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Eine Runde auf der Rennstrecke Kataloniens

Eine Runde auf der Rennstrecke Kataloniens

Eine Runde auf der Rennstrecke Kataloniens

Die Rennstrecke in Katalonien ist eine der komplettesten der Weltmeisterschaft. Sie hat einen langsamen Abschnitt, mit einer Serie an Kurven, die bei weniger als 85 km/h gefahren werden und schnelle Abschnitte, mit Kurven, die mit mehr als 140 km/h gefahren werden. Es gibt auch zwei schnelle Geraden und eine davon ist die schnellste der ganzen Saison. Auf der Start- und Zielgeraden ist die Geschwindigkeit bei mehr als 320 km/h und auf der hinteren Geraden zeigt der Tacho 265 km/h an.

In Hinsicht zur Höchstgeschwindigkeit, die man auf der Hauptgeraden erreichen kann, gab es einige Kontroverse in den Teams und den Zeitnehmern während der Wintertests auf der Strecke. Die Organisatoren registrierten eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 347 km/h, während die Daten der Telemetrik nur für etwas über 325 km/h eingestellt waren.

Die hohe Geschwindigkeit auf der Strecke heißt, dass wie bei anderen Hochgeschwindigkeits-Strecken, die Getriebeübersetzung präzise eingestellt werden muss, um die Leistungskraft immer zu optimieren. Nicht wie bei der Strecke in Mugello, wo der zweite und dritte Gang die meiste Zeit genutzt wird, werden auf der Rennstrecke in Katalonien in einer Runde alle Gänge genutzt. Der erste Gang wird in der „Seat" Kurve genutzt, der zweite Gang in den „Elf", „Repsol", „La Caixa" und „Banc de Sabadell" Kurven. Der dritte Gang wird in der „Champsa" Kurve genutzt, die beiden Kurven führen in die Hauptgerade und die komplizierte „Renault" Kurve. Der vierte Gang wird bei der Einfahrt in die „Repsol" und „Wurth" Kurven genutzt und der Fünfte, um vor der „La Caixa" Kurve Geschwindigkeit zu bekommen. Der sechste Gang wird in den Geraden geschalten, wo die Geschwindigkeit der Hinterräder 350 km/h erreichen kann.

Eine der Eigenheiten der Rennstrecke in Katalonien sind die zahlreichen Hügel und Risse in der Streckenoberfläche, die sich in den 13 Jahren der Existenz gebildet haben. Auch wenn die Strecke kürzlich neu bezogen wurde, gibt es die Hügel und Risse in manchen Ecken noch.

In der "Banc de Sabadell" ist die Oberfläche so hügelig, dass man denken könnte, sie ist extra so gebaut wurden, um die Federung zu testen. Die „Renault" Kurve ist auch sehr tückisch, denn es ist schwierig die richtige Fahrlinie zu finden, weil die schnellste Linie direkt durch die hügeligen Bereiche der Streckenoberfläche führt. Viele Fahrer entscheiden sich daher eine weitere Linie zu fahren, die theoretisch langsamer ist, aber in der Praxis doch effektiver und schneller, denn der Asphalt ist im Ausgang der Kurve in besserer Verfassung. Die hügelige Oberfläche der Strecke verlangt eine etwas softere Federung, auch wenn das eine schlechte Auswirkung auf die Performance des Bikes in den schnellen Kurven hat.

Etwas anderes, was man nicht vergessen sollte, wenn man die Federung einstellt, ist besonders in der MotoGP Kategorie die schlechte Haftung auf der Strecke. Man muss das Motorrad mit mehr Gewicht auf der hinteren Seite einstellen, um die Haftung des Hinterrades zu erhöhen.

Die schlechte Haftung kann man auch im Fernsehen sehen, wenn die Fahrer aus der Repsol Kurve heraus rutschen, wo die Telemetrik verschiedene Geschwindigkeiten zwischen dem Vorder- und dem Hinterrad messen kann, die bei 80 km/h über 3 oder 4 Sekunden unterschiedlich sind. Diese Differenz ist auf anderen Strecken normalerweise nur im Nassen zu sehen. Die schlechte Haftung heißt auch, dass die Reifen, die man wählt sehr hohen Temperaturen standhalten müssen, denn das konstante Rutschen heizt die Reifen weit über die ideale Temperatur auf.

Tags:
MotoGP, 2005, GRAN PREMI GAULOISES DE CATALUNYA

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