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Jacque bei hervorragendem Comeback in China

Jacque bei hervorragendem Comeback in China

Jacque bei hervorragendem Comeback in China

Olivier Jacque liefert Kawasaki deren bestes Ergebnis aller Zeiten in der Königsklasse des Motorradrennens. Er erreichte heute beim Regennassen chinesischen Grand Prix den zweiten Platz.

Das Podium war ebenso ein persönliches Bestergebnis des 31-jährigen Franzosen in der Königsklasse. Vorher war er 2003 beim französischen GP in Le Mans bisher nur Vierter geworden.

Es war eine spektakuläre Debütfahrt Jacque´s für Kawasaki. Er ersetzte dabei den verletzten Alex Hofmann.

Der Franzose startet von Position 15 ins Rennen, beendete die 22 Runden allerdings mit einem hervorragenden Angriff auf den Sieg. Er kam nur 1.7 Sekunden nach dem Sieger und viermaligen Weltmeister Valentino Rossi ins Ziel.

Jacque schloss in den letzten 5 Runden eine Lücke von fast vier Sekunden mit einer fast perfekten Kontrolle über das Motorrad, was noch einmal den Fortschritt verdeutlichte, der mit der letzten Veränderung des Motors der Ninja ZX-RR gemacht wurde.

Der Kawasaki Pilot war in Runde 2 schon Neunter, danach überholte er Sete Gibernau und sicherte sich den zweiten Platz in Runde 15. Da war der Franzose aber noch 6.1 Sekunden hinter Rossi.

Bei seiner Verfolgung Rossi´s hatte Jacque ein beschlagenes Visier und Windschutz, was es ihm fast unmöglich machte, sein Pitboard und seine Position im Rennen lesen zu können.

Nach dem Rennen sagte Rossi: „Ich habe gelesen, dass Olivier für zwei Rennen in die MotoGP kommen würde und dass er China nur zum Training nutzen wollte, jetzt müssen wir in Le Mans Acht auf ihn geben."

Da China sein erstes GP Rennen seit 7 Monaten war, war Jacque natürlich von seinem zweiten Platz überwältigt.

„Natürlich hatte Valentino´s Crew meinen Namen für sein Pitboard nicht parat. Ich kann noch immer nicht richtig nachvollziehen, wie das alles passiert ist. Das ist Magie, es ist besser als den Weltmeisterschaftstitel zu gewinnen.

„Als ich am Donnerstag als Ersatzfahrer ankam, sagte ich dass ich mich wie ‚ein Haar in der Suppe' fühlte, heute fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser. Ich habe mich mit den Umständen des Rennens wohl gefühlt, hatte guten Grip mit den Reifen und mein Team hat mir ein Set up gegeben, mit dem ich mich sehr sicher gefühlt habe. Es ist eigenartig auf dem Podium zu sein, ich weiß nicht richtig, wie ich mich fühlen soll."

Von Position 15 beim Start in einem Regenrennen auf den zweiten Platz zu fahren, brachte Bridgestone, dank Jacque und Kawasaki ihr bestes Ergebnis in einem MotoGP Rennen, in dem komplett Regenreifen genutzt wurden, ein.

„Das war ein fantastisches Rennen unter so schwierigen Bedingungen, dank Olivier", sagte der Teammanager Harald Eckl. „Vor zwei Wochen in Estoril haben wir gesehen, dass er noch immer Rennen auf diesem Level fahren kann und das Ergebnis heute beweist, dass die Entscheidung, ihn für zwei Rennen auf unser Motorrad zu setzen, die richtige war.

„Das Ergebnis bewies auch, dass Kawasaki´s Ingenieure einen Motor gebaut haben, der sich an diese Bedingungen anpassen kann. Letztendlich muss ich unserem Reifenpartner Bridgestone einen großen Dank aussprechen, sie haben sehr viel gute Arbeit mit ihren Regenreifen vollbracht."

Tags:
MotoGP, 2005, TAOBAO.COM GRAND PRIX OF CHINA

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