Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 1

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 1

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 1

Die Gauloises Fortuna Yamaha Crew, die MotoGP Weltmeister 2004, ist ein kosmopolitischer Mix an Charakteren. Sie hat viele Veränderungen durchgemacht seit der vielseitige Weltmeister Valentino Rossi letzten Winter dazu gekommen ist, nicht zuletzt die Verfassung der Crew selbst.

Es ist normal für die Grand Prix Welt, dass ein neuer Fahrer mindestens einen seiner liebsten Mechaniker, Teamhelfer und persönliche Assistenten in sein neues Team mitbringt. Für Rossi, der so erfolgreich ist seit er 2000 zu den Überfliegern des Sports zählt und in beiden, der 125 und der 250 Weltmeisterschaft sich als Meister bewies, sind die Dinge etwas anders und das Yamaha Werksteam hat sich sehr verändern seit er dazu kam.

Da sie realisierten, dass es keinen Sinn macht, ein Gewinnerteam auseinander zu reißen, nahm Yamaha nicht weniger als 4 von Rossi´s Boxencrew vom vorherigen Arbeitgeber Honda zu sich. Rossi wurde auch von ein paar Leuten des Personals gefolgt, der Kopf der beeindruckend großen Hospitality beinhaltet, daher arbeitet Rossi in ihm bekanntem Umkreis wenn er vom Motorrad steigt und auch außerhalb der Garage, es ist fast wie eine Familie.

Jeremy Burgess (auch bekannt als "JB"), ist ohne Zweifel der erfolgreichste Crewchef seiner Generation, er ist Rossi´s Crewchef seit er 2000 in die Königsklasse wechselte und davor stand er hinter dem Erfolg der Erste-Klasse-Fahrer Wayne Gardner und Mick Doohan. Er steckt sein Vertrauen in die letzte Herausforderung und in die Arbeitgeber von Yamaha, „JB" folgte Rossi bei seinem Wechsel.

Schnell entschlossen und akribisch wenn notwendig, ist Burgess ein Australier wie er im Buche steht und er hat eine Crew zu führen bei der die meisten befreundete Antipodeans sind. Burgess eigene Gründe für den Wechsel waren nur menschlich. „Ich habe das wegen der Herausforderung gemacht", sagt er. „Zu einem Grad fühlte ich, dass wenn irgendjemand das Potenzial dazu hatte damit erfolgreich zu sein, dann würde es ihnen helfen, das Potenzial am meisten auszuarbeiten, wenn sie mit Valentino arbeiten würden. Wenn Yamaha auf Valentino hören würde und auf mich, dann würden wir uns nach vorn bewegen. Falls sie nicht gehört hätten, hätte es keine Möglichkeit gegeben Valentino Rossi anzustellen. Herr Furusawa hat auf ihn gehört und wir haben unsere erste Saison zusammen als Weltmeister hinter uns, mit einer A+ Reportkarte!"

Viele der Männer in der Garage verbringen einen großen Teil ihres Lebens auf der entgegen gesetzten ihrer Heimat auf der Erde, MotoGP ist für sie wie ein hartes Internat, mit niemals endender Kursarbeit und hohen Examen an jedem zweiten Wochenende. Wie Burgess erklärt, ist das ein Teil der Gründe wegen denen sie so erfolgreich sind. „Man muss an den Sieg denken", sagt Burgess, „wir kommen nicht 12.000 Meilen von Australien um den Scheck abzuholen. Wir fahren am Montagmorgen nach dem Rennen nicht nach Hause. Wir sind hier für die Zeit. Deshalb nehmen wir diese ganze Show sehr ernst."

Die große Australische "Frat Pack", die mit Burgess arbeiten haben einen Einheitsstil und sind dem Rennjob sehr nahe. Ihre Arbeit ist es nicht Rennen zu fahren, so Burgess, ihr Job ist es zu gewinnen.

„Wir gehen nicht jedes Wochenende auf die Rennstrecken mit der Hoffnung zu gewinnen, wir erwarten zu gewinnen. Wenn wir Zweiter, Dritter oder Vierter werden, müssen wir die Gründe dafür kennen. Es macht mir nichts aus Zweiter oder Dritter zu werden, solange ich die Gründe dafür kenne. Wenn wir ohne Gründe Zweiter werden, dann haben wir ein Problem. Wenn wir Zweiter werden und Probleme hatten, werden wir diese über die Zeit lösen können."

Tags:
MotoGP, 2005

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›