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Guintoli über die Unterschiede zwischen einer Werks- und einer privaten Maschinerie

Guintoli über die Unterschiede zwischen einer Werks- und einer privaten Maschinerie

Guintoli über die Unterschiede zwischen einer Werks- und einer privaten Maschinerie

Mit ein paar Ergebnissen in den Top 10 und als 13. in der Gesamtwertung liegt Sylvain Guintoli von Equipe de France unter den besten Privateers der Viertelliterklasse. Nachdem er in dieser Saison schon einige Werksfahrer schlagen konnte, erklärt der Apriliafahrer die Unterschiede zwischen der Kit Maschine und dem Werksbike der Topteams, so wie des offiziellen Teams MS Aprilia Corse oder des Aprilia Aspar Teams.

"Als ich in die 250ccm Weltmeisterschafts-Szene gewechselt bin war mein Ziel, mein Potenzial zu zeigen und für eine Werksfahrt zu kämpfen. Zu der Zeit hat man mir erzählt, dass diese Art Maschinerie wirklich notwendig sei, wenn man um ein Podium oder einen Sieg kämpfen will…"

"Daher denke ich, dass uns diese erste Pause in der Saison eine gute Möglichkeit gibt, auf die Unterschiede zwischen den Privateers und den zwölf Werksmaschinen zu schauen, die dieses Jahr in der Klasse fahren. Von außen wird es wahrscheinlich schwierig sein, die Unterschiede zu erkennen, aber wenn man auf der Strecke ist, ist es sehr klar, diese Saison sogar noch mehr."

"Auch wenn die Motorräder ähnlich zu sein scheinen, könnte man doch kein wichtiges Teil zwischen einem Werks- und einem Kit Motorrad austauschen. Der Rahmen, der von den privaten Aprilia Teams benutzt wird und welcher sehr schön designt ist, hat sich in den letzten 10 Jahren nicht viel verändert! Es wird den privaten Teams jedes Jahr ein Kit geleast, dazu gehört der Zylinder, der Auspuff, die Carbon Flügel, das ECU und der Datenlogger, der auf eine 250ccm Aprilia angepasst ist."

"Das ist bei den Werksmotorrädern komplett anders. Die Teams bekommen jedes Jahr neue Motorräder, mit neuen Fahrgestellen und Motoren. Die Motorräder werden während der Saison auch weiter entwickelt. Diese Motorräder sind ungefähr 6 oder 7% powervoller und die Werksteams haben auch wegen der besseren Reifen ihre Vorteile. In der Performance sind die Kit Bikes ungefähr 10km/h langsamer, wenn es um die Top-Geschwindigkeit geht, aber der Hauptunterschied liegt in der Beschleunigung. Das Einzige Gleiche ist das Gewicht, 100 kg, denn es ist im technischen Gesetzbuch so festgelegt."

"Nach diesem Vergleich der beiden Arten der Motorräder, sollte man denken, wir werden bei jedem GP zweimal überrundet! Glücklicherweise ist das nicht der Fall, denn die Kit Bikes sind ziemlich schnell. Vielleicht schaffen wir es nach alledem doch einmal die Werksmotorräder zu überholen!"

"Ich hoffe, dass ich eines Tages einmal die Möglichkeit bekomme, eines dieser Motorräder zu fahren, so dass ich mit der gleichen Maschinerie kämpfen kann."

Tags:
250cc, 2005, Sylvain Guintoli

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