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Regen am zweiten Testtag der MotoGP Tests in Jerez

Regen am zweiten Testtag der MotoGP Tests in Jerez

Regen am zweiten Testtag der MotoGP Tests in Jerez

Die MotoGP Fahrer wachten heute Morgen in Jerez bei prasselndem Regen auf. Die meisten Teams haben ihre Vorsaison-Arbeit in strahlendem Sonnenschein auf den Strecken in Malaysia und Australien verbracht. Es war die erste Möglichkeit für viele Fahrer ihre 2005er Maschinen unter nassen Bedingungen zu testen. Eine wertvolle Übung, wenn man an den Grand Prix hier letztes Jahr denkt, wo es das ganze Wochenende geregnet hatte.

Die reelle Möglichkeit, dass es unter den 17 Rennen auch welche im Regen geben könnte, brachte die Teams dazu ihre Einstellungen für diese Bedingungen auszuprobieren. Der amtierende Weltmeister Valentino Rossi erklärte diese Wahl: „Es war sehr wichtig für uns, dass es heute geregnet hat, weil wir die 2005er Maschinen noch nie im Regen gefahren sind. Natürlich ist es auch eine gute Vorbereitung auf ein Regenrennen, was immer passieren kann.

"Wir hatten heute Morgen unter diesen Bedingungen ein gutes Gefühl auf dem neuen Motorrad. Natürlich hatten wir auch ein paar Probleme, die wir noch ausbügeln müssen, aber ich war gleich schnell. Wir sind im Nassen noch nicht bei 100%, aber wir sind auch nicht unbedingt schlecht."

Der starke Regen kam gegen Mittag und da die Sonne durch die Wolken lugte entschieden die Fahrer zu warten, bis die Strecke wieder voll abgetrocknet war, bis sie mit weiteren Tests fort fuhren. Kenny Roberts von Suzuki war der schnellste im Nassen, mit einer Rundenzeit von 1'53.218, aber Shinya Nakano von Kawasaki hatte das überraschend schnelle Tempo im Trockenen.

Nakano und sein Teamkollege Alex Hofmann hatten beide ermutigende Zeichen gesetzt am ersten Testtag. Auch wenn die Rundenzeiten heute wegen der schlechten Haftung in dem Wetter nicht so schnell waren, bestätigte der Japaner die Fortschritte, die mit der Ninja ZX-RR gemacht wurden. Nakano´s Bestzeit lag bei 1'42.112 und er war damit über eine Sekunde schneller als gestern John Hopkins. Das war genug um sich die Stelle an der Spitze der Zeiten zu sichern. Die Fahrer drücken für das Wetter morgen die Daumen.

„Es ist ein gutes Gefühl, der Schnellste zu sein, aber die Streckenbedingungen waren heute nicht so gut, es gab viele nasse Stellen", erklärte Nakano. „Die neuen Bridgestone Reifen passen sehr gut im Trockenen zur Strecke und zusammen mit dem Big Bang Motor gibt es eine große Verbesserung des Gesamtpaketes. Die Reifen haben eine bessere seitliche Haftung und der Motor lässt sich in den rutschigen Konditionen besser drosseln."

Zweitschnellster war wieder Nicky Hayden, nur 0.027 Sekunden hinter Nakano und weniger als ein Zehntel vor seinem Werkskollegen Sete Gibernau. Hopkins war heute Vierter auf der Suzuki und Marco Melandri machte die Top 5 komplett. Hofmann war der Sechstschnellste. Mit Rossi und Yamaha waren es vier verschiedene Hersteller unter den ersten Sieben.

Tags:
MotoGP, 2005

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