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Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 2

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 2

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 2

Der Kern der Rossi Crew war für 2004 neu, mit der Anweisung des Yamaha Teams 2003 ist der Kiwi Mechaniker Brent Stephens von Carlos Checa´s Seite weggegangen. Die befreundeten Mechaniker von Stephens, der Belgier Bernard Ansiau und der Australier Alex Briggs, sowie der mechanische Assistent Gary Coleman (auch Australier) sind seit langer Zeit bei Burgess gewesen und alle drei sind von Honda weggegangen um ihm und Valentino zu folgen. Das zweite existierende Yamaha Teammitglied in der neuen Crew ist der italienische Data Recording Ingenieur Matteo Flamigni, der 2003 mit Marco Melandri gearbeitet hatte (auf dem ersten Bild, hinter dem Motorrad v.l.n.r.: Gary Coleman / Alex Briggs / Jeremy Burgess / Matteo Flamigni. Vor dem Motorrad v.l.n.r.: Brent Stephens / Bernard Ansiau).

Wie Briggs erklärt, war es eine Freude, die Herausforderung anzunehmen, mit neuen Leuten an einer neuen Maschine zu arbeiten. Selbstverständlich ist eine natürliche innerbetriebliche Konkurrenz Teil des Set ups! „Die Jungs, die bereits im Yamaha Team waren sind wirklich gut. Ich komme großartig mit ihnen aus. Wir arbeiten mit ihnen, helfen uns beim Bau der Garage, essen mit ihnen und reisen zusammen. Aber es gibt einen Unterschied zwischen dem Rennen und all den anderen Dingen. Wenn es ums Rennen geht, egal ob es um den Jungen in der Garage nebenan geht oder um eine andere Firma, das macht für uns keinen Unterschied, wir versuchen einfach sie zu schlagen."

Rossi´s Crew hat dieses Jahr viel gelernt, sie haben auch Beispiele gesetzt, aber der zufriedenstellendste Aspekt für die Meisten von ihnen wird von Briggs beschrieben. „Das Beste war, dass wir gezeigt haben, dass wir die Fähigkeit haben, das zu tun, wovon wir immer geredet haben. Zuvor, im vorherigen Team, gab es nur kleine Verbesserungen von Jahr zu Jahr. Als wir hierher kamen, wussten wir nicht, was uns erwartet und zu sehen, was alles geschieht gibt mir ein gutes Gefühl. Es ist gut Leute zu sehen, die gespannt sind und weiter machen wollen. Es ist rein gar nichts schlecht daran gewesen hierher zu kommen."

Anders als Teamdirektor Davide Brivio und Flamigni ist der „Verbindungsmann" Brent Stephens die Bindung zum 2003er Team. Er arbeitete fünf Jahre für Carlos Checa, ging aber dann 2004 weg von ihm und hat folglich einen unvergleichlichen Einblick.

Der aus Australien stammende Kiwi weiß, dass der neue Mix des Personals ein positiver Faktor für alle Betroffenen ist. „Sie wollten jemanden, der das Motorrad kennt, erfahren ist mit dem Motor und ich wollte auch einen Wechsel. Ich habe fünf Jahre mit Carlos gearbeitet, aber ein Wechsel ist immer gut. Es gab früher viel mehr Italiener im Team, aber jetzt wurden sie fast von den Australiern verdrängt!" sagte Brent. „Es gibt auch ein paar Spanier und Belgier. Es ist sehr gesund all die verschiedenen Kulturen zusammen bei der Arbeit zu haben. Die Italiener im Team wollten nicht noch mehr Italiener, weil sie selber zugeben, dass sie sehr temperamentvoll sind und man braucht eine Balance. Die relaxteren Australier balancieren das aus. Die Gesamtsituation ist wirklich gut."

Auch wenn sie voll auf den Sieg konzentriert sind, haben die Jungs von Burgess ein entspanntes Verhältnis zu dem Druck, der in ihrem Umfeld herrscht, ein Faktor, der den Stress verringert, der vor den Starts entsteht. „Wir haben viel Spaß bei den Rennen", grinst Brent, „manchmal denke ich, es wäre falsch bei der Arbeit so viel Spaß zu haben! Aber wir haben eben viel Spaß. Es ist eine so ernsthafte Arbeit, dass man eben etwas Spaß machen muss. Die Menschen erwarten, dass da viel Druck dahinter steht, wenn man zusammen mit Valentino arbeitet. Auch wenn man sagen will, dass das nicht so ist, es stimmt, es gibt viel zu beachten und man trägt eine große Verantwortung, aber das ist alles gut so."

Verglichen mit dem neuen gegensätzlichen Auftreten auf Rossi´s Seite der Garage, sind in der Crew, die 2004 für Checa gearbeitet hat Spanier, Italiener, Briten und die immer präsente Gruppe der Bastler aus der Heimat des Werkes, Japan. Deren Crewchef war 2004 der vielseitig sprachbegabte Antonio Jimenez, der, wie auch Checa, immer wieder neues erforschte. Als er über diese Saison redete, sagte er „Wir kommunizieren in Englisch, deshalb spielt es keine Rolle woher wir alle kommen. Ich kann auch in Spanisch mit den Mechanikern reden, oder in Italienisch und Französisch mit den Leuten von Michelin. Aber unsere gemeinsame Sprache ist Englisch".

Wie all die anderen Menschen mit einem "Renngeist" sagt Jimenez, dass diese Einheit sich nicht über die Garage hinaus ausbreitet, wenn das Rennen beginnt. „Es ist keine Wand in der Mitte der Garage, aber wenn jeder seinen Job macht, konzentrieren sich alle nur darauf, wir machen uns keine Gedanken, was auf der anderen Seite der Garage vor sich geht. Jeder macht seinen Job so gut er kann. Natürlich, nach dem Training oder der Qualifikation ist es gut zu schauen was die anderen Jungs machen und sie schauen auch was wir machen. Speziell dieses Jahr, mit Valentino auf der anderen Seite, haben wir viele Dinge gelernt."

Auch wenn Valentino nicht unter seiner Obhut stand, machte seine Anwesenheit den Unterschied. Noch einmal zu Antonio: „Ich denke der Unterschied war, dass die Anwesenheit von Valentino die Motivation der anderen Yamaha Fahrer erhöht hat. Das hat auch ihre Darbietung verbessert."

Tags:
MotoGP, 2005

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