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Gibernau bestimmt auf Territorium des Feindes das Tempo

Gibernau bestimmt auf Territorium des Feindes das Tempo

Gibernau bestimmt auf Territorium des Feindes das Tempo

Sete Gibernau erzürnte heute Nachmittag die leidenschaftliche Menge in Mugello mit der schnellsten Runde des ersten Trainingstages des Gran Premio Alice d'Italia. Unter heißen Nachmittagstemperaturen brach er seinen eigenen Streckenrekord um fast eine Sekunde und fuhr eine Bestzeit von 1'50.662 und das trotz technischer Probleme am Ende des Trainings. Er vertrieb Valentino Rossi von der Spitze der Zeiten, nachdem der Lokalheld das Training am Morgen dominiert hatte.

"Bei meiner letzten Fahrt blieb der Geschwindigkeitsbegrenzer der Boxengasse stehen und ich bin die ganze Runde mit 80km/h gefahren", erklärte Gibernau. „Ich bin zurück in die Box gefahren und habe es dann gleich gesehen, aber es war nicht genug Zeit für eine letzte Runde raus zu fahren. Der Rhythmus, den wir heute gefahren sind, war nicht schlecht, aber ich hoffe, dass ich mich morgen, wenn das Wetter gut bleibt verbessern kann. Wir müssen uns auch noch entscheiden, mit welchem Reifen wir raus gehen, was für das Rennen sehr wichtig sein wird."

Während sich Rossi heute Nachmittag unter der Sommersonne in Mugello gegenüber seiner Zeit von heute Morgen nicht verbessern konnte, war der einzige Fahrer, der ihm bei den kombinierten Zeiten des Tages sehr nahe rückte der Italiener Max Biaggi. Die Bestzeit des Hondafahrers ist nur 0,018 Sekunden hinter seinem Werkskollegen Gibernau und bescherte seinen ganzen Fans, die wie immer in den Hängen der Casanova und Savelli Kurven saßen einen riesigen Grund optimistisch zu sein, denn er zielt auf seinen ersten Sieg am Sonntag in der Königsklasse auf dieser Strecke.

Carlos Checa ist vielleicht Spanier, aber auch er zählt an diesem Wochenende auf große Unterstützung von den Tribünen der 3.000 Ducati Fans in der Correntiao Kurve, die ihn und seinen Teamkollegen Loris Capirossi anfeuern werden. Die beiden wärmten sich mit dem vierten und fünften Platz auf, nachdem sie beide die Session kurz angeführt hatten.

Alex Barros, der einzige Fahrer, der bis jetzt in dieser Saison ein Rennen vor Rossi beendet hat, schüttelte die Probleme einer Rückenverletzung, die er sich in Le Mans zuzog mit einem sechsten Platz ab und er hofft hier seinen Sieg von 2001 zu wiederholen. Nicky Hayden konnte seine Zeit heute Nachmittag nicht verbessern. Er war am Morgen Viertschnellster gewesen und fiel am Nachmittag auf Sieben zurück, vor Marco Melandri, der bei einem Sturz im zweiten Training unverletzt blieb.

Makoto Tamada und Alex Hofmann hatten heute beide eine erfolgreiche Rückkehr zur Strecke, nachdem sie die letzten drei Rennen wegen Verletzungen des Handgelenkes verpasst hatten. Sie fuhren immerhin 22 und 36 Runden und wurden Elfter und Fünfzehnter. David Checa, der als Ersatzfahrer für Toni Elias eingesprungen ist, hatte ein beeindruckendes MotoGP Debüt mit der 17. schnellsten Zeit. Er fuhr damit nur etwas über eine Sekunde hinter seinem momentanen Teamkollegen Ruben Xaus und das obwohl er nach drei Runden gestürzt war.

Tags:
MotoGP, 2005, GRAN PREMIO ALICE D'ITALIA, FP2

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