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Eine Runde auf der Strecke in Estoril

Eine Runde auf der Strecke in Estoril

Eine Runde auf der Strecke in Estoril

Die Fernanda Pires da Silva Rennstrecke oder besser bekannt als Estroil Rennstrecke wurde 1972 erbaut und 1994 erneuert wurden. Dazu kam die berühmte „Variante" Schikane, die jetzt eine der langsamsten Kurven in der MotoGP Weltmeisterschaft ist.

Der bemerkenswerteste Aspekt bei der Strecke in Estroil sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen den Kurven, die mit unter 60 km/h gefahren werden und der 1 km-langen Geraden am Ende, wo Geschwindigkeiten von mehr als 325 km/h erreicht werden. Diese großen Geschwindigkeitsunterschiede machen die Frage der Getriebe-Einstellungen recht kritisch, weil man größere Schaltsprünge machen muss, um dem Motor nicht den Saft zu nehmen. Wie schon in der „Variante" Kurve wird der erste Gang auch in den drei anderen Kurven genutzt, daher ist es lebenswichtig die richtige Wahl bei der Einstellung des Getriebes zu treffen.

Abgesehen von den vier Kurven, die man im ersten Gang nimmt, gibt es noch sechs weitere langsame Kurven, die man im Zweiten fährt. Als Resultat geht hervor, dass Estoril die Strecke mit der langsamsten Durchschnittsgeschwindigkeit in der gesamten MotoGP Meisterschaft ist. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 152.98 km/h und ist niedriger als bei den Strecken in Cheste und Jerez, die auf den ersten Blick viel langsamer wirken.

Estroil ist auch eine der schwierigsten Strecken für die Einstellungen der Federung. Die vordere Federung ist abhängig vom starken Bremsen am Ende der Start und Ziel-Geraden und auch auf der Geraden, die in die „Parabolica Interior" Kurve führt. Daher ist es nötig, harte Federn zu benutzen. Die Strecke ist auch sehr holprig und diese harten Federn wenden diese harten Schläge nicht so gut ab, was das Motorrad oft aus der Bahn wirft. Dasselbe Problem taucht auch bei der hinteren Federung auf. Auf der einen Seite gibt es da Abschnitte mit S-Kurven und auch Kurven, die man im fünften Gang fährt, bei mehr als 230 km/h, was normale Umstände sind um harte Federn zu verwenden, dass das hintere Ende steifer wird. Auf der anderen Seite muss man durch die bedingte Haftung auf der Strecke und die Schlaglöcher eine weichere Federung nehmen um einen Kompromiss zu erreichen.

Andere wichtige Faktoren auf dieser Strecke sind die Reifen. Das Layout der Strecke hat zehn rechte Kurven und nur vier linke, was bedeutet, dass die Reifen, die man nimmt, aus zwei oder besser drei verschiedenen Gummisorten gemacht sein sollten. Auf der rechten Seite sollte der Gummi hart sein um der Kraft zu widerstehen, die den Reifen in den rechten Kurven entgegen wirkt. Was auch die „Parabolica" Kurve beinhaltet, die in die Hauptgerade mündet und wegen ihrer Länge und dem Vollgas schwere Reifen braucht. Für die linke Seite des Reifens sollte der Gummi weicher sein um gute Haftung zu bekommen, wenn der Reifen noch relativ kalt ist, was auf dieser Strecke der Fall ist.

Dieses Jahr findet der portugiesische Grand Prix zeitiger in der Saison statt, als das erst zweite Rennen auf dem Plan. Da das Rennen bis jetzt immer später in der Meisterschaft, im September stattfand, war die Möglichkeit, dass es regnen könnte oder starker Wind geht wegen der Lage an der atlantischen Küste sehr hoch. Das könnte jetzt, wo das Rennen im April stattfindet sogar noch eher eintreffen.

Tags:
MotoGP, 2005, betandwin.com GRANDE PREMIO DE PORTUGAL

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