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Eine Runde auf der Laguna Seca Rennstrecke

Eine Runde auf der Laguna Seca Rennstrecke

Eine Runde auf der Laguna Seca Rennstrecke

Das so lang erwartete Comeback der MotoGP Weltmeisterschaft in die USA ist in schon ein paar Tagen. Die berühmte Laguna Seca Rennstrecke ist bereit, zum ersten Mal seit 1994 ein Königsklasse Motorradrennen zu beherbergen.

Die 2,238 Meilen lange Rennstrecke mit den 11 Kurven gehört zu einer der technischsten und herausfordernden Strecke und verspricht den 150.000 Zuschauern, die an diesem Wochenende erwartet werden und der immer weiter wachsenden internationalen TV Audienz eine spannende Aktion. MotoGP wird überall in der Welt durch 47 Fernsehstationen übertragen.

Motogp.com bietet Ihnen einen ersten Eindruck der kalifornischen Strecke, mit einem Mitschnitt des Grand Prix von 1993, einem Onboard Video des Sieger des Rennens, John Kocinski auf der Cagiva.

Die Rennstrecke in Laguna Seca wurde 1957 auf einer kleinen Fläche 250 Meter über dem Meeresspiegel und 12 km östlich von Monterey im Staate Kalifornien eröffnet.

Die Strecke wurde über die Jahre nur sehr gering verändert, doch erst kürzlich wurden einige Abschnitte aufgrund der strengen Sicherheitsvorkehrungen, die von der FIM abverlangt werden, verändert. Das Layout der Strecke ist so geblieben, aber die Fluchtwege und der Grad der Sicherheit wurden für das MotoGP Rennen verbessert.

Die Konfiguration der Strecke ist einzigartig, mit Kurven, die auf keiner anderen Strecke der Weltmeisterschaft gefunden werden können. Der bekannteste Teil der Rennstrecke ist ohne Zweifel die „Corkscrew", eine sehr kurze Schikane, die mit 60 km/h gefahren wird und auf einer scharfen Bergab Passage liegt.

Ein weiterer Punkt der Rennstrecke, an den man sich wieder erinnert, ist die Start- und Zielgerade, die sehr kurz ist und auch kleine Richtungswechsel beinhaltet, was auch Probleme mit sich bringt, denn kurz vorm zweiten kleinen Richtungswechsel ist ein Hügel in der Streckenoberfläche, durch den das Bike bei 270 km/h sprichwörtlich in die Luft geht. Das wird einer der Schlüsselpunkte sein, auf den man Acht geben sollte, weil es ein potenziell gefährlicher Teil der Strecke ist, aber ebenso einer, der die Unterschiede zwischen den Spitzenfahrern ans Licht bringen wird.

Direkt vor der "Corkscrew" Kurve ist ein anderer Wechsel in der Strecke, wo das Motorrad den Kontakt zur Strecke verlieren wird und das passiert direkt vor dem scharfen Bremspunkt mit dem man in die "Corkscrew" einbiegt.

Der Abschnitt nach der „Corkscrew" ist auch sehr spektakulär, mit zwei schnellen Kurven, die mit 135 km/h gefahren werden und bergauf in eine sehr langsame Kurve (60 km/h) führen, die auf der Hauptgeraden liegt. Das könnte ein guter Punkt zum Überholen sein.

Wenn man das technische Set up auf Laguna Seca betrachtet, muss eine sehr kurze Getriebeübersetzung benutzt werden, wahrscheinlich die Kürzeste in der gesamten Weltmeisterschaft. Die Topgeschwindigkeiten auf der Geraden sind relativ niedrig, mit 280 km/h und einige Kurven werden mit weniger als 70 km/h gefahren, daher ist es ungewöhnlich, dass die Teams ein normales 6-Gang Getriebe benutzen. Gewöhnlicher wäre daher ein 5-Gang Getriebe und der sechste Gang wird überflüssig (in Situationen, wo nicht alle Gänge benutzt werden, ist es normalerweise der erste Gang, der überflüssig wird).

Bei MotoGP Bikes, wo die Power bei niedrigen Umdrehungen kommt, können nur fünf Gänge benutzt werden, wenn man keine Beschleunigung verlieren möchte und man spart auch wertvolle Hundertstel Sekunden, wenn man auf der Geraden einen unnötigen Gangwechsel weg lässt.

Bei der Federung wird eine harte Vordergabel benutzt werden, um dem scharfen Bremsen in der "Andretti Haarnadel" und der "Corkscrew" standzuhalten und auch in der Kurve, die in die Gerade leitet. Auch die hintere Federung sollte hart genug sein, um der Kraft standzuhalten, die in den schnellen Kurven und den rapiden Richtungswechseln in der „Corkscrew" zustande kommt.

Die Kombination einer relativ harten Federung hinten und vorn, mit kurzer Getriebeübersetzung bedeutet, dass das Team in vielen Abschnitten der Strecke Probleme mit Wheelies erfahren wird. Das Elektronische Kraft-Kontrollsystem wird bei der Verbesserung der Performance des Motorrades eine große Rolle spielen.

Die zusätzliche Trainingsstunde, die den Teams von den Organisatoren des Rennens gegeben wurde, wird für ein gutes Set up für das Motorrad, rechtzeitig zur Qualifikation am Samstag, auf einer Strecke, auf der schon seit vielen Jahren keine Teams mehr gefahren sind, sehr wertvoll sein.

Tags:
MotoGP, 2005, RED BULL U.S. GRAND PRIX

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