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Guter Freitag für Hopkins beim ersten Testtag in Jerez

Guter Freitag für Hopkins beim ersten Testtag in Jerez

Guter Freitag für Hopkins beim ersten Testtag in Jerez

Bei dunklen Wolken, die den ganzen Tag über der Strecke in Jerez kreisten, sandte John Hopkins vom Team Suzuki einen Warnschuss in die Boxengasse, indem er am ersten der drei Testtage des offiziellen MotoGP Tests die schnellste Zeit fuhr. Der kalifornische Fahrer war den ganzen Tag konsistent unter den schnellsten Fahrern. Und da die Strecke die ganze Zeit trocken geblieben war, zog er sich seinen Vorteil daraus und fuhr an die Spitze der Zeiten.

„Suzuki hat die Maschine sehr verbessert; speziell in der Kontrollierbarkeit und den PS. Man konnte das heute schön auf dieser Strecke sehen", kommentierte Hopkins. „Es ist so und so eine Strecke, die ich mag. Das Wichtige ist, dass wir diese Zeiten immer auf Rennreifen fahren, nicht auf Qualifiern. Ich persönlich denke, dass die Rennreifen im Moment besser sind, auch Bridgestone hat sich sehr verbessert. Es sieht alles gut aus und ich bin definitiv der hungrigste Typ hier nach einem Podium. Wir machen alles uns mögliche um uns auf das Rennen in zwei Wochen vorzubereiten."

Die Wettervorhersagen meinen es wird morgen den ganzen Tag regnen und falls das so ist, wird Hopkins seine Runde nicht verbessern können, welche die Uhr bei 1'40.893 stoppte. Er war nur 0.075 Sekunden langsamer als der Rundenrekord, den Valentino Rossi letztes Jahr in der Qualifikation fuhr. Es ist ein beeindruckender Start in das Wochenende für den in Ramona geborenen Fahrer. Er sagte noch, „Auch wenn es morgen regnet werden wir auf die Strecke raus gehen, wir müssen an den neuen Regenreifen von Bridgestone arbeiten. Es hat hier letztes Jahr beim Rennen geregnet und wir wollen nicht hoffen, dass sich das in zwei Wochen wiederholt."

Hopkin´s Landsmann Nicky Hayden hatte auch einen guten Start in das Wochenende. Er fuhr die zweitschnellste Zeit vor seinem Ex-Teamkollegen Valentino Rossi, der seine Probleme mit der Vorderseite der Yamaha von letzter Woche abschütteln konnte. Dicht gefolgt wurde der Italiener von seinem großen Rivalen Sete Gibernau, der hier letztes Jahr das Rennen gewonnen hatte. Es waren vier weitere Fahrer innerhalb einer Sekunde von Hopkin´s Zeit, dazu gehörten auch die beiden Kawasaki Maschinen.

Weiter hinten fuhr Loris Capirossi mit der Entwicklung des Motorbremssystems der Ducati Desmosedici fort. Der Italiener hat die neue Maschine am Morgen getestet, bevor er sich auf den traditionellen Motor am Nachmittag konzentrierte. Sein Landsmann Max Biaggi ist überraschenderweise nur Fünfzehnter geworden. Er hatte Probleme mit dem Motormanagement, ist sich aber sicher, dass die Ingenieure das Problem vor Sonntag lösen können. Der Countdown für das erste Rennen in zwei Wochen hat schon begonnen.

Tags:
MotoGP, 2005

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