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Paul Denning freut sich auf sein Leben in der MotoGP

Paul Denning freut sich auf sein Leben in der MotoGP

Paul Denning freut sich auf sein Leben in der MotoGP

Für Millionen von MotoGP Fans überall auf der Welt kann die Saison 2005 nicht früh genug beginnen. Aber für Paul Denning ist die Vorfreude eben noch höher, da sein erstes Jahr als Manager des Team Suzuki Grand Prix immer näher kommt.

Denning kam zum ersten Mal beim letzten Rennen der Saison 2004 in Valencia mit dem Team zusammen und hat die zwei Monate seit da damit verbracht, die Vorbereitungen für das kommende Jahr zu treffen. Motogp.com hat sich mit dem ehemaligen Rizla Suzuki Britischen Superbike Teamchef getroffen um exakt heraus zu finden, was er für die neue Herausforderung macht und um seine Hoffnungen und Ambitionen für 2005 zu erforschen.

F.: Sie haben ihren ersten Eindruck der MotoGP mit dem Team Suzuki im Oktober in Valencia bekommen. Welche Zusammenfassungen haben Sie machen können!

Paul Denning: Es war interessant. Es gab so viel zu probieren und zu beachten, es war das letzte Rennen der Saison, es waren so viele Dinge bereits entschieden. Ich konnte fünf Tage mit dem Team verbringen, was sehr nützlich war, weil ich nicht mit dem Job beginnen wollte ohne irgendwelche Kenntnisse oder Erfahrungen mit dem Team.

F.: Es haben bereits Teamtests in Sepang im November stattgefunden, aber Sie haben entschieden da nicht hin zu fahren. Warum war das so?

PD.: Im Moment bin ich sehr beschäftigt die Dinge für das Team zu organisieren in unserer Basis in UK und ich entschied, dass es besser wäre meine Zeit hier zu verbringen, daher war ich unglücklicherweise nicht in der Lage bei den Tests dabei zu sein. Aoki fuhr mit Akioshi und sie haben sich durch einen Berg an Arbeit gekämpft für 2005. Einiges davon lief gut und einiges lief nicht so gut, aber so sind die Tests eben. Wir wissen, dass wir große Verbesserungen machen müssen mit dem Motorrad und das ist kein kurzer Prozess, aber jeder im Team ist sehr positiv.

F.: Erzählen Sie uns mehr über die Entscheidung Gregorio Lavilla durch Nobuatsu Aoki als Teamtestfahrer zu ersetzen…

PD: Grundsätzlich wurde Gregorio Lavilla durch Nobautsu Aoki auf Anfrage von Bridgestone ersetzt. Nobu hat so viel Testarbeit mit Bridgestone getan, als sie zuerst mit der Entwicklung der MotoGP Reifen begannen und hat eine enge Beziehung zu ihnen, Suzuki und Bridgestone, das heißt er ist die perfekte Wahl als Testfahrer für uns und als wir mitbekamen, dass es die Möglichkeit gab ihn unter Vertrag zu nehmen, haben wir keine Zeit verschwendet.

F.: Das Team hat sich diesen Winter auch von Erv Kanemoto getrennt…

PD: Ja, ich muss aber klarstellen, dass das keine Entscheidung war, die von Suzuki oder dem Team kam. Erv hat seine Gründe und wir respektieren sie. Ich weiß nicht, was seine Pläne sind, aber ich spreche im Namen des Teams und ich bin sicher, ganz Suzuki, wenn ich ihm alles Gute wünsche. Ich konnte ihn nur beim letzten Rennen der Saison in Valencia treffen und es ist schade, dass wir in der Zukunft nicht zusammen arbeiten können. Er ist ein großartiger Techniker und ein wahrer Gentleman.

F.: John Hopkins unterschrieb einen neuen Deal mit dem Team in Valencia. Was sind Ihre Hoffnungen für seine nächste Saison?

PD.: Gut, John ist der jüngste Fahrer in der MotoGP und ich denke er ist eine spannende Investition. Ich habe ihn in Valencia sehr nah beobachtet und er erinnert mich an Kevin Schwantz, die Art wie er das Motorrad fährt und es bis ans Limit treibt. Er hatte diese Saison viel Pech, aber er hatte immer das Tempo um vorn mitzufahren. Er kennt das Team, er kennt das Motorrad und es wäre dumm ihn durch einen anderen Fahrer zu ersetzen, nur um wieder bei Null anzufangen. Ich bin sehr glücklich, dass John unterschrieben hat, weil er definitiv ein Talent ist.

F.: Was waren Ihre ersten Eindrücke von seinem Teamkollegen Kenny Roberts Jr.?

PD: Ich denke er ist eine sehr intelligente Person, ein sehr intelligenter Fahrer und er hat bewiesen, dass er in der MotoGP ein klarer Herausforderer ist. Unser Job ist es ihn motiviert zu halten und ihm das Material zu geben, das er braucht um wieder Rennen zu gewinnen. Er hatte ein paar schwierige Jahre, aber wir werden hart für ihn arbeiten und wir erwarten von ihm, dass er genauso hart für uns arbeitet und das Motorrad so weit bringen wird, wie sein Talent es ihm erlaubt.

F.: Was würden Sie sagen, sind realistische Ziele für das Team für 2005?

PD: Ich denke es ist fair zu sagen, dass das Suzuki Grand Prix Team sehr enttäuscht sein wird, wenn sie nicht um das Podium mitkämpfen wenn die die Möglichkeit dazu haben, wenn die Reifen soweit sind und auch die anderen Dinge geregelt. Das muss unser Ziel für 2005 sein. Die Saison 2004 war ein Desaster wegen der Ergebnisse, nicht wegen der Entwicklung des Motorrades und des Potenzials wegen, was es begonnen hat zu zeigen. Soweit ich das sehe, ist die Verbesserung zu 2004 absolut gegeben. Worauf wir uns konzentrieren müssen ist die Konsistenz und Zuverlässigkeit zu erreichen, die die GSV-R in eine Rennmaschine verwandelt.

F.: Und letztendlich, aus persönlicher Sicht, wie sehen Sie auf die Herausforderung von der BSB zur MotoGP aufzusteigen?

PD: Um ehrlich zu sein, ich denke nicht, dass MotoGP so viel anders als BSB ist. Es ist lauter, schneller und es sind mehr Menschen da, aber die Herausforderung, die richtigen Leute zusammen zu bringen und um dasselbe Ziel kämpfen zu lassen ist das Selbe. Die Logistik wird etwas anders sein, man muss in der Welt rumreisen anstelle nur in Britannien, aber das sollte kein Problem sein. Für mich ist es ein Privileg und eine Ehre die Chance bekommen zu haben dieses Team zu führen und ich werde mein Bestes geben, Grand Prix Rennen wieder eine genießbare Erfahrung für Suzuki werden zu lassen. Es wird nicht leicht, aber ich bin definitiv bereit für die Herausforderung.

Tags:
MotoGP, 2004

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