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Thomas Lüthi über seinen ersten GP Sieg

Thomas Lüthi über seinen ersten GP Sieg

Thomas Lüthi über seinen ersten GP Sieg

Thomas Lüthi wurde der erste Schweizer Fahrer, der einen Grand Prix gewann, seit Jacques Cornu 1989 beim Spa-Francorchamps siegte. Nach seinem ersten GP Sieg teilt der Elit GP Honda Teamfahrer seine Gedanken mit uns.

Tom Lüthi, herzlichen Glückwunsch zu ihrem ersten Grand-Prix-Erfolg!
A.: Vielen Dank. Ich bin einfach happy, dass ich es zuoberst aufs Podest geschafft habe.

F.: Wie viele Interviews hast du nach dem Rennen gegeben?
A.: Keine Ahnung! Ich habe inzwischen aufgehört, zu zählen. Die Resonanz aus der Schweiz war riesig. Es ist viel gelaufen in den letzten zwei Stunden. Ich muss sagen, das Gefühl ist megaschön.

F.: Es ist ein historischer Sieg für die Schweiz, aber das Rennen schien etwas langweilig zu sein.
A.: Ja, das stimmt, ich bin schnell vorne gewesen und konnte den Abstand konstant vergrößern. Alleine an der Spitze zu fahren sieht einfach aus, ist aber sehr schwer. Man muss immer konzentriert bleiben.

F.: Ihr Rennen verlief so gut wie fehlerfrei. Schildern Sie uns doch aus ihrer Sicht, was nach ihrem Pole-Position-Start alles passiert ist.
A.: Der Start war nicht optimal, aber ich bin trotzdem gut weggekommen. Mika Kallio hat mich zwar überholt, aber ich habe bald wieder die Spitze übernehmen können. Außer einem oder zwei kleineren Fehlern hat heute einfach alles zusammengepasst.

F.: Wann haben Sie realisiert, dass Sie gewinnen können?
A.: Die Runde weiß ich jetzt nicht mehr auswendig. Aber als mein Vorsprung acht Sekunden betrug, habe ich mein Rennen dosiert und sicher ins Ziel gebracht. Aber im Moment kann ich immer noch nicht glauben, dass ich gewonnen habe. Dafür ist es wohl noch etwas zu früh.

F.: Sie wirkten bei der Siegerehrung nicht ganz glücklich. Warum nicht?
A.: Mir ist auf der Ehrenrunde das Benzin ausgegangen. Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass man ohne genügend Sprit für die Ehrenrunde disqualifiziert wird. Das klärte sich aber bald auf und dann konnte ich meinen Sieg richtig genießen.

F.: Werden wir in dieser Saison noch ein paar Mal die Schweizer Nationalhymne an einem Grand Prix hören?
A.: Das weiß ich doch nicht, ich bin ja kein Hellseher! Aber ein schönes Gefühl war es auf jeden Fall.

Tags:
125cc, 2005

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