Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Paul Denning: "Lasst uns hoffen, dass wir das Pech hinter uns gelassen haben"

Paul Denning: 'Lasst uns hoffen, dass wir das Pech hinter uns gelassen haben'

Paul Denning: "Lasst uns hoffen, dass wir das Pech hinter uns gelassen haben"

Ende 2004 wechselte das Management des Team Suzuki MotoGP, nachdem der Manager Garry Taylor sich nach 20 Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen hatte und durch den erfolgreichen britischen Superbike Manager Paul Denning ersetzt wurde.

Denning – einer der jüngsten Teammanager in der Geschichte der MotoGP, mit nur 38 Jahren – kam nach einer erfolgreichen Saison 2004, in der er das Rizla Suzuki Team in der britischen Superbike Meisterschaft zum Sieg führte, in das Suzuki Team.

Der Vertrag gab dem Team Suzuki MotoGP neue Hoffnungen, die seit dem Sieg von Kenny Roberts 2000 mit Problemen zu kämpfen hatten. Man wollte mit Denning eine neue Dynamik ins Team bringen und neues Leben einhauchen, dadurch erneuerte auch John Hopkins seinen Vertrag für 2005 mit Suzuki.

Er hat schon vier Rennen hinter sich und Denning hat hart gearbeitet, die Richtung des Teams zu ändern. Das Team hat mit dem Motorrad positive Fortschritte gemacht und beide Fahrer haben in den Trainingseinheiten und im Qualifikationstraining immer eine gute Figur abgegeben. Trotz des Fortschrittes konnten die beiden Fahrer jedoch noch nicht die Ergebnisse erreichen, nach denen sie sich so sehr sehnen. Nach dem Zusammenspiel von schlechtem Wetter und mechanischen Problemen redet Paul Denning über seinen Wechsel in die MotoGP und die Veränderungen im Team.

F.: Wie haben Sie den Übergang von der Superbike zur MotoGP gefunden?

A.: Der Übergang war nicht zu schwierig, es ist grundsätzlich alles dasselbe, nur eine Nummer größer, besonders in der Logistik. Suzuki war großartig und hat mich sehr unterstützt und mit dem Team lässt sich sehr leicht arbeiten. Eines der schwierigsten Dinge war eigentlich das Wetter bei den letzten paar Rennen, selbst das britische Wetter war besser.

F.: Seit dem Beginn der Saison haben wir miterleben können, wie beide Fahrer im Training und bei den Tests gut waren, aber das scheint nicht zu helfen, erfolgreiche GP Ergebnisse zu verwirklichen, was war dabei das Hauptproblem?

A.: Bis jetzt haben dieses Jahr beide Fahrer mehr Potenzial gezeigt als 2004, aber leider waren die Ergebnisse dieselben. Eines der Probleme war die begrenzte Zeit, um die Motorräder ordentlich zu testen.

F.: Was will das Team an ihrem Plan ändern?

A.: Wir müssen uns verbessern! Wir hatten mit Kenny in Shanghai Pech und mit John in Le Mans, als er nach Motorproblemen aus der Boxengasse starten musste, wir müssen einfach weiter kommen! Wir haben am Motorrad gearbeitet und einige positive Entwicklungen gemacht. Wir hoffen nur, dass diese sich bald bezahlt machen.

F.: Auf welche Aspekte des Motorrades konzentrieren Sie sich?

A.: Wir haben in Le Mans ein neues Fahrgestell getestet und es hat sich gut angefühlt. Wir konzentrieren uns aber nicht nur auf ein oder zwei Aspekte des Motorrades, sondern auf das Gesamtpaket. Bei den Reifen sind die Bridgestones für uns die Richtigen.

F.: Können wir ein Comeback des Team Suzuki MotoGP in Mugello, beim italienischen GP erwarten?

A.: Ich bin mir wegen eines Comebacks nicht sicher, aber das weiß man nie. John hat zu Beginn des Rennens in Shanghai geführt, später fiel er dann wegen des schlechten Wetters zurück. Kenny führte das Rennen als er Motorprobleme bekam, wer weiß also, was dort dann passieren könnte. Wir hoffen auf jeden Fall, dass wir in Mugello ein paar Fortschritte machen werden, letztendlich wieder mit den anderen zusammen da draußen zu sein. Lasst uns einfach hoffen, dass wir das Pech und das schlechte Wetter in Le Mans gelassen haben!

Tags:
MotoGP, 2005

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›