rennen auf der Strecke via TV-Monitoren im Renn-Kontroll-Zentrum in ihrer Rolle als Mitglieder der Rennleitung - das Organ, das jedes Rennen überwacht und Strafen verhängen kann, die von Suspension bis hin zum Ausschluss führen können, wenn eine spezielle Sicherheitsregel verletzt wurde (Siehe Abschnitt Hauptregeln).
SAFETY CAR
Der Start jedes Rennens wird mittlerweise vom offiziellen Safety Car, gesponsert vom offiziellen MotoGP Partner BMW, genau beobachtet.
Der Safety Car führt die Fahrer in die Sichtrunde, in der der Fahrer des Safety Car den Status der Strecke ein letztes Mal überprüft, bevor das Rennen beginnt. Er untersucht, ob die Strecke frei von Öl, Benzin oder anderen Flüssigkeiten ist und steht in ständigem Kontakt zur Rennleitung, sollte etwas ihre Aufmerksamkeit erregen.
Wenn die Sichtrunde vollendet nimmt der Safety Car hinter der Startaufstellung Platz und folgt den Fahrern in ihrer ersten Runde des Rennens, beobachtet das Szenario vorn sehr genau, denn oft passiert es in der ersten Runde, dass Gruppen von Fahrern miteinander kollidieren. Wenn ein Sturz mehrerer Fahrer in der ersten Runde passiert, zum Beispiel beim Grand Prix von Katalonien 2006, war der Safety Car direkt da, um unmittelbare Hilfe und Anweisung zu geben und aus nächster Nähe zu berichten.
Wenn die erste Runde gefahren ist dann wird das Safety Car nur noch auftauchen, wenn das Rennen durch einen Sturz oder Regen unterbrochen wird. In diesem Fall sehen die Fahrer auch die relevanten Sicherheitssignale um die Rennstrecke (Siehe Abschnitt Flaggen und Lichter). Die Fahrer wissen auch, wenn sie das Safety Car außerhalb der ersten Runde auf der Strecke sehen, dass sie vorsichtig fahren müssen und nicht überholen dürfen.
BESONDERE SICHERHEITSREGELN
Dazu gibt es einige besondere Regeln, die sich direkt an Teammitglieder und Fahrer richten, um ihre Sicherheit sicherzustellen - und die Sicherheit ihrer Mitstreiter:
- - Die Piloten müssen verantwortungsvoll fahren, damit andere Mitstreiter oder Teilnehmer, weder auf der Strecke, noch in der Boxengasse gefährdet werden.
- - Wenn der Fahrer ein Problem mit seinem Motorrad bemerkt das für ihn in einer Aufgabe in Training oder Rennen endet, dann sollte er nicht versuchen mit geringer Geschwindigkeit zu den Boxen zu kommen, sondern so schnell wie möglich von der Strecke abfahren, um seine Maschine an einen sicheren Ort zu bringen, der von den Streckenposten angezeigt wird. Im Training oder im Rennen auf der Strecke anzuhalten ist verboten.
- - Die Fahrer dürfen ihre Motorräder nicht in die entgegengesetzte Richtung der Strecke fahren oder schieben - weder auf der Strecke noch in der Boxengasse - lediglich unter der Anleitung eines Funktionärs.
- - In der Boxengasse gilt jederzeit ein Geschwindigkeitslimit von 60km/h und jeder Fahrer, der das Limit während eines Rennens überschreitet wird mit einer Durchfahrtsstrafe belegt (siehe Abschnitt Hauptregeln).
- - Die maximale Anzahl von Teampersonal pro Fahrer, die in dem Bereich vor den Boxen arbeiten ist auf acht Leute für die MotoGP und sechs für Moto2 und Moto3 beschränkt.