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Montiron: "Die Herausforderung ist, die Latein Leidenschaft mit der orientalischen Methodenlehre zu vereinen"

Montiron: 'Die Herausforderung ist, die Latein Leidenschaft mit der orientalischen Methodenlehre zu vereinen'

Montiron: "Die Herausforderung ist, die Latein Leidenschaft mit der orientalischen Methodenlehre zu vereinen"

Die Arbeit, die das Konica Minolta Honda Team geplant hatte, wurde stark beim Start der Saison beeinträchtigt, als sich ihr japanischer Fahrer Makoto Tamada verletzt hatte. Tamada ist der einzige Repräsentant des Teams und Konica Minolta Honda stützt sich stark auf ihn, um ihre Aspirationen in der Weltmeisterschaft zu erreichen.

Als Ergebnis der Verletzung Tamada´s und dem daraus folgenden Ausfall der nachfolgenden GPs, war das Team gezwungen, ihn in China durch den Holländer Jurgen van den Goorbergh zu ersetzen. Der Charakter und die Persönlichkeit dieses Teams, mit allen Eigenheiten, bringen eine gewisse Abwechslung ins Fahrerlager. Der Teammanager Luca Montiron lässt uns in einige Geheimnisse des Teams blicken.

F.: Was sind die Höhen und was die Tiefen, wenn man mit nur einem Fahrer Rennen fährt?

A.: Es hat seine Vor- und Nachteile, aber am Ende kann es auch nur einen Sieger geben. Unser Team möchte auf einem sehr gut definierten Pfad weitermachen und unsere Sponsoren haben uns ihre Unterstützung zugesichert, weil wir uns vom Rest der Teams unterscheiden.

F.: Was differenziert das Team von den anderen?

A.: Noch nie zuvor hat ein prestigevoller Sponsor wie Konica Minolta in ein Motorradteam investiert, oder nicht das ich mich erinnern könnte, einen japanischen Fahrer unterstützt. Ich glaube, dass unsere Gruppe die Basiselemente enthält, was die Honda RC211V und einen Fahrer wie Makoto bezeichnet und dank der Unterstützung von Konica Minolta, kann das Team ihre eigene Methodenlehre für die Arbeit entwickeln, ohne ein Zeitlimit zu haben. Trotzdem sind die Aufgaben des Teams, in kürzester Zeit die besten Ergebnisse zu erlangen, die möglich sind.

F.: Wie ist Ihre Meinung über Makoto?

A.: Im vergangenen Jahr und während der Wintertests demonstrierte Makoto ganz klar sein Potenzial. Er hat die Hauptfahrer mehr als nur einmal geschlagen. Auch wenn es eine andere Sache ist, eine Meisterschaft zu gewinnen. Aber jemand, der das Talent und die Fähigkeit hat, wie er sie besitzt, sollte nicht übersehen werden. Der unglückliche Unfall in Estoril ist ein Teil der Saison, das wird sich aber nicht auf unsere Ziele auswirken, es allen zu zeigen, dass wir eine Alternative zu den Fahrern sind, die jeden GP gewinnen. Auch wenn uns die Klassifikationen nach diesen drei Rennen gezeigt haben, dass wir keine gute Alternative waren.

F.: Was ist ihre schönste Meisterschafts-Erinnerung?

A.: Ich hatte das Glück, mit allen italienischen Fahrern zu arbeiten, die heute in der MotoGP fahren und mit jedem von ihnen habe ich mindestens ein Weltmeisterschaftsrennen in der 250ccm gewonnen. Aber die schönste Erinnerung ist wahrscheinlich die Meisterschaft von 1993 mit Tetsuya Harada. Daraus entstand unser Beschluss für die 250ccm. Es ist wahrscheinlich auch der Grund, dass ich eine Vorliebe für die orientalische Kultur habe.

F.: Wie viele Bemühungen hat das Team in dieses Projekt gesteckt?

A.: Ich führe meine Arbeit mit extremer Leidenschaft aus und unser Ziel ist es die latein Leidenschaft und die orientalische Methodenlehre zu vereinen, dass es jemand schafft, diese beiden Kulturen zu einer zu vereinen. Ich bin sehr sicher, dass wir den richtigen Weg gewählt haben, indem wir Makoto 2005 zu uns geholt haben. Wir kreieren etwas Einmaliges mit dem Team und Makoto.

Tags:
MotoGP, 2005, GRAND PRIX ALICE DE FRANCE

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