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Barros landete in Shanghai nach einem Jumpstart auf den elften Platz

Barros landete in Shanghai nach einem Jumpstart auf den elften Platz

Barros landete in Shanghai nach einem Jumpstart auf den elften Platz

Nach einem glorreichen Sieg in Estoril vor zwei Wochen, fuhr Alex Barros am Sonntag, beim ersten chinesischen GP in Shanghai nach einem Jumpstart auf den elften Platz.

Nachdem er mit einer Honda aus der elften Position der Startaufstellung einen Jumpstart hatte, was gegen die Regeln des Rennens ist, schaffte es der Brasilianer sich durch das Feld zu kämpfen und auf der siebten Position zu fahren, hinter Melandri, bevor er als Strafe für seinen Jumpstart einmal durch die Boxengasse fahren musste.

Als er nach der Strafe wieder auf die Strecke fuhr, hatte Barros in Runde 21 die schnellste Runde des Rennens, mit einer Zeit von 2'13.716. Zu dieser Zeit waren jedoch jegliche Chancen die Führenden, Rossi und Jacque einzuholen, verschwunden und Barros musste sich auf einen sehr enttäuschenden elften Platz einstellen.

„Es war eine verlorene Chance", sagte der ernüchterte Fahrer nach dem Rennen. „Die Durchfahrt durch die Boxengasse hat mein Rennen verändert und ich musste von da an viele Plätze aufholen. Ich hatte auch große Probleme damit, dass ich nichts gesehen habe, ich musste in jeder Runde mein Visier öffnen und es mit meinem Handschuh abwischen.

„Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich einen Jumpstart hatte, ich habe gedacht, dass sich das Motorrad nur bewegt hat, dann hatte ich einen schlechten Start und war in einer Gruppe von Fahrern, die viele Fehler gemacht haben. Es war schwer an ihnen vorbei zu kommen, weil sie eigenartig gefahren sind, aber ich konnte es schaffen und war dann hinter Melandri auf Sieben als ich mitbekam, dass ich eine Strafe bekommen habe. Ich bin direkt in die Boxengasse gefahren, weil man das tun muss, wenn dein Team und die Rennleitung es dir sagen.

„Es ist wirklich schade, ich hätte wertvolle Punkte zu Rossi aufholen können, aber ich habe diese Chance leider nicht bekommen. Ich möchte nicht mehr daran denken und werde mich jetzt auf mein nächstes Ziel konzentrieren, den GP in Le Mans in zwei Wochen."

Auch für den Teamkollegen Troy Bayliss war das Rennen eine große Enttäuschung, nachdem er in Runde 4 ausgerutscht war. Der Australier hatte alles andere als einen fantastischen Start in die Saison, mit einem elften Platz in Estoril, auch wenn er in Jerez mit einem sechsten Platz besser war.

„Ich bin enttäuscht, weil ich heute ein gutes Ergebnis hätte haben können. Heute Morgen beim Warm up hatte ich ein wirklich gutes Gefühl, trotz des harten Regens war ich für das Rennen zuversichtlich. Später war es dann nicht mehr dasselbe, meine Räder sind sehr oft durchgedreht und nach dem Start war ich um den zehnten Platz herum.

„Es war so viel Wasser auf der Strecke und in der vierten Runde, in der langen linken Kurve, habe ich die Kontrolle über das hintere Ende verloren. Alles was ich dazu sagen kann ist, dass ich versuchen werde beim nächsten GP besser zu sein."

Teammanager Sito Pons sagte nach dem Rennen, dass er nicht zufrieden sei mit diesem Tag, "Es tut mir leid, wie der Tag heute gelaufen ist, weil wir die Fahrer und die Bedingungen haben, um zu gewinnen.

„Alex war der schnellste Fahrer des Rennens, aber er hatte einen Jumpstart und leider muss man für solche Fehler bezahlen. Ohne die Strafe hätten wir heute wieder um den Sieg gekämpft und die Situation in der Meisterschaft wäre auch viel besser gewesen. Aber wir hatten erst drei Rennen, wir haben vielleicht ein paar Punkte verloren, aber Alex hat gezeigt, dass er ein Fahrer ist, der um den Titel kämpfen kann.

Er ist in jeder Bedingung schnell, egal ob es regnet, wie heute, oder ob es trocken ist, wie vor zwei Wochen. Es war auch sehr schade, dass Troy gestürzt ist und es war vielleicht auch etwas zu zeitig, zu versuchen Positionen aufzuholen. Wenn er versucht hätte, die Bedingungen der Strecke noch ein bisschen besser kennen zu lernen und wie die Reifen so arbeiten, wäre es vielleicht gut gegangen. Er ist eine Kämpfernatur und hat alles gegeben."

Das Camel Honda Team wird jetzt zwei Wochen warten müssen bevor sie wieder in ihre Sattel steigen und die verlorenen Punkte in Frankreich aufzuholen versuchen. Es ist noch nicht alles verloren, auch wenn es für Alex Barros in China nicht so gut lief, wird er den französischen GP als Gesamt-Dritter mit 43 Punkten starten und hat zuvor in Estoril gewonnen und in Jerez einen vierten Platz erreicht.

Tags:
MotoGP, 2005, TAOBAO.COM GRAND PRIX OF CHINA, Alex Barros

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