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Randy Mamola blickt zurück auf Portugal und schaut voraus auf Japan

Randy Mamola blickt zurück auf Portugal und schaut voraus auf Japan

Randy Mamola blickt zurück auf Portugal und schaut voraus auf Japan

Das Rennen in Estoril letzte Woche war ein Beispiel, dass wenn Valentino Rossi, Jeremy Burgess und der Rest seiner Yamaha Crew, die Chance haben Set up Probleme zu erkennen und diese eines nach dem anderen zu beseitigen, sie eine ziemlich schwierige Angelegenheit zu händeln haben. Mit der ganzen nassen Zeit in der Qualifikation in Brünn, die von zwei Tagen Trockentests gefolgt wurden und hauptsächlich trockenen Sessions in Estoril, haben sie ernsthafte Fortschritte mit der M1 gemacht, die sie bis zum Ende der Saison begleiten.

Wir wissen alle, was für ein fantastisch talentierter Fahrer Valentino ist, aber was mich beeindruckt hat in dieser Saison war, wie Yamaha es geschafft hat, das Talent für sich arbeiten zu lassen, sie reagieren schnell auf was er und Jeremy Burgess beantragen und nutzen ihre Möglichkeiten. Ich war selbst ein Werksfahrer bei Yamaha, daher kann ich bestätigen wie wertvoll diese Art von Unterstützung ist.

Wir haben Valentino im Eröffnungsrennen unvorteilhaft in Südafrika gesehen und dann mit gelegentlichen Problemen wie in Jerez, le Mans und Rio. Je mehr er das Motorrad kennt und je mehr Möglichkeiten ihm das Team gibt, die Maschine zu entwickeln, desto stärker wird er und desto schwerer zu schlagen ist er.

Das Einzige, was ich sagen kann ist, dass wenn das Rennen in Portugal für seine Rivalen und den Sport etwas ist, was vorübergeht, ist es bis jetzt ein guter Job, den er getan hat um sein Momentum zum Laufen zu bringen!

Die andere beeindruckende Darbietung in meinen Augen kam von John Hopkins, Makoto Tamada und Alex Barros. Als erstes denke ich, dass John stärker geworden ist mit jedem Grand Prix in dieser Saison, speziell in den letzten drei. Was viele Menschen, mich inbegriffen, nicht realisierten ist, wie sehr er mit seinem Knöchel zu tun hatte, den er sich bei diesem Supercross Unfall im Winter gebrochen hat.

Er sagt, er ist jetzt fitter als jemals zuvor und das sieht man in seiner Darbietung, mit dem sechsten Platz in beidem in Estoril, der Qualifikation und dem Rennen, er ging nur eine Sekunde hinter Carlos Checa ins Ziel. Carlos war in dieser Saison auf dem Podium und es gibt keinen Grund, warum John nicht auch da sein könnte in einem der fünf bleibenden Rennen.

Tamada kam im Rennen gut, nachdem er in der Qualifikation nicht das Tempo halten konnte mit Rennreifen. Wie auch Hopkins profitiert er von verbessertem Gummi von Bridgestone und er ist sich sicher, ein starkes Ende in der Saison zu haben.

Wenn ihr mich fragt, geht Tamada nächste Woche als einer der heissesten Kandidaten einen Sieg in Motegi zu haben, nachdem er letztes Jahr nicht die Chance dazu hatte, da er disqualifiziert wurde, weil er Sete Gibernau geschlagen hatte. Vor seinem Heimpublikum und mit bereits einem Sieg in der Tasche, hofft Tamada nächsten Sonntag einen weiteren Sieg zu erlangen.

Barros erhielt ein Schulterklopfen, als er den dritten Platz erreichte, nachdem er von zwei Stürzen im Training und natürlich nach dem Sturz in vergangenen Rennen in Brünn zurücksprang. Es gehören jede Menge Mut und Wissen dazu, das einfach zu vergessen und so zu fahren wie Alex es am Sonntag getan hat, sehr gut gemacht. Erinnern Sie sich an das Rennen in Motegi vor zwei Jahren? Alex fuhr die Honda RC211V zum ersten Mal und schlug Rossi, der sie die ganze Saison lang schon fuhr, daher ist er ein weiterer Kämpfer, den es nächste Woche zu ehren gilt.

Es wäre unfair über Portugal zu reden ohne die Erwähnung Loris Capirossi´s, der allein für die meiste Spannung sorgte, indem er aus der elften Position startete, dann wegen des Crashs mit Max Biaggi von ganz hinten weiter fahren musste und es schaffen konnte als Siebter durchs Ziel zu gehen. Es wurde viel darüber geredet, wer Schuld war an dem Crash und da will ich nicht hinein gezogen werden, aber eines ist sicher, das hat ernsthaft Biaggi´s Chance auf den Titel beeinflusst.

Die Form der Honda Fahrer, wie Tamada und Barros, ist für das japanische Werk nicht unbedingt ein großes Ding. Beide verringerten die Punkte von Gibernau in Portugal und es gibt noch einige andere Veranstaltungen, wo das passieren könnte, vor dem Ende der Saison, das macht das Leben für Rossi etwas leichter.

Es ist eine Situation, die am Start des Jahres wahrscheinlich schien, trotz dass der Plan Honda´s, drei Fahrer vor Rossi zu haben bei manchen Veranstaltungen in diesem Jahr verwirklicht wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass das wieder passiert.

Rossi ist der Dorn in Honda´s Auge das ganze Jahr schon und er wird mehr denn je motiviert sein, es in Motegi wieder zu sein. Natürlich ist es eine Honda Strecke und man kann sich vorstellen, wie sehr Rossi hofft, sein Territorium dort auf der Yamaha zu markieren. Er ist der einzige Mann, der Honda´s Dominanz auf dem Podium brechen kann dieses Wochenende, wenn es irgendeiner kann…

Die Hauptsache, die mir dieses Jahr an Rossi aufgefallen ist, ist seine bloße Entschlossenheit. In den letzten Jahren würde ich nicht sagen, dass er die Dinge leicht genommen hat, aber er ist viel relaxter und glücklicher. Dieses Jahr hat er demonstriert, dass seine Unbarmherzigkeit ihn zum schnellsten Fahrer in jeder Session gemacht hat, vom Freien Training am Freitagmorgen bis hin zum Rennen am Sonntagnachmittag. Er ist ein gefährliches Tier wenn er in dieser Art Stimmung ist und Honda kann sich berechtigterweise Sorgen wegen ihm machen, nächstes Wochenende.

Das andere, was das Leben in dieser Zeit des Jahres interessant macht, ist dass ein paar Verträge auslaufen und es gibt einen Extrawettbewerbsvorteil auf dem gesamten Feld, da die Fahrer um Werksfahrten kämpfen werden nächste Saison. Was auch immer passiert, es gibt genug Unterhaltung für die letzten fünf Rennen und ich freue mich, zu sehen, was in Motegi passieren wird.

Tags:
MotoGP, 2004, CAMEL GRAND PRIX OF JAPAN

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