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Le Mans – eine Strecke mit einer großartigen Geschichte

Le Mans – eine Strecke mit einer großartigen Geschichte

Le Mans – eine Strecke mit einer großartigen Geschichte

Le Mans hat als Grand Prix Rennstrecke eine großartige Geschichte. Das kommende Rennen wird das 18. Mal sein, dass ein Grand Prix auf dieser Strecke stattfindet und nachfolgend sind einige Highlights der vergangenen Events aufgelistet:

1969 – Das erste Rennen der Königsklasse in Le Mans wurde von Giacomo Agostini gewonnen, der alle anderen Fahrer des Rennens mit seiner MV-Agusta überholt hatte. Das Highlight des Events war der Heimsieg von Jean Aureal in der 125ccm Klasse, der allererste 125ccm Triumph eines französischen Fahrers. Der Spanier Santiago Herrero gewann das 250ccm Rennen auf der Ein-Zylinder Ossa.

1970 – Die Sieger von allen der vier Rennen 1970 machten weiter und gewannen in dem Jahr den Weltmeistertitel in ihren Kategorien: 500ccm – Giacomo Agostini, 250ccm – Ros Gould, 125ccm – Dieter Braun, 50ccm – Angel Nieto.

1976 – Barry Sheen gewann auf einer Suzuki das Eröffnungsrennen des Jahres in Le Mans auf seinem Weg zu seinem ersten Weltmeistertitel. Walter Villa wurde der erste Fahrer, der in Le Mans einen Doppelsieg erlangte, als er beide Kategorien, die 250ccm und die 350ccm auf seiner Harley Davidson gewann.

1979 – Barry Sheen wiederholte seinen Sieg von vor drei Jahren im 500ccm Rennen. Das Heimpublikum hatte viel zu feiern, mit Patrick Fernandez, der das 350ccm Rennen gewonnen hat und Guy Betin, der in der 125ccm siegte.

1983 – Freddie Spender gewann das Rennen vor Marco Lucchinelli und Ron Haslam, es war das erste Mal, dass Honda in der Königsklasse das Podium voll besetzte. Das 250ccm Rennen wurde von dem 18-jährigen Engländer Alan Carter gewonnen. Es war sein zweiter Grand Prix Start, was aus ihm den jüngsten Fahrer aller Zeiten machte, der zu dieser Zeit einen Grand Prix gewann.

1985 – Freddie Spencer gewann wieder das 500ccm Rennen und wiederholte den Sieg in der 250ccm Klasse, er wurde der einzige Fahrer, der in beiden Kategorien, der 500ccm und 250ccm in einem Jahr den Weltmeistertitel gewann.

1987 – Randy Mamola erreichte den ersten Sieg für einen Yamaha Fahrer in der Königsklasse in Le Mans. Der lokale Fahrer Christian Sarron qualifizierte sich auf die Pole Position und sein Bruder Dominique Sarron startete in der 250ccm von der Pole.

1989 – Eddie Lawson gewann das Hauptrennen vor Kevin Schwantz und Wayne Rainey, das war eines von neun Mal in dem Jahr, dass diese drei Amerikaner zusammen auf dem Podium standen.

1990 – Kevin Schwantz gewann das 500ccm Rennen. Carlos Checa wiederholte seinen Sieg vom Vorjahr im 250ccm Rennen.

1991 – Der „Grand Prix Vitesse du Mans" wurde für den gestrichenen brasilianischen Gran Prix eingeführt und es war das einzige Mal, dass zwei Grand Prix in demselben Jahr in Frankreich stattfanden. Kevin Schwantz wiederholte seinen Sieg vom Vorjahr und Helmut Bradl gewann das 250ccm Rennen, es war der letzte seiner 5 Siege.

1994 – Mick Doohan gewann zum ersten Mal in seinem ersten Meisterschafts-Siegjahr auf der Rennstrecke in Le Mans. Loris Capirossi führte in der 250ccm ein komplett italienisches Podium an, er wurde gefolgt von Doriano Romboni und Max Biaggi.

1995 – Mick Doohan wiederholte seinen Sieg vom Vorjahr. Es wurden Sicherheitsmängel festgestellt, da es einen Hochgeschwindigkeits-Unfall gab, in den Alberto Puig involviert war. Das Ergebnis davon war eine 5-jährige GP Pause, denn die Strecke musste dementsprechend verändert werden.

2000 – Der Weltmeister von 1999, Alex Criville erreichte seinen letzten Grand Prix Sieg im 500ccm Rennen.

2001 – Max Biaggi holte den zweiten der beiden Yamaha-Siege in der Königsklasse in Le Mans. Daijiro Kato gewann das 250ccm Rennen auf seinem Weg zum Weltmeistertitel. Manuel Poggiali erreichte seinen Debüt GP Sieg in der 125ccm.

2002 – Valentino Rossi´s Sieg im MotoGP Rennen ist sein bisher einziger GP Sieg in allen Klassen auf dieser Strecke.

2003 – Die spanischen Fahrer dominierten den Event mit Sete Gibernau (MotoGP), Toni Elias (250ccm) und Dani Pedrosa (125ccm) als Sieger der drei Rennen.

2004 – Sete Gibernau wiederholte seinen Sieg vom Vorjahr. Hinter ihm kam Carlos Checa ins Ziel und es wurde das erste Mal, dass zwei Spanier in der „First Class" auf 1 und 2 des Podiums standen. Dani Pedrosa gewann auch wieder, aber diesmal in der 250ccm. Andrea Dovizioso gewann das 125ccm Rennen auf seinem Weg zum Weltmeistertitel.

Tags:
MotoGP, 2005, GRAND PRIX ALICE DE FRANCE

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