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Eine Runde in Valencia

Eine Runde in Valencia

Eine Runde in Valencia

Die Ricardo Tormo Rennstrecke bietet eine scheinbar niemals endende Anzahl an engen Kurven, die mit kurzen Geraden verbunden sind. Das lange vorletzte Linkshänder-Looping und der schnelle Eingang in die erste Kurve stehen stark im Kontrast mit der andererseits geometrischen Flip-Flop Schikane und den langsamen Kurven im Innenfeld.

Eher passend für die kleineren Klassen, ist Valencia ein ehrfürchtiger Kampf für jeden MotoGP Fahrer, eine intensive Übung der Konzentration und Vorbereitung, die Strecke kann die unvorsichtigen ganz leicht raus schmeißen, speziell unter den nassen Bedingungen eines Winternachmittages im späten Oktober.

Die fortführende Stop-Start Natur von Valencia bedeutet, dass Aufhängungseinstellungen eine perfekte Balance zwischen vorteilhaftem Gewichtstransfer, wobei vordere und hintere Haftung helfen und genügender Einstellungen für die Sprungrate und Kompressionsdämpfung haben müssen, um zu verhindern, dass die Maschine oszilliert, wenn man sie an und aus schaltet.

Mit kurzen, aber hoch geladenen Perioden des Vorderen Grips, das während einer Runde erforderlich ist, mit vielen Kurveneingängen wo man Bremsen muss, ist die Balance zwischen der Beweglichkeit und der Stabilität auf der Seite der größeren Manövrierbarkeit.

Das Motorrad muss gut durchgeplant sein um nicht so viel Kurvengeschwindigkeit in der schnellen vorletzten Kurve zu verlieren, die über einen Hügel verläuft, oder die unter hartem Bremsen von 300km/h Hüpfen des Endstücks verursacht.

Blitzschnelle lineare Drosselung ist von wichtigem Gebrauch in Valencia, seine kleine und spritzige Natur braucht eine Kombination von kontrolliertem Gasgeben in den vielen langsamen Kurvenausgängen, mit sauberer und die Energie muss sauber und klar in den Eingängen wieder weg genommen werden.

Das relativ lange Getriebe von Valencia erhöht das Potenzial für das Highsiden noch mehr, der größte Teil der Runde wird im zweiten Gang gefahren, mit einem Bereich von drei Kurven, die im ersten Gang gehalten werden. Die meisten Stürze kommen von dem wenigen Grip des Vorderrades bei einer großen Anzahl an bergab Kurveneingängen.

„Die Vorderwahl ist wichtig bei dieser Strecke, weil es ein paar bergab Kurveneingänge gibt", bestätigt Michelin´s Chef für Motorradwettbewerb Nicolas Goubert. „Der 16.5 Vorderreifen wird den Fahrern in Valencia helfen, weil die Strecke viele Richtungswechsel hat.

„Valencia ist eine langsame Strecke, aber nicht unwichtig für die Reifen. Die Strecke ist außerdem asymmetrisch, sie hat mehr linke als rechte Kurven und die lange Linke am Ende der Runde arbeitet ziemlich hart am Vorderreifen, deshalb wird unser 2004er Vorderreifen helfen."

Der Lokalheld Sete Gibernau kennt diese Rennstrecke besser als die Meisten, er hatte 2001 hier seinen Debüt Sieg, und sagt, dass auf die MotoGP 990cc 4-Takt Prototypen eine harte Aufgabe zukommt.

„Die Strecke geht sehr auf die Reifen, einfach weil sie so langsam und eng ist, dass man kaum alle PS nutzen kann, aber zur selben Zeit ist es so, dass je mehr Power man nutzt umso schneller wird man, daher sind die Reifen wichtig hier wie überall", sagt Gibernau.

„Valencia ist auch physisch sehr anspruchsvoll, weil es alles Kurven sind und weil sie so eng sind, versucht das Motorrad immer vorn hoch zu gehen und weit zu fahren, daher muss man wirklich hart dagegen arbeiten.

"Es ist eine dieser Strecken, wo jede Kurve wichtig ist, alles zählt, daher muss man auf der gesamten Strecke gut sein. Es gibt keinen Platz an dem man noch ein paar Zehntel raus holen kann, es sind mal ein paar Zehntel hier und mal ein paar da. Man braucht viel Vorderreifen wenn man auf den Bremsen rein fährt, weil es viele enge Kurven gibt, dann braucht man eine gute Zugkraft des Vorderreifens für die Beschleunigung."

Tags:
MotoGP, 2004, GRAN PREMIO MARLBORO DE LA COMUNITAT VALENCIANA

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