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Gemischte Gefühle bei Kawasaki

Gemischte Gefühle bei Kawasaki

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Shinya Nakano hatte auf seiner Ninja ZX-RR, auf der die letzten Zwei-Komponenten Bridgestone Reifen aufgezogen sind, einen schnellen Start und kämpfte im Rennen mit der Führungsgruppe. Nakano war der erste Bridgestone Fahrer, der das Rennen beendete und behält seinen neunten Platz in der Meisterschaft mit 65 Punkten. Seine Teamkollegen Alex Hofmann und Olivier Jacque sind beide in der ersten Kurve gestürzt.

Beim Zieleinlauf war Nakano nur 4,5 Sekunden hinter dem Sieger des Rennens, Valentino Rossi und hat die Lücke zu Alex Barros (Fünfter) und Max Biaggi (Vierter) in den letzten Runden auf nur etwas über eine Sekunde aufgeholt.

Das war ein spannendes Rennen für mich, es ist ein so großer Unterschied, wenn man die Führungsgruppe sieht und das Rennen an ihnen dran bleiben kann, sagte der Japaner. Im zweiten Rennen konnte ich schnell fahren und konsistente Zeiten erreichen und auch noch Capirossi überholen und die Führungsgruppe verfolgen. Die Reifen von Bridgestone sind heute unter diesen Bedingungen sehr gut gelaufen und es war in diesem Tempo ziemlich einfach. Am Ende hatte ich Probleme mit der Vorderseite, ich bin etwas gerutscht, daher wollte ich einfach nur sicher gehen, dass ich ins Ziel komme. Kawasaki und Bridgestone sind wieder in der Führungsgruppe dabei und dort gehören sie auch hin.

Das Rennen war eine bittere Enttäuschung für die Kawasaki Teamfahrer Alex Hofmann und Olivier Jacque, die in der ersten Kurve beim ersten Start. Beide hatten sich in einem ähnlichen Tempo wie Nakano qualifiziert und man hatte die Erwartungen, dass alle drei Kawasaki Fahrer um Top Positionen fahren würden. Beide, Hofmann und Jacque, hatten verschiedene Versionen des Sturzes in der ersten Kurve.

Es tut mir für Alex leid. Ich weiß, wie schlecht es ihm wegen des Unfalles bei seinem Heimrennen geht, sagte Jacque. In der ersten Kurve kam Shakey Byrne von hinten, er war sehr hart auf der Bremse und stürzte vor Alex, der kurz warten musste, bis er in die Kurve gefahren kam. Ich war hinter ihnen und ein bisschen zu weit drinnen und konnte in die Kurve fahren und dann hatte Alex etwas Platz und bog ein und wir kamen in Kontakt, es war ein unglücklicher Vorfall. Das ist sehr enttäuschend für mich, ich muss Rennen und Runden fahren, um mit der Kawasaki mehr Erfahrungen zu sammeln.

Hofmann war nach dem Unfall auch sehr enttäuscht, der Deutsche sagte: Es ist sehr frustrierend, in einem 30 Runden Rennen nur 250 Meter zu fahren, ganz besonders bei meinem Heim GP und das ist auch keine gute Situation für das Kawasaki Team. Ich hatte einen guten Start und bin in die erste Kurve gefahren, Shakey Byrne war etwas spät auf der Bremse und ich wusste, dass ich stürzen würde und als OJ mich berührt hat, habe ich die Kontrolle über das Hinterrad verloren. Ich habe auf der Rückseite meines Kopfes keine Augen. Shakey war spät auf der Bremse, aber das war nicht der Grund, weswegen wir gestürzt sind. Ich hatte heute eine Chance zeigen zu können, was ich kann. Es ist alles so enttäuschend.

Tags:
MotoGP, 2005, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Kawasaki Racing Team

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