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Alberto Vergani von Nolan redet über Helme

Alberto Vergani von Nolan redet über Helme

Alberto Vergani von Nolan redet über Helme

Genau genommen ist der Helm das wichtigste Equipment eines Fahrers, aber auch ein unterscheidendes Mittel, um ihre Farben, Spitzenamen oder Botschaften darzustellen.

Um etwas mehr über die Besonderheiten der Helme, die die Weltmeisterschaftsfahrer tragen zu erfahren, sprachen wir mit Alberto Vergani, dem Präsidenten der Nolan Gruppe, deren Marken Nolan und X-Lite in allen drei Klassen präsent sind und von Fahrern wie Carlos Checa, Toni Elias, Marco Melandri, Dani Pedrosa, Casey Stoner und Mattia Pasini getragen werden.

F.: Was sind die hauptsächlichen Materialien, die bei der Herstellung eines Helmes benötigt werden?
A.: Für die äußere Schale benutzen wir ein Material, welches aus Fiberglas, Carbon, Kevlar und Polyethan besteht, die als Wärmeisolation dient.

F.: Was sind die Unterschiede zwischen einem Renn-Helm und einem Verkaufs-Helm?
A.: Die Struktur eines Renn-Helmes ist grundsätzlich dieselbe wie bei einem Verkaufs-Helm. Die Unterschiede hängen von den Forderungen der Fahrer ab, von derem Komfort und es gibt verschiedene Accessoires, die vom Wetter abhängen.

F.: Wie werden die Helme getestet?
A.: Unsere Helme sind alle beglaubigt. Nolan unterzieht seine Produkte extra Tests, die nicht zwingend sind, wir machen das mit den Renn-Helmen und auch mit den Verkaufs-Helmen.
In unserem Test simulieren wir extreme Nutzungebedingungen, das garantiert eine sehr gute Qualität, was durch unsere Testfahrer auf den Straßen bestätigt wird. Aber die Wahrheit ist, dass wir das Meiste von den Rennen lernen, wir können mit der Arbeit an den Straßenhelmen sehr wichtige Daten sammeln.

F.: Was wird für die Rennfahrer am meisten gebraucht?
A.: Sicherheit und Komfort, mit guter Belüftung und dem persönlichen Farbschema natürlich. Die Aerodynamic spielt auch eine Rolle und auch die Sicht ist sehr wichtig.

F.: Zu Beginn der Saison hatten manche Fahrer Sichtprobleme bei Regen. Was ist da passiert und wie haben Sie dieses Problem gelöst?
A.: Wir haben die Saison mit einem ganz neuen Belüftungssystem begonnen, aber unter den extremen Bedingungen, die wir in Shanghai hatten (94% Luftfeuchtigkeit beim Warm up und 89% im Rennen, mit Temperaturen von 19 bis 24 Grad), kam das System an seine Grenzen und es bildete sich Kondenswasser. Mit dem N24, der noch in der Entwicklung ist, hatten wir einige Schwierigkeiten und wir mussten zu einem traditionelleren Lüftungssystem zurückgehen.

F.: Wie erklären Sie sich, dass nur ein paar Fahrer Probleme mit der Sicht hatten?
A.: Das Problem mit der Sicht hängt von verschiedenen Elementen ab, die am Fahrer liegen (Schweiß, Streß, etc...).
Unter ähnlichen Bedingungen und mit identischen Helmen, wird die Sicht bei zwei verschiedenen Fahrern unterschiedlich sein. Das Problem hängt also von jedem einzelnen Fahrer ab. Manche Fahrer hatten in Shanghai Probleme, aber andere wie Casey Stoner in der 250ccm und Mattia Pasini in der 125ccm Klasse haben die Rennen mit unserem neuen N24 Helm gewonnen.

Tags:
MotoGP, 2005

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