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Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 3

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 3

Die Männer hinter Yamaha´s Erfolg – Teil 3

Während des Rennwochenendes ist das Zentrum der Geschehnisse die Hospitality, dieses Jahr wurde sie von einem neuen Yamaha Rekruten geführt, dem Italiener Massimiliano Montanari, für alle als Max bekannt. Seine Rolle in diesem Jahr war mehr als nur das, er wird es erklären.

„Ich kümmere um die Gastlichkeiten für Yamaha, ich folgte Valentino. Ich folge ihm schon seit sechs Jahren. Ich stehe für alles hinter ihm, ich unterstütze ihn über das Wochenende."

Mit so vielen Gaumen aus verschiedenen Ländern, die zu sättigen sind, was die multinationale Natur des Teams hervorruft, hätte Max´s neue Kulinarische Erfahrung ein Alptraum werden können, aber auch wenn es zweifellos an den Rennwochenenden lang wird, ist der Job ganz einfach wegen der Popularität des italienischen Essens – und etwas Freibier. „Wir haben viele verschiedene Nationalitäten im Team, aber die essen alle dasselbe, diese Seite ist also nicht so kompliziert", sagt Max. „Ich denke, dass italienische Essen ist das Beste und alle anderen scheinen es zu mögen. Wir haben auch die australischen Jungs im Team und für sie ist das Wichtigste das Nastro Azzurro Bier! Ich denke, die müssen das in ihrem Vertrag haben, nach dem Training Bier zu bekommen und nach den Rennen, oder anderseits würden sie nicht zu den Rennen kommen!"

Der wichtigste – und am wenigsten vorhersehbare – integrierte Teil dieser gesamten Hospitality 2004 war Angelo, der Eismann. Egal ob es regnete oder die Sonne schien, zu jeder Zeit des Tages, während der europäischen Rennen, gab es eine mit einem Mann besetzte Eismaschine in der Hospitality von Yamaha, den uniformierten Angelo, der dastand um seine hausgemachte Eiscreme an den Mann zu bringen.

Nach dem Training an besonders heißen Tagen in diesem Jahr konnte man ihn sogar in der Box finden, ein Tablett voller frisch gemachter Eiscreme, die er an das Team verteilte während ihrer kurzen Pausen. Ein engagierter MotoGP Eiscreme-Verteiler ist im Fahrerlager seltsam genug, aber angeregte Diskussionen über die kritische Einstellung des Fahrgestells zu beobachten zwischen Teammitgliedern mit tropfenden Löffeln voller Vanille- oder Mokkaeis in einer Hand und streng geheimen Computerauswertungen in der anderen ist ein bisschen bizarr.

Wie die Streckenperformance des Teams, gibt es auch die Arbeit den Erfolg des Teams in Kolumnen und bei Fernsehauftritten zu promoten und ein weiterer Langzeitmitarbeiter des Yamaha Werksteams, Alison Forth, führt diese Aufgabe. Ali hat den günstigsten Punkt zu beschreiben, wie die GFYT Mitglieder ineinander greifen, sie muss mit allen von ihnen irgendwann an diesem Wochenende zusammen arbeiten.

Dieses Jahr hat die PR Rolle im Team sich sehr verändert. „Die Arbeitsbelastung ist sehr gestiegen, das Interesse am Team, nicht nur an Rossi, sondern am ganzen Team, ist massiv", bestätigte Ali. „Wir sind im Rampenlicht der Medien und damit muss man umgehen. Zugangszeit zu Rossi, die jeder haben will, ist limitiert, daher ist es uns unmöglich alle Anfragen der Medien zu erfüllen."

„Letztes Jahr (2003) haben wir nur eine Person für den Medienbereich gebraucht, aber dieses Jahr (2004) waren es zwei von uns. Wir arbeiten nicht nur für die PR von Rossi, letztes Jahr auch für Checa, sowie andere Schlüsselmitglieder des Teams, die im Rampenlicht stehen. Wir antworten auf Medienfragen während und außerhalb der Rennwochenenden, planen die Zeitpläne der Fahrer und des Teams während des Rennwochenendes für die Pressekonferenzen, Fotografentermine, Filmaufnahmen und Interviews und reden mit den Sponsoren des Teams über ihre Einbringung in das Team. Wir verhandeln mit Yamahamärkten weltweit, wir führen die Webseite des Teams, wir organisieren Hospitality und Gastprogramme während der Rennwochenenden, organisieren Autogrammstunden, etc. Es ist eine Menge!"

Es ist eine Menge und, nach der ganz und gar erfolgreichen Saison für Valentino Rossi und Yamaha, und der Ankunft von Colin Edwards im Team für 2005, kann der Job nur noch intensiver werden.

Tags:
MotoGP, 2005

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