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Top Ten historischer Momente von 2004: Nr. 8

Top Ten historischer Momente von 2004: Nr. 8

Top Ten historischer Momente von 2004: Nr. 8

Der Camel Grand Prix von Japan wird in der Erinnerung vieler Menschen bleiben; erstens wegen der Massenkarambolage in der ersten Kurve, bei dem sechs Fahrer beteiligt waren und zweitens wegen Makoto Tamada´s bekanntem Heimsieg auf den japanischen Reifen und mit japanischer Maschinerie.

Wie auch immer, für Kawasaki Fans auf der ganzen Welt wird das Rennen 2004 in Motegi unvergesslich, als das Werk ihr erstes Podium in der MotoGP feierte mit einer fantastischen Fahrt von Shinya Nakano auf den dritten Platz. Zwei Jahre nach ihrer Rückkehr zum Grand Prix Rennen mit dem Wildcard Fahrer Akira Yanagawa auf einer Prototyp Version der Ninja ZX-RR, waren die Bemühungen des Fuchs Kawasaki Racing Teams zu vergleichen mit Valentino Rossi´s Eröffnungsrennsieg in Südafrika.

Angetrieben von enormen grünen Bänken und Flaggenschwingenden Fans auf den Tribünen nahm Nakano eine 18-ründige Verfolgung des Yamaha Rivalen Marco Melandri auf. Der kritische Moment kam am Ende der hinteren Geraden in Runde 19, als Nakano Melandri ausbremste und dann wieder rein fuhr als der Italiener wieder kurz vor ihm fuhr.

Nakano´s Fahrt auf den dritten Platz glich dem letzten Kawasaki Podium in der Königsklasse, mit Kork Ballington´s drittem Platz auf einer KR500 beim finnischen Grand Prix in Imatra 1981 und der Teammanager Harald Eckl war schnell dabei seinen Fahrer zu preisen.

„Das Wichtigste heute Nachmittag war wie viel Motivation dieses Ergebnis heute für die Zukunft bringt, wir sahen heute das Potenzial der Ninja ZX-RR", sagte Eckl nach dem Rennen. „Ich freue mich sehr für Jeden im Fuchs Kawasaki Racing Team und auch für Bridgestone, weil es ein großartiges Geschäft voller harter Arbeit war in den letzten Monaten. Heute hat es sich endlich bezahlt gemacht. Aber ohne Shinya wäre das Podium heute nicht möglich gewesen, er hat eine fantastische Arbeit geleistet."

Nakano war ebenso erfreut, dass er der Karambolage in der ersten Kurve ausweichen konnte und sein zweites MotoGP Podium in seiner Karriere erreicht hatte, sein erstes war 2001 auf dem Sachsenring auf der Yamaha.

„Das ist ein fantastisches Ergebnis für mich und für Kawasaki und Bridgestone. Ich habe den Unfall schon beim Start kommen sehen, weil die Kurve 1 sehr eng ist. Ich bin nach innen gefahren und auf die vierte Position, ich habe viele Runden versucht an Melandri vorbei zu kommen, ohne Erfolg. Aber später im Rennen hatte ich immer noch gute Haftung mit meinem Vorderreifen und da hatte ich den Vorteil. Ich wusste Melandri würde versuchen mich innen zu schneiden, darauf habe ich mich vorbereitet.

„Ich konnte noch immer schnelle Zieten fahren am Ende des Rennens, aber die letzte Runde war wahrscheinlich die längste in meinem Rennleben, ich habe nur noch auf die karierte Flagge gewartet. Ich konnte nicht glauben, dass ich Dritter geworden war."

Tags:
MotoGP, 2005

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