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Eine neue Hand am Rad bei Bridgestone

Eine neue Hand am Rad bei Bridgestone

Eine neue Hand am Rad bei Bridgestone

Kawasaki´s Alex Hofmann fand sich selbst am Donnerstagnachmittag in Katalonien als Reifenmonteur wieder, nachdem sich die regulären Reifenmonteure außerhalb seines Wohnmobiles, in der Nähe des Serive-Bereiches des japanischen Herstellers, ausruhten.

Mit einem Team voller Techniker und Monteure von Bridgestone, die daran arbeiten, sicher zu gehen, dass bei jedem Rennen die besten Reifen, passend zu den Bedingungen auf seine Ninja ZX-RR montiert werden, ist der Bridgstone Service-Bereich nicht gerade sehr hoch auf Hofmann´s Liste der Plätze, die er während eines Rennwochenendes besuchen würde.

Aber ohne eine Aufgabe an dem Donnerstag vor dem katalonischen GP, nutzte der 25-jährige Deutsche die Chance, heraus zu finden, wie schwierig es ist, einen Bridgestone-Rennreifen auf die Magnesiumfelgen, die die Ninja ZX-RR benutzt, aufzuziehen.

Unter der Assistierung von Mechaniker Daniel Petak und unter dem wachsamen Auge des Bridgestone Reifentechnikers Peter Baumgartner, wurde Hofmann von Joachim Dully, dem regulären Reifenmonteur von Bridgestone, in die Bedienung der Reifenmontage-Maschine eingeführt.

Während die Prozedur, wie ein Rennreifen auf eine Rennfelge montiert wird dieselbe ist, wie bei einem Reifen eines Straßenmotorrades, verlangt die Montage eines Rennslicks auf eine ultraleicht Magnesiumfelge etwas mehr Fitness und man muss viel Feingefühl mitbringen, um das 750,00 Euro teure Rad nicht zu beschädigen.

"Bei den Bridgestone Jungs sieht es immer sehr einfach aus, einen Reifen aufzuziehen, aber am Donnerstag habe ich herausgefunden, dass das etwas schwieriger ist als es aussieht", sagte Hofmann. „Man muss ganz schön viel Kraft aufbringen, den Reifen auf die Felge aufzuziehen, und man muss immer im Hinterkopf behalten, dass die Magnesiumfelgen, die wir benutzen sehr leicht zu beschädigen sind, wenn man zu grob ist. Sicher ist allerdings, dass wenn ich ein Rad beschädigt hätte, mein Team nicht gezögert hätte, mir die Kosten vom Gehalt abzuziehen!"

"Ich habe den Reifen auf die Felge bekommen und wir sind im Training ohne Probleme mit dem Motorrad gefahren. Es war der beste Vorderreifen, von allen, die ich getestet habe, aber ich bin mir sicher, dass das mehr an der Entwicklung von Bridgestone gelegen hat, als an meinen Montagekünsten! Ich denke, dass ich es in der Zukunft den Experten, wie Joachim und Peter überlasse und ich bin mir sicher, die denken genauso", fügte der Kawasaki Pilot hinzu.

"Wir haben nicht viele MotoGP Fahrer, die hier runter kommen und ihre eigenen Reifen aufziehen, aber Alex hat gute Arbeit geleistet", sagte der Reifentechniker von Bridgestone, Peter Baumgartner. „Wenn er an einem Freitagnachmittag nicht zu beschäftigt ist, kann er ja vielleicht mal her kommen und uns dabei helfen, die Reifen für die Qualifikation bei anderen Rennen in diesem Jahr vorzubereiten!"

Tags:
MotoGP, 2005, GRAN PREMI GAULOISES DE CATALUNYA

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