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Nicolas Goubert redet über China und Reifen

Nicolas Goubert redet über China und Reifen

Nicolas Goubert redet über China und Reifen

Diesen Sonntag wird das erste MotoGP Weltmeisterschaftsrennen in China stattfinden und die Strecke in Shanghai muss noch erforscht werden. Die Reifentechniker müssen die Eigenschaften der Strecke erst noch erkunden und dann den passenden Reifen für dafür finden.

Nicolas Goubert, Michelin´s Chef im Motorradrennen, kommentierte, wie sich der Nummer Eins Reifenhersteller auf diese neue Herausforderung vorbereitet.

F.: Da es das erste Mal ist, dass die Meisterschaft in China stattfindet, was denken Sie, welche Probleme eine Rolle spielen werden? Auf welche Elemente stützen Sie ihre Wahl?

A.: „Wenn man auf einer neuen Strecke fährt, wie Shanghai, beginnen wir mit einer vorsichtigen Analyse der Strecke. Das Design selbst liefert uns wichtige Daten. Shanghai hat zwei lange Geraden. Die Startgerade ist 1202 Meter lang, die längste in der gesamten Meisterschaft und ist sogar länger als die Gerade in Mugello, die 1140 Meter misst und Barcelona´s Gerade, die 1047 Meter lang ist.

„Die Strecke hat auch zwei fast 360 Grad Kurven. Diese sind gefährlich für die Reifen, da sie an solchen Stellen sehr heiß werden.

„Wir haben auch die mögliche Klima-Situation analysiert, die Temperaturen sollen sehr heiß werden. Regen bleibt ein Risikofaktor. Zum Beispiel letztes Jahr war Katar eine neue Strecke für uns und die stabilen Wetterbedingungen haben uns erlaubt, alle vier Trainings-Sessions im trockenen zu fahren und glücklicherweise war auch das Rennen trocken. In China könnte der Regen die ganze Arbeit ruinieren, uns bliebe dann nur sehr wenig Zeit für die Reifentests."

F.: Auf einer neuen Strecke zu sein, heißt das, dass Sie mehr unterschiedliche Reifen mit zur Strecke bringen werden?

A.: „Jedes Mal, wenn wir auf eine neue Strecke gehen bringen wir immer viele Reifenstapel mit, das hängt davon ab, was wir zu einer bereits bekannten Strecke mitnehmen würden, wo wir Referenzen und Erfahrungen gesammelt haben."

F.: Haben Sie einen Techniker geschickt, um die Strecke zu studieren?

A.: „Nein, wir haben uns ganz auf die Analyse des Streckendesigns und auf die Erfahrungen unserer Formel 1 Kollegen gestützt."

F.: Wie haben Sie die Erfahrungen der Formel 1 auf dieser Strecke genutzt?

A.: „Wir haben die Daten unserer F1 Kollegen vergleichbar analysiert. Die Daten waren auch nützlich um die Art des Asphaltes zu verstehen."

F.: Wenn Sie auf die Meisterschaft blicken, die erst begonnen hat, welche Fortschritte haben Sie im Vergleich zum letzten Jahr gemacht?

A.: "Im Vergleich zu 2004 haben wir einen riesigen Schritt nach vorn getan, besonders mit dem Hinterreifen. Wir haben die Haftung in der Beschleunigung verbessert. Wir müssen während der Saison die verschiedenen Teile noch an den Charakter der verschiedenen Strecken anpassen. Jedes Mal dürfen wir drei fundamentale Faktoren nicht vergessen: die Eigenschaften der Strecke, die Bedingungen des Asphaltes und das Wetter."

Tags:
MotoGP, 2005, TAOBAO.COM GRAND PRIX OF CHINA

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