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Valentino Rossi redet über Laguna Seca

Valentino Rossi redet über Laguna Seca

Valentino Rossi redet über Laguna Seca

Laguna Seca wird im Juli Gastgeber des Red Bull US Grand Prix, einem Event, der gespannt von den Fans und den MotoGP Fahrern erwartet wird, denn der letzte US GP fand 1994 statt.

Eine Telefonkonferenz gab kürzlich den Medien die Möglichkeit, den amtierenden Weltmeister Valentino Rossi kennen zu lernen und ihn fragen zu können, was er über das Comeback der Königsklasse auf der kalifornischen Strecke denkt.

Frage: Ich habe mich gefragt, ob du schon damit begonnen hast, dich mit dem Streckenlayout von Laguna vertraut zu machen, vielleicht indem du das PlayStation-Spiel gespielt hast oder irgend so etwas?

Valentino Rossi: Ja, ich kenne Laguna nur vom Fernsehen. Aber ich spiele mit der PlayStation und mehr oder weniger kenne ich das Layout jetzt, ich war aber noch nie dort.

F.: Vom Sehen der Videos von Laguna Seca, denkst du da, dass das Rennen schwierig werden wird? Denkst du, dass es schwer wird diese Strecke zu lernen oder ist es kein Problem?

VR: Ja, ich denke, dass die Strecke schwierig ist, weil es viel rauf und runter geht und ich denke, dass es eine sehr technische Strecke ist und sie hat sehr schwierige Stellen, die erste Linkskurve nach der Geraden und die Korkenzieher-Schikane. Natürlich wird die (Korkenzieher-Schikane) für die MotoGP interessant werden. Es gibt einen Richtungswechsel, dann geht es Bergab, das ist sehr technisch und schwer. Ich hoffe, dass sie in Laguna die Arbeit für die Verbesserung der Sicherheit schaffen, weil es in der Vergangenheit nicht sehr sicher war. Aber die machen da noch sehr viele Veränderungen vor dem Grand Prix.

F.: Was denkst du darüber, dass die MotoGP nach Kalifornien zurück kehrt?

VR: Ich freue mich sehr nach Kalifornien zu kommen. Ich war schon einmal in den USA vor 5 oder 6 Jahren, aber nur für eine Woche. Jeder hier wird es lieben nach Kalifornien zu kommen, weil es mit Sicherheit ein schöner Platz ist. Und jeder sagt, dass die MotoGP Fans in den letzten Jahren immer mehr geworden sind in den USA, weil sie viele amerikanische Fahrer haben und unser Sport wächst immer mehr. Ich erwarte also viele Fans für das Rennen und ich freue mich wegen der Sonne und den schönen Mädchen nach Kalifornien zu kommen und ich denke, dass es ein schöner Platz ist.

F.: Du sagst, dass du sehr aufgeregt bist, in Amerika Rennen zu fahren, bist du aufgeregter nach Amerika zu gehen als in China oder der Türkei zu fahren?

VR: Ich war noch nie in China oder der Türkei – ich weiß es nicht. Wir fahren in so vielen neuen Plätzen, das Wichtigste ist immer die Sicherheit der Strecke, wenn das gut ist und auch das Wetter gut ist freue ich mich natürlich. Ich denke trotzdem, dass es spannender ist, in die USA zu kommen, weil Laguna ein guter Platz ist. Ich habe mit Colin (Edwards) gesprochen und er hat gesagt, dass es sehr schön dort ist. China und die Türkei sind für alle neu, wir werden also warten, bevor wir dazu etwas sagen.

F.: Wie groß ist der Nachteil, dass du noch keine Erfahrungen in Laguna Seca gesammelt hast und wie sehr wirst du auf deinen Teamkollegen Colin Edwards vertrauen wegen der Anpassung an die Strecke?

VR: Natürlich ist es ein Nachteil, dass ich noch nie in Laguna war, weil einige andere Fahrer schon mal auf der Strecke waren. Aber es ist eine neue Strecke und ich denke, dass wir am Donnerstag ein bisschen trainieren können (Hinweis: Es wird keine Trainings-Session am Donnerstag geben). Eine neue Strecke ist immer schwieriger für das Set up des Motorrades, aber wir werden sehen. Wegen Colin: Colin ist immer sehr schnell in Laguna und hat natürlich Extra Motivation für seinen Heim Grand Prix. Wir werden daran arbeiten zusammen kämpfen zu können und an der Spitze zu fahren.

F.: Colin hat darüber gesprochen wie ihr beiden Informationen austauscht über die verschiedenen Strecken und er dir das Wissen über Laguna Seca vermittelt. Wirst du von ihm profitieren können oder werdet ihr beide einfach mit deinem eigenen Set up raus fahren und dann Informationen austauschen?

VR: Wir versuchen wirklich zusammen mit Colin zu arbeiten um das Motorrad einzustellen, weil es wirklich sehr schwer ist, besonders zu Beginn, als Zwei sind wir vielleicht schneller als nur Einer. Colin kennt die Strecke sehr gut. Ich denke, wir werden zusammen reden oder während des Trainings zusammen raus fahren. Vielleicht ist es am Anfang besser allein raus zu fahren und nach etwas Training dann Informationen zu teilen, wenn das Set up des Motorrades besser wird. Vielleicht kann ich, wenn ich Colin auf der Strecke folge, ein paar Geheimnisse über die Strecke erfahren.

F.: Ich würde gern wissen, welche Veränderungen du an dem Bike gemacht hast während seiner weiteren Entwicklung seit Phillip Island oder letztem Jahr, wo du ja scheinbar mit dem Handling und der Power und der Performance des Big Bang Motors keine Probleme hattest.

VR: Ja, das Motorrad ist anders als letztes Jahr, speziell dank der vielen Arbeit am Motor, denn danach waren wir am Ende der Entwicklung. Wir haben also viel am neuen Motor gearbeitet um ihn powervoller zu machen, weil, um besser zu werden ist die Power sehr, sehr wichtig. Zweitens ist das Fahrgestell auch anders als das der alten (Yamaha) M1, weil die alte M1 ein paar Probleme mit der Stabilität hatte, besonders mit dem hinteren Teil des Bikes. Das Problem haben wir gelöst, aber dann haben wir ein paar andere Probleme gefunden. Zu diesem Zeitpunkt verstehen wir das perfekte Set up noch nicht 100%. Wir hatten eine gute Erfahrung mit dem alten Motorrad, aber ich denke, dass das neue Bike besser ist.

F.: Die technischen Strecken betreffend hätte ich gern gewusst, ob du dir schon etwas mehr Zeit genommen hast, um dich an sie zu gewöhnen oder dich so einfach an sie anzupassen, wie du es auf den nicht technischen Strecken tust?

VR: Eigentlich mag ich die technischeren und schwierigeren Strecken mehr. Ich mag die Schnellen (Strecken), aber wenn es schwieriger und technischer wird, bin ich glücklicher und das ist okay. Der Zustand der Oberfläche ist mir wichtiger, sie sollte gute Haftung haben und keine Hügeln. Denn jetzt ist das Motorrad sehr, sehr schnell. Zuerst kommt bei mir die Oberfläche der Strecke, die gut sein muss, und danach dann das Layout, was mir kein Problem bereitet.

Tags:
MotoGP, 2005, Valentino Rossi

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