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Gemischte Gefühle für das Repsol Honda Team

Gemischte Gefühle für das Repsol Honda Team

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Die Repsol Honda Teamfahrer Max Biaggi und Nicky Hayden beendeten den Grand Prix Alice de France heute vor 75.000 Rennfans in Le Mans auf dem fünften und sechsten Platz.

Biaggi hatte ein unglaubliches Wochenende. Im wichtigen Warm up heute Morgen verlor der viermalige Weltmeister die Kontrolle über das hintere Ende seiner RC211V und erlitt in einem Unfall Prellungen seines Rückens und der linken Seite. Er wurde dann ins Medical Center gebracht, wo man ernsthafte Quetschungen seines Rückens, des linken Knies und des linken Knöchels, den er sich letzten November gebrochen hatte, feststellte. Dank der Hilfe von Schmerzmitteln konnte er das 28-ründige Rennen zweieinhalb Stunden nach seinem Unfall doch fahren.

Biaggi beendete die erste Runde auf dem neunten Platz und in der dritten Runde fiel er zurück auf zehn. Der Italiener kam dann an Alex Barros (Honda) und dann an Shinya Nakano (Kawasaki) vorbei. Fünf Runden vor Rennschluss fuhr er es mit Marco Melandri (Honda) aus und zog den Kürzeren. Dem 33-Jährigen wurde nach Ende des Rennens von Doktor Costa in der Repsol Honda Garage vom Motorrad geholfen. Er hatte das Rennen auf Platz 5 beendet und damit 11 wertvolle Punkte in der Meisterschaft gesammelt.

„Ein sehr, sehr hartes Rennen", sagte Biaggi. „Nach dem Sturz im Warm up habe ich nicht gedacht, dass ich am Rennen teilnehmen könnte. Ich hatte die ganze Zeit Schmerzen. Als ich meine Kombi anzog, war mein Rücken in einem so schlechten Zustand, dass ich nicht geglaubt hatte, dass ich es ins Ziel schaffen würde. Dann gaben mir das Adrenalin und mein starker Wunsch den unglaublichen Schub. Am Ende des Rennens konnte ich kaum vom Motorrad absteigen.

Nach all dem kann ich zufrieden sein mit meinem fünften Platz, das sind 11 wichtige Punkte für mich und mein Team. Morgen geht unsere Arbeit weiter. Es gibt so viel zu tun, um für den italienischen Grand Prix wieder wettbewerbsfähig zu sein."

Hayden wurde von seiner Performance im Warm up heute Morgen angetrieben, als der 23-Jährige als Dritter ins Ziel ging und der schnellste Michelin-Fahrer war. Im Rennen war es leider nicht so, auch wenn der Amerikaner in den ersten acht Runden den zweiten Platz hinter seinem Landsmann Colin Edwards (Yamaha) gehalten hat. Hayden fiel immer weiter zurück, weil er Chattering Probleme mit seiner RC211V hatte und dadurch in den Kurven sehr langsam fahren musste.

„Ich bin wirklich sehr enttäuscht", sagte Hayden. „Ich hatte einen guten Start und es hat sich alles großartig angefühlt, aber nur 10 Runden vor Schluss fing es an, sich so anzufühlen, wie letzte Woche im Regen. Im Laufe des Rennens wurde das Chattering immer schlimmer. Wir wissen wirklich nicht warum. Wir müssen es herausfinden! Es ist eine ziemlich lahme Entschuldigung, aber es läuft irgendwie gerade alles rückwärts.

„Es war ein hartes Wochenende, aber ich hatte das Gefühl, wir hätten eine Chance, nach all der tollen Arbeit, die das Team geleistet hat. Ich habe mich gut gefühlt, an der Spitze mitzufahren, ich möchte das aber in jedem Rennen machen. Ich freue mich jetzt nicht auf die dreiwöchige Pause. Ich will, dass Mugello schön nächstes Wochenende ist!"

Tags:
MotoGP, 2005, GRAND PRIX ALICE DE FRANCE, Repsol Honda Team

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