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Luigi Taveri erfreut sich an der Aktion mit Kawasaki in Estoril

Luigi Taveri erfreut sich an der Aktion mit Kawasaki in Estoril

Luigi Taveri erfreut sich an der Aktion mit Kawasaki in Estoril

Es hat vielleicht seine drei Weltmeistertitel nicht auf einer Kawasaki gewonnen, aber das hat den Fuchs Kawasaki Racing Teammanager, Harald Eckl nicht aufgehalten, darauf zu bestehen, dass Luigi Taveri mit ihm in der Kawasaki Hospitality zu Mittag isst, nachdem er den dreifachen Weltmeister im Fahrerlager getroffen hatte.

1929 geboren ist Taveri einer der Fahrer, die internationale Rennerfahrung auf beiden, den Zweirädern und den Dreirädern, aufweisen kann. Während seiner ersten internationalen Saison, fing der Schweizer im Grand Prix als Seitenwagenbeifahrer an der Seite von Hans Haldemann an, zur selben Zeit fuhr er noch privat auf der 350cc und 500cc der britischen Norton Maschine in der Soloklasse.

Zu seiner Zeit war Taveri ein Werksfahrer für Ducati, MZ und Kreidler, aber seinen größten Erfolg hatte er mit Honda, er gewann drei Weltmeistertitel für das japanische Werk, der letzte davon kam 1966 auf Honda´s berühmter 20.000 rpm 5-Zylinder RC 149 Maschine.

Er beweist seine Vielseitigkeit noch mehr, als er drei Siege beim Isle of Man TT während seiner Hondazeit, 2 im Leichtgewicht 125cc TT und einen in der 50cc TT.

Aber während seine Renntage so allmählich hinter ihm liegen, ist der 75-Jährige immer noch stark in die Motorrad-Szene involviert. Sowohl beim Fahren auf der Straße, als auch beim Restaurieren alter Motorräder verbringt der Schweizer einen großen Teil seiner Freizeit, seine Tochter ist Stewardess muss ihm von ihren Reisen die Teile mitbringen, die nur noch schwer zu bekommen sind.

Für Alex Hofmann war der heutige Tag so etwas wie ein Wiedersehen. Der Fuchs Kawasaki Fahrer ist zu Beginn der Saison 2004 in die Schweiz gezogen und es hat nicht lange gedauert, bis er herausfand, dass ein ehemaliger Weltmeister in seiner nahen Nachbarschaft wohnt, Taveri ist in der Gegend sehr bekannt.

„Luigi ist vielleicht 75 Jahre alt, aber man kann es sich nicht vorstellen", sagte Alex Hofmann. „Er fährt noch immer Motorrad auf der Straße und er ist sicherlich einer der schnelleren Fahrer, wenn er bei einem der Klassikrennen teilnimmt.

„Ich denke, mit Luigi bestätigt sich das Sprichwort, einmal Rennfahrer immer Rennfahrer, Ich weiß, dass seine Familie ihn gebeten hat, ein bisschen zurückzuschrauben, aber man merkt, dass er deren Bitte jetzt noch nicht ernst nimmt! Es ist schön, ihn hier in Estoril zu treffen und ich bin sicher, dass er ein paar gute Ratschläge für mich hat, wenn er einmal draußen auf der Strecke war und sich angeschaut hat, was vor sich geht."

„Ich bin stolz, einen Weltmeister wie Luigi Taveri in unserem Team willkommen zu heißen", erklärt der Fuchs Kawasaki Teammanager Harald Eckl. „Es ist überwältigend, dass er immer noch dieselbe Leidenschaft für Motorräder und Rennen in sich trägt, die er auch während seiner Rennkarriere hatte.

"Es ist auch sehr interessant, den Fahrern zuzuhören, wenn so verschiedene Generationen aufeinandertreffen, und es ist eine gute Möglichkeit für Alex und Shinya mit jemandem, der so erfolgreich im Goldenen Zeitalter des Motorradrennsports war Ideen und Sichten auszutauschen. Wobei sich Grand Prix Rennen vielleicht während der letzten 40 Jahre verändert haben, bleibt aber eines immer bestehen, um in diesem Sport gut zu sein, muss ein Fahrer entschlossen sein zu gewinnen, das hat auch Luigi seine drei Weltmeistertitel eingebracht. „

Tags:
MotoGP, 2004, GRANDE PREMIO MARLBORO DE PORTUGAL, Kawasaki Racing Team

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