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Rossi fliegt hoch, auch wenn ein Vogel dadurch Pech hatte

Rossi fliegt hoch, auch wenn ein Vogel dadurch Pech hatte

Rossi fliegt hoch, auch wenn ein Vogel dadurch Pech hatte

Valentino Rossi kam am zweiten Testtag auf Phillip Island ins Stottern, auch wenn das nichts mit der Rekordgeschwindigkeit vom Hondarivalen Sete Gibernau zu tun hatte.

Der regierende Weltmeister hatte auf seinem Weg aus der Boxengasse einen Zusammenstoß mit einer Möwe und musste zurück kehren um die Federn von seiner Yamaha zu entfernen, bevor er wieder auf die Strecke fahren konnte an einem anderen fortschrittlichen Tag mit der 2005er Version der YZR-M1.

„Ich habe einen Vogel getroffen als ich aus der Boxengasse raus gefahren bin, er flog in meinen Kühler, er fiel dann nach der Hälfte der Strecke wieder raus und als ich zur Box zurück gekehrt bin waren nur noch ein paar Federn übrig!" erklärte Rossi. „Ich möchte nur noch sagen, dass es mir sehr leid tut um den Vogel!

„Wir haben viel mehr Reifenarbeit gemacht und auch eine lange Fahrt, womit ich ziemlich glücklich bin. Ich bin ein paar schnelle Runden gefahren und es war eine Verbesserung gegenüber dem letzten Rennen im Oktober.

„Wir müssen noch immer Veränderungen an den Einstellungen des Fahrgestells machen, da ist im Moment etwas nicht so perfekt, morgen werden wir uns darauf konzentrieren.

„Einige andere Fahrer konnten heute sehr schnell fahren, mit Runden unter 1'30, das habe ich nicht geschafft, aber vielleicht, wenn wir ein paar kleine Veränderungen machen, kann ich es morgen schaffen. Wir werden sehen!"

Rossi fügte auch seine persönliche Enttäuschung über die Streichung des Rio Grand Prix hinzu, er stürzte beim Rennen letztes Jahr was seine sonst sehr glückliche Beziehung mit der Nelson Piquet Rennstrecke etwas einfärbte, er gewann hier 2002 seinen zweiten MotoGP Titel.

„Viele Menschen reden über die News, dass der Grand Prix in Rio dieses Jahr gestrichen wurde und mir tut das leid, nicht mehr dahin zurück zu gehen, weil ich letztes Jahr das Rennen dort nicht zu Ende fahren konnte und es wäre gut gewesen, es in hoher Note beenden zu können."

Rossi´s amerikanischer Teamkollege Colin Edwards, der hier beim Rennen letzten Oktober Vierter wurde, fuhr 78 Runden mit einer Bestzeit von 1'30.60, nur einen Bruchteil einer Sekunde schneller als seine letzte Qualifikationszeit beim selben Rennen.

„Wir haben weiter an dem Set up des Motorrades gearbeitet und haben ein paar wirklich gute Verbesserungen und Lösungen unseres Problems gefunden", sagte Edwards. „Wir werden das morgen weiter testen.

„Ich bin heute eine lange Distanz gefahren und wir haben mehr Reifentests gemacht, Ich denke wir haben eine wirklich gute Arbeit für Michelin in diesen Tests geleistet.

„Morgen werden wir beenden, womit wir begonnen haben und wir hoffen, dass wir positive Ergebnisse mitnehmen werden. Ich freue mich auf eine Pause vor dem nächsten Test!"

Der Gauloises Yamaha Teamdirektor Davide Brivio fügte hinzu: "Heute sind die Fahrer beide eine lange Strecke gefahren und sind während des Tages viele Runden gefahren. Wir haben viel Arbeit für Michelin gemacht, was im Moment sehr wichtig ist.

„Morgen werden wir unsere Aktivitäten für diesen Test auswerten und wir freuen und über was wir bis jetzt geschafft haben. Es wird gut sein, wieder zurück zu kommen in etwas über zwei Wochen um unsere Vorsaison-Arbeit fortzusetzen."

Tags:
MotoGP, 2005, Valentino Rossi

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