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Melandris Kampf gegen die Schmerzen

Melandris Kampf gegen die Schmerzen

Melandris Kampf gegen die Schmerzen

Marco Melandris grausame Pechsträhne verfolgte ihn bis Donington Park am Freitag Morgen als der Italiener von Alex Hofmann im ersten Freien Training gerammt wurde und dadurch einen Sturz mit seiner Yamaha am Melbourne Loop erlitt, bei dem er sich den Daumen brach. Nach seinem spektakulären Sturz auf dem Sachsenring nur fünf Tage vorher, war dieser Sturz das Letzte was Melandri auf der Rennstrecke brauchte, auf der er sich letzte Saison einen Platz in der ersten Startreihe holte. Der ehemalige 250ccm Weltmeister konnte seine Enttäuschung nicht verbergen.

Gegen Ende des Freien Trainings war ich gerade dabei, eine schnelle Runde zu machen und musste Hofmann überholen, erklärte Melandri, der sich am Nachmittag, trotz Verletzung auf Platz Acht qualifizieren konnte. Leider hat er mich nicht gesehen und schubste mich auf die Wiese, so dass ich stürzte. Ich wusste sofort, dass meine Hand verletzt war, aber die Enttäuschung war groß als die Röntgenaufnahmen zeigten, dass ich mir einen Knochen am unteren Teil des Daumens gebrochen hatte.

Vor dem Start des Nachmittagstrainings hatte ich Angst, dass der Bruch mir große Probleme verursachen würde, aber am Ende war es doch nicht so schlimm. Natürlich tut es weh wenn ich bremse, und etwas weniger wenn ich aus Rechtskurven kommend Gas gebe, es könnte aber schlimmer sein. Die Preisfrage ist nun wie es aussehen wird, wenn ich das ganze Rennen lang fahren muss.

Abgesehen davon war alles OK. Der Grip hier, mit dem neuen Asphalt ist viel besser und das Motorrad arbeitet sehr gut. Man könnte sagen, dass es das erste Mal ist, an dem wir nicht hart Arbeiten mussten um ein gutes Setup zu finden.

Melandris Renn-Ingenieur Guy Coulon war mit den Anstrengungen seines Fahrers glücklich, verheimlicht aber nicht seine Bedenken über die Chancen seines Schützlings in diesem Rennen. Trotz seiner Verletzung leistete Marco heute gute Arbeit. Die große Frage ist nun, wie viele Runden er so fahren kann.

Glücklicherweise ist die Strecke nicht so holprig wie früher, was ihm die Sache etwas erleichtert. Was dem Setup betrifft, gibt es nicht viel was wir tun können, um ihm zu helfen, außer zu versuchen, dass es für ihn einfacher wird, das Motorrad zu fahren, und dass ist genau das was wir morgen versuchen werden.

Tags:
MotoGP, 2004, CINZANO BRITISH GRAND PRIX, Marco Melandri

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