Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Stoner fährt neuen inoffiziellen Rundenrekord in Le Mans

Stoner fährt neuen inoffiziellen Rundenrekord in Le Mans

Stoner fährt neuen inoffiziellen Rundenrekord in Le Mans

Nachdem Casey Stoner beim Grand Prix Alice de France knapp am Podium vorbei fuhr und auf dem vierten Platz landete, zeigte er gestern, am zweiten Testtag in Le Mans, mit einem neuen, inoffiziellen Rundenrekord wieder einmal sein Potenzial.

Er ist bereits am Montag die Bestzeit von 1'37.1 gefahren und der australische Carrera Sunglasses – LCR Fahrer, der das zweite und dritte Rennen der Saison in Folge gewann, war auch am zweiten Testtag wieder dominant, mit dem neuen inoffiziellen Rundenrekord von 1'36.920.

Der vorherige Rundenrekord in Le Mans wurde 2004 von Dani Pedrosa aufgestellt und betrug 1'37.123. Stoner war in dieser Saison konsistent schnell und hat Pedrosa damit schon gehörig unter Druck gesetzt, trotz allem hat er vor seinem Mitstreiter einen gesunden Respekt.

„Alles läuft bestens", sagte Stoner. „Das Team arbeitet großartig, das Motorrad ist sehr konkurrenzfähig und ich fühle mich 100% fit. Letzten Sonntag wollte ich eigentlich aufs Podium, aber die ersten drei Fahrer waren in den letzten Runden so schnell, dass ich entschied, meine Position zu halten.

„Der vierte Platz ist ein ziemlich gutes Ergebnis, besonders für die Gesamtwertung. In den zwei Tagen haben wir ein paar Regelungen am Motor und am Fahrgestell getestet. Die schnellste Rundenzeit habe ich ganz leicht erreicht und ich bin sehr zufrieden, aber ich weiß, dass ich konzentriert bleiben muss, weil meine Mitstreiter sehr stark sind."

Auch das Aprilia Aspar Team blieb für Tests in Le Mans, auch wenn Sebastian Porto nach dem ersten Tag wieder zurück nach Argentinien geflogen ist, um etwas Zeit zu Hause zu verbringen. Porto war zufrieden über die Arbeit, die er am Montag in Le Mans vollbracht hat.

„Die Tests, die wir am Montag machten, waren zufrieden stellend", sagte Porto. „Wir haben ein neues Fahrgestell ausprobiert, was ich sehr mochte, wir müssen aber noch dran arbeiten, um es zu verbessern. Am Morgen konnten wir wegen der nassen Strecke nicht fahren, aber am Nachmittag sind wir dann ein paar Runden gefahren und der Test lief ganz gut.

„Jetzt gehe ich nach Argentinien, um mich etwas auszuruhen und einige Tage mit meiner Familie zu verbringen. Ich konzentriere mich nur auf den nächsten GP. Der Start der Saison ist für mich nicht sehr gut verlaufen, ich vertraue aber darauf, dass sich das Blatt für uns in Italien wendet, weil wir dort auf einer Aprilia Strecke fahren werden."

Porto´s französischer Teamkollege Randy de Puniet beendete den französischen GP auf dem zweiten Platz, nach einem Kopf an Kopf Kampf mit Pedrosa, der die französische Menschenmenge zum überlaufen brachte. Nach einem harten Wochenende voller Trainingseinheiten und dem spannenden Rennen, hatte der Franzose noch den zusätzlichen Druck der Tests.

„Das waren schwere Tests, besonders nach einem GP. Zwei weitere Tage voller Arbeit sind für jeden schwierig. Ich bin in den beiden Tagen 140 Runden gefahren. Ich habe in den Tests mein Bestes gegeben. Wir haben ein paar kleine Änderungen am Motor gemacht und an der Elektronik, die Ergebnisse waren gut.

"Gestern bin ich meine beste Rundenzeit gefahren, mit einem Qualifikationsreifen und heute habe ich am Set up gearbeitet. Wir müssen das Motorrad immer noch verbessern, aber vom Anfang zu jetzt gesehen, fühle ich mich mit dem Motorrad und dem Team sicherer."

Tags:
MotoGP, 2005, GRAND PRIX ALICE DE FRANCE, Casey Stoner

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›