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Rossi and Gibernau Seite an Seite auf dem Sachsenring

Rossi and Gibernau Seite an Seite auf dem Sachsenring

Rossi and Gibernau Seite an Seite auf dem Sachsenring

Valentino Rossi und Sete Gibernau saßen heute Seite an Seite im Sachsenring-Presseraum und waren sich darüber einig, dass der Abstand zwischen beiden nach dem 30 Runden Rennen des Veltins Motorrad Grand Prix Deutschland am Sonntag genau so eng sein könnte.

Vor einem Jahr fuhren die Beiden mit einem Unterschied von nur 0,060 Sekunden über die Ziellinie und enger zusammen als auf der MotoGP Tabelle können sie nun wirklich nicht stehen. Trotz Gleichstand mit 126 Punkten hat Rossi aufgrund der höheren Siegesanzahl nur einen kleinen Vorsprung.

Keiner von ihnen konnte sich nach ihren Stürzen beim letzten Rennen in Rio Punkte holen, und das macht dieses Wochenende umso spannender, nicht nur weil es das Ende der ersten Hälfte der Weltmeisterschaft bedeutet.

„Ein bisschen komisch ist es schon, denn irgendwie ist es als würden wir wieder von vorne anfangen. Wir haben neun harte Rennen vor uns bei denen die Maschinen auf Hochtouren laufen müssen," erklärte Rossi, der vor zwölf Monaten hier den Kampf gegen Gibernau verlor. "Letztes Jahr machte ich einen blöden Fehler in der letzten Kurve und ich war richtig sauer. In Rio konnten wir nicht das richtige Setup für das Motorrad finden. Hoffentlich schaffen wir es hier um wieder um den Sieg kämpfen zu können."

Gibernau ist davon überzeugt, dass Rossi wieder einmal sein größter Rivale sein wird, sprach aber mit großem Respekt über seine weiteren Rivalen in der MotoGP Klasse nach dem er in Rio ausnahmsweise die Möglichkeit hatte sich das Rennen von Außen anzusehen.

„Es ist eine enge Strecke und es wird ein enges Rennen werden, aber dieses Wochenende geht es nicht nur um mich und Valentino. Es gibt auch zahlreiche andere Fahrer, die das Rennen gewinnen können, wie (Makoto) Tamada, Loris (Capirossi) und Troy (Bayliss). Ich werde nach Vorne gucken und mein Job tun, und zwar so gut wie möglich."

Lokalmatador Alex Hofmann freut sich schon auf das Heimrennen auf der ausverkauften Rennstrecke, und arbeitet weiterhin hart für sein allerhöchstes Ziel, und zwar zum zweiten Deutschen Fahrer der Geschichte werden, der ein Rennen der Königsklasse gewinnt, nach Edmund Czihak auf dem Nürburgring im Jahre 1974.

„Für mich wird es vor allem eine weitere Lernerfahrung sein, aber ich fühle, dass ich Fortschritte mache und mein eigentliches Ziel ist am Sonntag unter den Top 10 zu landen," erklärte de 23-jährige. "Die Fans hier sind total verrückt nach MotoGP, Valentino, Sete und all den anderen Fahrern, es wird bestimmt ein tolles Wochenende."

Tags:
MotoGP, 2004, VELTINS MOTORRAD GP DEUTSCHLAND, Valentino Rossi

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