Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

West: Comeback in Le Mans, aber mit Aprilia Germany

West: Comeback in Le Mans, aber mit Aprilia Germany

West: Comeback in Le Mans, aber mit Aprilia Germany

Anthony West wird am Sonntag, beim 250ccm Weltmeisterschaftsrennen in Le Mans sein lang erwartetes Comeback im Motorrad-Grand Prix Rennen haben, aber er wird für Aprilia Germany fahren.

West, der 2003 den holländischen 250ccm Grand Prix gewann, wird beim vierten Rennen des Jahres, auf der 4 km langen Le Mans Rennstrecke ein einmaliges Rennen für Aprilia Germany fahren.

Der 23-jährige Fahrer von der Goldküste verpasste die letzten beiden 250ccm Rennen 2004, nachdem er sich sein linkes Handgelenk bei einem Sturz vor dem australischen Grand Prix auf Phillip Island gebrochen hatte. In der Off-Saison unterschrieb er bei dem österreichischen Hersteller KTM, dass er dieses Jahr in der Meisterschaft ein Werksmotorrad fahren würde.

Bei den ersten drei Rennen 2005, in Spanien, Portugal und China war er nicht dabei, weil seine neue KTM noch nicht fertig gestellt ist und sie wird auch nicht bis zum fünften Rennen der Saison in Mugell, Italien erwartet.

West sagte, dass er vom Teamboss von Aprilia Germany, Dieter Stappert, angeboten bekommen hat, das Rennen in Le Mans zu fahren und KTM hat es ihm erlaubt, weil es für ihn eine gute Chance ist, sich auf sein Debüt mit der neuen 250ccm Werksmaschine vorzubereiten.

„Ich habe seit sieben Monaten, weder für Rennen, noch für Tests auf einem Grand Prix Bike gesessen. Daher wird mir die Fahrt in Le Mans eine gute Chance bieten, mich nach so langer Zeit wieder einzugewöhnen", sagte West.

„Im Moment brauche ich mehr als alles andere „Rennmeilen" und KTM wird sehen, dass mir das helfen wird, mich auf das neue Motorrad vorzubereiten."

West, der seit 1998 77 Grand Prix Starts in der 125ccm, 250ccm und 500ccm Klasse hatte, wird heute von Österreich nach Paris fliegen und sich vor dem Training am Freitag mit Aprilia Germany zusammenschließen.

Er sagte, dass er für seine Ergebnisse in Le Mans eher zurückhaltende Erwartungen hat, denn seine Aprilia wird keine Werksmaschine sein.

„Ich werde dort mein Bestes geben und ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit ein Rennen zu fahren, aber es wird hart werden, gegen all die Werksmotorräder anzukommen, ich habe also nur das Ziel, das Rennen zu beenden und wieder ein Gefühl dafür zu bekommen", sagte er.

„Le Mans ist eine „Stop and Go" Strecke und die Werksmotorräder fahren den Privaten einfach davon, wenn sie in den langsamen Kurven beschleunigen. Man muss die Zeit beim Bremsen wieder herausholen."

West hat drei vorherige 250ccm Grand Prix Starts in Le Mans, 2000 wurde er auf einer Honda Fünfter und 2003 Siebter und 2004 Sechster auf einer privaten Aprilia. Er war für einen Monat in Österreich und hat auf die Fertigstellung seiner neuen KTM Werksmaschine gewartet und er hat mit den Motocross und Supermotard Fahrern des Werkes trainiert.

„KTM war großartig, sie haben Trainingsfahrten mit Leuten wie Kurt Nicoll organisiert und mir geholfen, mich zurecht zu finden", sagte West.

„Die 250 ist ein neues Projekt für KTM und sie wollen mir das bestmöglichste Motorrad geben. Wir können es alle kaum noch erwarten Rennen zu fahren, wenn das Motorrad endlich fertig ist."

Zu dem Sieg beim holländischen Grand Prix 2003 hat er in dem Jahr auch noch weitere Top 3 Ergebnisse gehabt: auf Phillip Island, Katalonien und Donington Park.

Tags:
250cc, 2005, GRAND PRIX ALICE DE FRANCE, Anthony West

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›