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Gangwechsel für Jeremy Burgess

Gangwechsel für Jeremy Burgess

Gangwechsel für Jeremy Burgess

Wenn er nicht als Teamchef von Valentino Rossi arbeitet, lässt ein anderer Sport das Herz von Jeremy Burgess höher schlagen – Australischer Football. Burgess war in der Pause der MotoGP Saison zu Hause in Australien und besuchte seine geliebten Adelaide Crows, eine von 16 Teams in der australischen Football-Liga.

Natürlich war Burgess ein Ehrengast des Clubs bei dessen Mittagessen vor dem Spiel letzten Sonntag und er saß in der Nähe der Trainer-Kabine als die Crows das Melbourne Team Richmond besiegten.

Seine Gabe alles in Gold zu verwandeln, was er anfasst ist vielleicht der Grund für Adelaide, die sonst eines der Topteams im Wettkampf sind, dass sie gewonnen haben in einer sonst so enttäuschenden Saison. Zwei Tage zuvor war Burgess bei den Hauptverantwortlichen des Clubs um mit einem von Adelaide´s Starspielern Rhett Biglands über Motorräder und das Rennen zu reden.

Burgess hat neun Welttitel als Teamchef in der Premier-Klasse des Grand-Prix Rennens gewonnen – 1987 mit seinem australischen Kollegen Wayne Gardner und 1994-98 mit Mick Doohan und mit Rossi die letzten drei Jahre.

Gemessen an seinem phänomenalen Erfolg und der Achtung mit der er im MotoGP Fahrerlager gehandelt wird, sind Burgess und seine Arbeit nicht gerade sehr bekannt in seinem Land, aber der große Biglands fand die Burgess Geschichte inspirierend.

„Es ist überwältigend zu sehen und zu hören, was Jeremy in seiner Karriere getan hat", sagte Biglands. „Es ist unglaublich, dass er mit Sachen wie dem großartigen Erfolg Rossi´s, Doohan´s and Gardner´s zu tun hat, dass er ein Adelaide Fan ist mit so einer phänomenalen Geschichte, und es kennt ihn noch kaum einer, nicht mal in seiner Heimatstadt."

Burgess ist jetzt etwas bekannter, da eine Horde an Fernsehkameras dabei war als er und Biglands sich im Adelaide Football Park, über eine Yamaha R1, die auf dem Spielfeld stand, unterhielten, mit Helmen in den Farben des Clubs auf dem Kopf und dabei, ein wenig australischen Football zu ihrem Besten zu geben.

Der ruhige, unauffällige MotoGP Team Chef machte die Clubleiter und die Presse fast sprachlos, als er erzählte, dass er als Arbeiter in den späten 70ern am Abwasser-System des Stadions, welches eine Kapazität von 50.000 hat, mitgearbeitet hat, bevor er nach Europa ging und letztendlich zur Top-Staffel des Motorradrennsports. Er hat als Junge auch australischen Football in den Adelaide Hügeln gespielt, die er noch jetzt seine Heimat nennt.

„Ich hatte viele Nervenkitzel über die Jahre in denen ich die Adelaide Crows unterstütze", sagt Burgess. Wir gewannen nachfolgend Meisterschaften in den späten 90ern, während diese Saison nicht so gut war, wir haben jetzt eine gute Reihe an Spielern und die Zutaten für eine erfolgreiche Zukunft sind auch noch gegeben.

„Ich schaue bei den Spielen vorbei sooft ich kann und wenn ich unterwegs bei den Motorrad Rennen bin, werfe ich immer ein Auge auf die Punkte und die Neuigkeiten." Wie auch immer, das Hauptaugenmerk richtet Burgess darauf, Rossi zu einem weiteren Welttitel in dieser Saison zu leiten, im ersten Jahr des Paares mit Yamaha seit dem Wechsel von Honda. Sieben Rennen bleiben noch in der Meisterschaft, das erste ist dieses Wochenende der Gauloises Grand Prix der Tschechischen Rebublik in Brünn.

„Wir sind uns ein wenig voraus", sagte Burgess. „Der Titel ist eine große Herausforderung, da die nächsten sieben Rennen auf Strecken stattfinden, die uns nicht so zusagen. Aber mit Rossi ist nichts unmöglich und wir hoffen, dass wir ihn mit dem Motorrad unterstützen können, welches dies schafft."

Das würde den zehnten Weltmeistertitel für Burgess bedeuten, ein Meisterstück das die Adelaide Crows mit einer speziellen Darstellung der Nr. 10 auf ihren Club-Trikots ehren würden.

Tags:
MotoGP, 2004

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