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McWilliams von KTM Motor beeindruckt

McWilliams von KTM Motor beeindruckt

McWilliams von KTM Motor beeindruckt

Der ehemalige Proton Team KR Fahrer Jeremy McWilliams fuhr zusammen mit seinen alten Rennpartnern in einem Spezialtest des Proton KR Prototypen, angetrieben vom KTM Motor, letzte Woche in Jerez und innerhalb von zwei Tagen fuhr er nahe des MotoGP Rundenrekords auf der spanischen Strecke.

Am nur vierten vollen Tag des Motorrades auf einer Rennstrecke fuhr McWilliams eine Bestzeit von 1'43.00. Der Rundenrekord, der von Rossi´s Honda 2003 gefahren wurde, liegt bei 1'42.788 und der erfahrene britische Fahrer war sich sicher, dass er darunter hätte bleiben können, wenn er mehr Zeit mit dem Motorrad gehabt hätte.

"Da war definitive mehr drin", sagte McWilliams. „Mit einem weiteren Tag oder zweien, wäre es leicht gewesen, unter 1'42s zu kommen."

Die Session in Jerez war erst das zweite Mal, dass der V4KTM Motor getestet wurde auf einer Strecke, beide Male in einem speziellen Proton KR V5 Fahrgestell, welches extra für den österreichischen Motor gebaut wurde. Der erste Test war im September in Estoril, mit vielversprechenden Ergebnissen für Nobuatsu Aoki, und die zweite Phase der Entwicklung hat das erste Potenzial bestätigt.

Mit McWilliams im Sattel, war der Prototyp nicht nur beeindruckend schnell und voller weiterer Versprechungen, er erwies sich auch als leicht zu fahren, mit genügend Kraft, die in handlicher Weise diente und war nur 1.5 Sekunden von der Qualifikationszeit der Proton KR V5 die sie zeitiger dieses Jahr auf dieser Strecke hatte.

„Ich war wirklich beeindruckt", sagte McWilliams. „Ich habe nicht erwartet, dass sie so fährt wie sie es getan hat. Da ist viel Potenzial da, aber sie lässt sich bereits leicht fahren. Das ist trügerisch, weil man nicht realisiert, wie schnell man schon fährt. Das Handling ist großartig un der Motor geht weich und vorausschauend."

Während dieses Tests arbeitete McWilliams daran den Tank zu verbessern und die Motorenbremse zu kontrollieren, aber das Level der Maschine war bereits viel höher als er erwartet hatte.

„Es gibt nichts über dieses Motorrad, was mit der Proton KR V5 zu vergleichen wäre, die ich 2003 gefahren bin. Sie ist so viel besser in jeder Hinsicht. Das Fahrgestell arbeitet wirklich gut und der Motor hat in jeder Hinsicht eine gute Power. Und die Umdrehungen werden fortgeführt. Unsere Topgeschwindigkeit bei diesen Tests war nur vier oder fünf km/h langsamer als die der Hondas!"

Der Teammanager Chuck Aksland hat sich über die Bestätigung des Fahrers über ihren eigenen Eindruck gefreut. „Es ist das erste Mal überhaupt, dass der Fahrer nicht nach mehr Power fragt", sagte er. „Es war eine verbesserte Version eines spezifischen Motors zur Hand, aber Jeremy wollte ihn nicht probieren. Was er hatte lief so gut."

Aksland dankt Aprilia, die ihm McWilliams für den Test geliehen haben. Am dritten Tag setzte der spanische Fahrer Gregorio Lavilla den Test fort, er holte eine brauchbare Anzahl an Daten ein, und am vierten Tag fuhr der 2004er Team-Rookie Kurtis Roberts ein paar Runden, „nur um das Gefühl für das Ding zu bekommen."

"Die Rundenzeiten waren nur ein Teil eines generell positiven Tests", fuhr Aksland fort. „dank der Hilfe von Michelin waren wir in der Lage eine potenzielle Kombination zu probieren, unser Fahrgestell und den KTM Motor, und deren Reifen, und als Beweis für uns selbst eine ernsthafte Chance zu haben konkurrenzfähig zu sein.

"Wir haben acht Jahre damit verbracht Punkte abzuarbeiten, Wissen zu erlangen und Erfahrung, oft durch den harten Weg. Technisch gesehen ist das das beste Paket, das wir je hatten."

Tags:
MotoGP, 2004

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