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Früchtetragende Rückkehr für Olivier Jacque

Früchtetragende Rückkehr für Olivier Jacque

Früchtetragende Rückkehr für Olivier Jacque

Olivier Jacque zeigte, dass seine Fahrkünste immer noch intact sind, trotz einer Pause von fast einem Jahr beim Camel Grand Prix von Japan letzten Sonntag. Der ehemalige 250er Weltmeister führte die Moriwaki MD211VF auf den elften Platz, trotz der ungewöhnlich hohen Zahl an Stürzen, er wurde aber von einem ungewöhnlichen Unfall im Morgen Warm up gehindert.

„Ich habe nicht erwartet, so gut zu sein", gibt Jacque zu. „Nach der Qualifikation sah es nicht danach aus, als könnten wir unter den ersten 20 sein. Ich dachte, dass wir uns im Rennen verbessern könnten, weil ich am Samstagnachmittag einen guten Reifen mit Dunlop gefunden habe und die Zeiten waren gleich bleibend. Unglücklicherweise war das nicht der Fall, es war viel heißer und feuchter am Sonntag, daher fuhren sich die Reifen so schnell ab.

„In der Warm up Runde bin ich gestürzt und trotz dass ich nicht verletzt war, hab ich mir meinen Rücken verrenkt, als ich versucht habe, das Motorrad aufzuheben und wie man sich vorstellen kann, hat es das fürs Rennen sehr schwierig gemacht.

„Einige meiner Fahrerkollegen haben mein Leben etwas vereinfacht! Es gab so viele Stürze, die Strecke war rutschig und man musste sich stark konzentrieren um aufrecht zu bleiben!

„Ich hatte gegenüber McWilliams einen Vorsprung von 11 Sekunden, aber ich hatte Glück vor ihm ins Ziel zu fahren, weil ich Benzinprobleme bekam, drei Runden vor Schluss. Das Team hat mich gewarnt, dass es etwas knapp werden könnte, daher habe ich etwas aufgeschlossen und sieben Sekunden zu McWilliams verloren.

„Es war etwas Besonderes, mein erstes Rennen zurück und es ist das beste Ergebnis des Team dieser Saison. Die sind sehr stolz und das verdienen sie auch. Seit ich das erste Mal das Motorrad getestet habe, haben sie nonstop gearbeitet um es zu verbessern und ich denke, sie haben einen bemerkbaren Schritt nach vorn gemacht. Vor drei Wochen noch hätte ich mir dieses Ergebnis nie vorstellen können."

Nach seinem erfolgreichen Einstieg scheint Jacque sicher zu sein ein weiteres Mal auf der Moriwaki zu erscheinen, vor dem Ende der Saison. „Im Moment haben wir noch keine Entscheidung getroffen über das Programm und wir wissen noch nicht, an welchem Grand Prix wir teilnehmen werden. Es wurde über Malaysia gesprochen, aber es ist nicht sicher. Wir würden auch gern beim Finale in Valencia dabei sein, aber das ist noch nicht definitiv.

"Ich würde definitive gern noch für ein oder zwei weitere Rennen auf der Moriwaki fahren, weil es mich interessieren würde, wie sich das Fahrgestell entwickelt. Nach einem Rennen bin ich in der Lage, die Wettbewerbsfähigkeit des Motorrades zu werten und ich habe neue Ideen wie es entwickelt werden könnte. Ich möchte ihnen meinen Eindruck vermitteln und das Motorrad wieder fahren, entweder in einem Test oder in einem Rennen. Es ist es immer wert Teams zu helfen, die es verdient haben."

Tags:
MotoGP, 2004, CAMEL GRAND PRIX OF JAPAN

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