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Erfahrungswerte für Kopron Team Scot

Erfahrungswerte für Kopron Team Scot

Erfahrungswerte für Kopron Team Scot

Trotz der einheitlichen Bindung von Enthusiasmus, die alle Fans und Unterstützer des Motorradrennens überall auf der Welt verbinden, bedeutet Rennen viele Dinge für viele verschiedene Menschen.

Für manche, die Fahrer zum Beispiel, ist es ein Ausdruck ihrer eigenen Talente und Fahrt zum Erfolg. Für Hersteller ist es eine Chance kooperativen Stolz zu zeigen in messbarer und inspirierender Weise. Für die Zuschauer ist es eine Chance zu träumen und danach zu streben ihre Helden zu kopieren. Für die Teams, die teilnehmen, ist es oft ihr Lebenselixier, eine Verbindung wie mit Verwandtschaft, eine Ursache, die Rivalen wie eine Familie bindet.

Die möglicherweise größten Exponenten dieses Aspektes des Rennens ist das Kopron Team Scot, die Gewinner des Jahres in der 125er Weltmeisterschaft mit Andrea Dovizioso. Für viele Menschen ist das Rennfahren ihr Lebensweg. Für das Kopron Team Scot ist das Team ihr Lebensweg.

Team Scot liefert einen der meist erfahrensten Hausangestellten, die man haben kann um die Karriere eines Fahrers anzutreiben zur Stratosphäre. Die letzte Äußerung war etwas übertrieben.

Selbst wenn man sich nur die Fahrer hernimmt, die in den kleineren Klassen fahren, hat das Scot Team den Grand Prix Nachthimmel ein bisschen heller zum Leuchten gebracht in fast jedem Jahr ihrer Erfahrung.

Wie ist es mit Namen wie Bruno Casanova, Ezio Gianola, Gabrielle Debbia, Noby Ueda, Cristiano Migliorati, Arnaud Vincent, Roberto Locatelli, Gianluigi Scalvini, David Checa und andere. Jung und unerfahren als sie begannen, gebildet und motiviert machten sie weiter.

Oder was ist mit MotoGP Rennsiegern der vergangenen Tage, Carlos Checa und Sete Gibernau? Beide, trotz dass sie nicht italienisch waren, waren junge Fahrer denen vom Scot Team geholfen wurde.

Sponsoren kamen und gingen im Team über die Jahre, aber die Wurzeln der momentanen Besetzung geht zurück bis in die 1985 Saison, in die europäische Meisterschaft, mit Bruno Casanova. 1996 wurde das Scot Team wie es jetzt ist gebildet, mit der Kombination der technischen Fähigkeit der existierenden Mitarbeiter gemischt mit dem momentanen Teammanager, Girano Mularoni.

Die Anfänge von Scot Racing scheinen bis in die Dämmerung der Vorgeschichte zurück zu reichen, sicherlich bis hin zum ersten MotoGP Eisenzeitalter, als 4-Takter noch regierten.

Ein Werksmechaniker arbeitete für Benelli in den Sechzigern, arbeitete mit Stars wie Renzo Pasolini und Kel Carruthers die ältesten Mitglieder des Teams ist der Vorsitzende und Chefmechaniker des Teams Gincarlo Cecchini, mit über 40 Jahren Erfahrung des Bauens und Tunens von Motorrädern für eine maximale Performance.

Der Repräsentator des Teams ist nun 64 Jahre alt, war ein Teil des gesamten Geschehens für Generationen von Fahrern und ist einer von zwei Teammitgliedern, die mehr als 40 Jahre Renn-Erfahrung haben.

Mit Cecchini und Mularoni an der Spitze des Set up, haben die momentanen Fahrern Simone Corsi und Andrea Dovizioso ihre eigene Crew, die nach ihnen schaut was sie auf der Strecke brauchen. Das Fahrgestell wird liebevoll überwacht von Raul Baronciani, das Datalogging von Mirko Cecchini, was die Familieneinflüsse in der Crew fortsetzt. Für Dovizioso ordnet Luciano Furlani die Maschinen, Claudio Eusebi kümmert sich um Corsi´s Powerzug.

