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Team Roberts nach hartem Comeback in Hochstimmung

Team Roberts nach hartem Comeback in Hochstimmung

Team Roberts nach hartem Comeback in Hochstimmung

Für das Team Roberts und die KTM-motorisierte Proton KR Maschine, war der Grand Prix Alice de France ein Wochenende voller gemischter Gefühle. Das Rennen hätte nicht enttäuschender verlaufen können, nachdem Shane „Shakey" Byrne das Opfer eines Sturzes in der ersten Runde wurde, welcher ihn mit schmerzhaften Prellungen des Rückens zurück ließ, aber zum Glück keinen ernsthaften Verletzungen. Der Fahrer konnte nur schwer erklären, wie es zu dem Sturz gekommen ist.

"Ich war vor dem Rennen ehrlich gesagt ziemlich aufgedreht, denn ich habe während der Qualifikation das Gefühl gehabt, dass wir mit dem Motorrad eine Wendung gemacht haben und ich habe mich wirklich darauf gefreut", sagte Byrne.

"Ich hatte einen ziemlich guten Start und konnte in der ersten Schikane ein paar Plätze gut machen. Ich fuhr an Kenny Jr vorbei und kam ein bisschen zu weit in die lange Rechtskurve rein und er überholte mich gleich wieder. Dann bin ich ein bisschen zu heiß in die Haarnadel eingebogen und James (Ellison) ging an mir vorbei, ich habe also gleich gedacht, dass ich langsamer werden muss. Das war dann das letzte, woran ich mich erinnern kann, denn ich denke, dass ich in der Schikane einen massiven Highside hatte. Das letzte woran ich mich erinnern kann war, dass ich ziemlich hoch geflogen bin und sehr schnell war, dann bin ich im Medical Center wieder aufgewacht."

"Ich fühle mich, als wäre ich von einem Truck überfahren worden. Ich war die meiste Zeit des Abends im Krankenhaus und bin am Nacken und am Rücken geröntgt worden. Zum Glück ist nichts gebrochen, so dass wir in Mugello wieder dabei sein können. Ich mag es dort und ich denke, dass auch das Motorrad dort besser sein sollte."

"Für hier kann ich nur sagen, dass es schade ist was passiert ist, aber zur selben Zeit gab es auch Positives und darauf konzentriere ich mich im Moment", fügte er hinzu. „Ich denke, dass wir vor Italien noch einmal mit dem Motorrad testen werden, um sicher zu gehen, dass die kleinen Probleme, die wir hier hatten beseitigt sind. Ich hoffe, dass es in Mugello gut laufen wird."

Abgesehen davon und anderen kleinen Problemen in den beiden Qualifikationstagen, gab es viel, was das Team ermutigt hat. Die Ankunft eines neuen Motors und eines neuen Fahrgestells signalisieren klare Fortschritte.

Am Fahrgestell bemängelte Byrne, dass er nicht genügend Gefühl für das vordere Ende hatte. „Wir haben die Geometrie etwas verändert und haben das Gewicht besser aufgeteilt und er fühlte sofort eine Verbesserung", sagte der Teammanager Chuck Aksland.

Der brandneue Motor hat noch ein paar Kinderkrankheiten, was nicht überrascht, da der erste Trainingstag in Le Mans sein erster Test war… das erste Mal in einem Motorradfahrgestell.

„Wieder hat Shakey bestätigt, dass er direkt eine Verbesserung mit dem neuen Motor bemerkte", sagte Aksland. „Das Training wurde durch das schlechte Wetter beeinflusst, was die Testzeit wirklich sehr kurz gehalten hat und trotz der drei neuen Motoren, die wir haben, hatten sie alle ein Problem, dem KTM jetzt nachgeht. Ich bin mir sicher, dass es nichts Ernstes ist, aber es hatte zur Folge, dass wir für die Qualifikation und das Rennen auf den alten Motor umsteigen mussten."

Byrne qualifizierte sich auf den 17. Startplatz, vor zwei Rivalen-Werksmaschinen und vor das Privatteam WCM.
„Die Gesamtzeichen sind gut und es ist vor dem nächsten Rennen eine zweiwöchige Pause. Shakey wird in der Zeit eine Chance haben, sich zu erholen und KTM kann die Kinderkrankheiten des Motors beseitigen."

Tags:
MotoGP, 2005, GRAND PRIX ALICE DE FRANCE, Kurtis Roberts

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