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Foggy: ‚Der Einstieg in die MotoGP WM wäre für mich das Größte'

Foggy: ‚Der Einstieg in die MotoGP WM wäre für mich das Größte'

Foggy: ‚Der Einstieg in die MotoGP WM wäre für mich das Größte'

Der ehemalige Superbike Weltmeister und derzeitiger Foggy Petronas WSB Teamchef Carl Fogarty war im Fahrerlager in Donington Park zu Besuch und erklärte, dass die Führung eines MotoGP Teams für ihn ‚das Größte' sei.

‚Foggy' war die Kraft, die das Motorradrennen in Großbritannien wieder populär werden ließ und zwar bis zu einem Ausmaß, der seit der berühmten Zeit von Barry Sheen nicht erreicht worden war. Fast überall bekannt, dank seiner offenen Art, seiner grenzenlose Kampfbereitschaft und seiner unvergleichbaren Laufbahn in der Superbike Meisterschaft, bei der er sich Siege sowohl auf Honda als auch auf Ducati holte, hatte Großbritannien eine derartige Motorrad Persönlichkeit und Siegernatur wie den vierfachen Weltmeister, seit dem Barry Sheen im Jahre 1985 aus den Rennen ausstieg, noch nie erlebt.

Der Karriere des erfolgreichsten Fahrers der Superbike WM, der es schaffte, Rivale wie Troy Baliss, John Kocinski und Colin Edwards zu schlagen, kam zu einem unerwarteten Halt nach einem Sturz im Jahre 2000 auf Philip Island bei dem er sich die linke Schulter schwer verletzte. Bei einem kurzen Ausflug in die MotoGP/500ccm Klasse konnte der Brite 1993 bis auf Platz 4 in Donington Park fahren, und zwar auf einer Cagiva Maschine (er war Dritter bis zur letzten Kurve, dann war der Sprit alle), und dennoch war es eines der besten Ergebnisse eines Wildcard-Fahrers in der Geschichte der Königsklasse. Er nahm ebenfalls an Rennen auf einer 500ccm Honda in 1990 und teil schaffte als bestes Ergebnis Platz 6 in Schweden.

Der 39-jährige war zum letzten Mal im Jahre 1995 bei einem MotoGP Event zu Besuch gewesen. „Es war in Barcelona, 1995. Es sieht eigentlich nicht viel anders aus als das, was ich in Erinnerung hatte; genauso so groß und bunt wie immer."

Fogarty gewann seine Titel auf einer Viertakt-Werks-Ducati. „Die neuen Viertakter der MotoGP Klasse scheinen eine unglaubliche Power zu haben, aber es sieht aus als seien sie ziemlich einfach zu fahren. Man sieht selten Fahrer die mit den Dingern Highsider erleiden. Wenn sie stürzen hat es eher mit den Vorderreifen zu tun. Ich habe mir das Rennen bei Redgate angesehen und sie können sehr schön sanft mit der Power umgehen, die Maschine gleitet dann richtig! Es scheint Spaß zu machen so eine zu fahren, aber leider ist meine Zeit vorbei. Der Verstand sagt ja, aber der Körper weigert sich."

„Heute sieht man einige Fahrer die versuchen, mit Rossi zu fahren und sie kommen ihm näher, aber er ist ein Sondertalent. Ich bin früher mit Colin Edwards gefahren und er versuchte immer mich zu kriegen, also könnte das ein Vergleichspunkt sein um zu sehen, wo ich vielleicht heute sein würde."

Was seinem Bestreben nach einem Team-Management betrifft, hat der Mann aus Blackburn einen Vertrag mit Petronas und WSB bis zum Jahre 2006 unterschrieben, aber was danach passieren soll ist noch unklar. „Ich weiß, dass es nicht einfach ist einen Sponsor für MotoGP zu bekommen, aber ich wünsche mir mehr als alles auf der Welt hierher zu kommen, für mich wäre es das Größte. Allerdings habe ich zurzeit meinen Vertrag bei den Superbikes und dort bin ich auch glücklich."

Wenn Sie den Rest des Interviews sehen wollen und die Meinung von Foggy zu Rossi und den Britischen Talenten hören wollen, klicken Sie auf den entsprechenden Videolink.

Tags:
MotoGP, 2004

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