Andrea Roccati macht die direkten Teammitglieder komplett. Zusammengefasste Jahre der Erfahrung im Grand Prix? Etwas über 140 Jahre. Neben den vielen festen und professionellen Teams im Fahrerlager, ist das Scot Team etwas anders, voller Leute für die das Team alles ist, für die die 2004 Weltmeisterschaft der Höhepunkt tausender Stunden stiller Mühe ist, die Ernte ihrer Aspirationen und ihres Selbstvertrauens.

Die geben dem Rennteam so viel, in der weniger publizierten 125cc Weltmeisterschaft erinnert man sich, hängt viel am Engagement. Man muss die Neigung dazu haben.

"Wenn man einmal mit diesem Job anfängt, ist es schwierig ihn wieder zu verlassen", sagte Mirko, er erklärte in kurzen Sätzen die kollektive Erfahrung des halben Fahrerlagers. Er demonstrierte weiter warum die Scot Leute so eng zusammen halten. „Wir sind alle aus demselben Teil Italiens, eng zusammen, alle innerhalb 30 km von Pesaro entfernt.

„Normalerweise bleiben wir bei den Rennen im Truck und sparen viel Geld. Am Ende der Saison kann man so viele Kosten sparen. Selbst wenn es uns mehr kostet an der Seite zu bleiben, ist es einfacher im Truck zu bleiben, aus jeglichem Grund. Es fühlt sich jetzt an wie eine Familie. Wir haben genug Platz für die Mechaniker, zehn Plätze im Truck und in den Unterstützungsfahrzeugen."

Das Team hatte seine Hochs und Tiefs, das darf man nicht verwechseln, der Sieg dieses Jahr fand fast nicht statt. „Vielleicht Ende 1989 war das schlechteste Jahr. Wir hatten eine gute Saison, aber am Ende des Jahres, als alles für das nächste geplant war, auch das Budget, verlies uns der Fahrer und ging zu Aprilia.

„Wir verloren den Sponsor, daher mussten wir von Null weiter machen. Aber das war unser Leben, also starteten wir wieder mit einem jungen Fahrer und ohne Geld. Geld ist immer das erste Problem!"

Dieses Jahr war das Beste für die Kopron Team Scot Crew und die Gründe, warum es speziell 2004 so erfolgreich war, liegen klar bei Mirko. „Ich denke es ist der Fahrer und das gute Motorrad. Wir sind glücklich, dass wir Andrea in unserem Team haben. Jedes Jahr hat er einen Schritt gemacht, wuchs in sich und bewegte sich weiter. Technisch arbeiten wir auch mit demselben Motorrad. Es ist erwachsen geworden und ebenso der Fahrer und hier sind wir."

Die fehlende Zutat bei all den Erklärungen des Erfolges 2004 ist die Sachkenntnis des Teams, in allen Klassen macht sich Selbst-Tuning und die genaue Vorbereitung am meisten bezahlt.

„Es ist besser an dem Motorrad in der 125er Klasse zu arbeiten. Wir können immer noch Veränderungen dran vornehmen, die wirklich alles anders machen. Wir haben zu Hause ein Dyno an dem wir die Veränderungen machen. Wir arbeiten jeden Tag um das Motorrad schneller zu machen."

Das Höchste für das Team ist einfach der diesjährige Meisterschaftserfolg, aus klaren und verdienten Gründen. „Ich denke für das Ergebnis, das wir dieses Jahr haben ist das das Beste. Vom ersten Rennen an waren wir konkurrenzfähig und haben die Meisterschaft angeführt, selbst am Ende haben wir hart attackiert.

„Unser Zukunftsziel ist es unseren Fahrern zu folgen. Es ist nicht leicht, selbst wenn man einen Fahrer hat und das Budget finden kann, weil es andere Gründe gibt, weswegen man manchmal das Budget nicht hat. Wenn wir den Fahrer in der 250er Klasse haben, könnte es leichter werden, das Budget zu finden. Wenn wir ein Ergebnis mit einem italienischen Fahrer haben, werden wir Fernsehübertragung bekommen für die Sponsoren."

Mehr vom Kopron Team Scot zu sehen, in welcher Klasse auch immer sie das Rennen fortsetzen, ist etwas, was der Erfolg von diesem Jahr garantiert. Eine Über-Nacht-Erfolgsstory, die nur 140 Jahre brauchte.

Tags:
125cc, 2004, CINZANO AUSTRALIAN GRAND PRIX

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