About MotoGP
Teams/Hersteller
Es ist nicht einfach ein ‘typisches' Team der MotoGP Weltmeisterschaft zu definieren. Die Grand-Prix-Teams bestehen jedoch hauptsächlich aus Sponsoren, Leitungsangestellte, Verwaltungsangestellte, Presseleute, Mechaniker und natürlich den Fahrern.
Die Teams in der MotoGP Klasse haben üblicherweise zwei Fahrer, und zusätzlich zu den Fahrer- und Konstrukteurstiteln, kämpfen die Teams um ihren eigenen WM-Titel. Alle Punkte, die von beiden Fahrern im Team erzielt werden, einschließlich Ersatzfahrer aber nicht Gastfahrer, zählen für den Team-WM-Titel, der jedes Jahr am Ende der Saison bei den MotoGP Awards vergeben wird, und der im Jahre 2006 von dem Repsol Honda Team gewonnen wurde.
DIE NAMEN DER TEAMS
Die offiziellen Titel der Teams setzen sich aus drei Elementen zusammen: der Name des Konstrukteurs des Motorrads oder des Motors (Vorschrift), der Name des Teams (Vorschrift, es sein denn, der Name des Teams ist der gleiche wie der des Konstrukteurs) und der Name eines Hauptsponsors (Option). Daraus entstehen also Namen wie Rizla Suzuki MotoGP, Pramac d’Antin Ducati oder Dunlop Yamaha Tech3.
Die Sponsoren spielen eine ausschlaggebende Rolle bei der Unterstützung der Teams, da sie die Betriebskosten übernehmen, wie zum Beispiel Verwaltungskosten Motorradentwicklung, Versicherung, Reisen und Personalgehälter. Als Gegenleistung bieten die Teams ihren Sponsoren Auftritte in der Presse weltweit und den Zusammenhang mit einer der glamourösesten, beliebtesten und spannendsten Sportarten der Welt.
Alle Teams sind Mitglieder der IRTA (International Road Racing Teams Association), eine Organisation, die im Jahre 1986 gegründet wurde um die Grand-Prix-Teilnehmer als eine Einheit zu vertreten. Die Organisation arbeitet zusammen mit der FIM und Dorna (siehe Abschnitt Leitungsorgane) um das hohe Niveau in der MotoGP beizubehalten und den Sport allgemein zu fördern.
DEFINITIONEN
Die Teams, die in der MotoGP Weltmeisterschaft teilnehmen, unterscheiden sich deutlich in den zur Verfügung stehenden Budgets und ihrer Struktur, was Personalanzahl betrifft. Es gibt die großen Werksteams aber auch die so genannten ‘Satelliten-’ oder Privatteams, die an den drei Eliteklassen der Weltmeisterschaft teilnehmen.
Wie es der Name schon andeutet, sind die Werkteams sehr eng mit dem Konstrukteur, den sie vertreten, verbunden. Teams wie zum Beispiel Repsol Honda, für das Weltmeister Nicky Hayden und sein talentierter spanischer Kollege Dani Pedrosa fahren, und Fiat Yamaha, vertreten durch Weltstar Valentino Rossi und Kollege Colin Edwards, sind wie ein Schaufenster für die ‘Marke’ und die ‘Technologie’ der entsprechenden Konstrukteure. Das Können vor Millionen von Motorradfans auf der ganzen Welt beweisen zu dürfen kann nicht schlecht für die Geschäfte sein.
Private Teams können ebenfalls eng mit den Konstrukteuren arbeiten, die ihnen die Maschinen zur Verfügung stellen, aber die Zusammenarbeit unterscheidet sich von Fall zu Fall - einige Teams sind sogar ganz von den Werken getrennt.
Einige Privatteams mieten ihre Motorräder bei den Konstrukteuren und haben den Vorteil der direkten technischen Unterstützung und Ersatzteillieferung, je nach Vertrag. Honda Gresini und Pramac d’Antin Ducati sind Beispiele dieser Art von Satellitenteams, die derartige Vereinbarungen getroffen haben. Für die Werke ist ein Feedback von diesen Teams auch von Bedeutung wenn es darum geht eine konkurrenzfähige Maschine zu entwickeln.
Viele Privatteams in den drei Klassen werden inzwischen vollkommen unabhängig von den Werken betrieben, mieten jedoch ihre Maschinen ebenfalls bei den Konstrukteuren - Honda LCR und Konica Minolta Honda machen es zum Beispiel in der MotoGP Klasse.
Der Michel Metraux Cup wird am Ende jeder Saison an die bestqualifizierten Privatfahrer der 250cc und 125cc Klassen vergeben.
Es gibt ebenfalls ‚unabhängige’ Privatteams, und das Team Roberts ist zurzeit das einzige Beispiel in der MotoGP Klasse, da sie einen Honda Motor in ihrer KR212V benutzen aber den Rest der Maschine selber bauen. Ilmor GP ist ebenfalls ein Beispiel für ein unabhängiges Team, das ein Motorrad ausschließlich für Rennen baut.
Alle Teams haben ihre Reifenlieferanten gewählt. Im Abschnitt Reifen, wird nähere Information über die Wahl der Reifen gegeben.
ANZAHL AN TEAMS
Zurzeit nehmen 12 Teams and der MotoGP Weltmeisterschaft teil, 17 in der 250cc Klasse und 16 in der 125cc Klasse.
Es handelt sich dabei um folgende (die Buchstaben in Klammern geben des Status des Teams an: Werksteam (w) oder Privatteam (p):
MotoGP:
Ducati Marlboro Team (w), Dunlop Yamaha Tech 3 (p), Fiat Yamaha Team (w), Honda Gresini (p), Honda LCR (p), Kawasaki Racing Team (w), Konica Minolta Honda (p), Pramac d’Antin (p), Repsol Honda Team (w), Rizla Suzuki MotoGP (w) und Team Roberts (p).
250cc:
Angaia Racing (p), Blusens Aprilia (p), Blusens Aprilia Germany (p), Campetella Racing (p), Cardion AB Motoracing (p), Emmi – Cafe Latte Aprilia (w), Fortuna Aprilia (w), Thai Honda PTT-SAG (p), Humangest Racing Team 250cc (w), Kiefer - Bos - Sotin Racing (p), Master – Mapfre Aspar (w), Metis Gilera (w), Red Bull KTM 250 (w), Repsol Honda 250cc (w), Team Sicilia (p), Team Toth Aprilia (p) und Honda LCR (p).
125cc:
Ajo Motorsport (p), Arie Molenaar Racing (p), Bancaja Aspar (p), Belson Campetella Aprilia (p), Blusens Aprilia (p), Emmi – Cafe Latte Aprilia (p), FFM Honda GP 125 (p), Humangest Racing Team 125cc (p), Multimedia Racing (p), Polaris World (p), Red Bull KTM 125 (w), Repsol Honda 125cc (p), Skilled Racing Team (p), Team Sicilia (p), Valsir Seedorf Derbi (w) and WTR Team (p).
KONSTRUKTEURE
Die Konstrukteure sind:
MotoGP:
Ducati, Honda, Kawasaki, Suzuki, Yamaha, Roberts
250cc:
Aprilia, Gilera, Honda, KTM
125cc:
Aprilia, Derbi, Honda, KTM

