Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Yamaha´s Geschichte vom 1955 bis 2005 – Teil 3

Yamaha´s Geschichte vom 1955 bis 2005 – Teil 3

Yamaha´s Geschichte vom 1955 bis 2005 – Teil 3

1963-1964: Yamaha´s erster Grand Prix und erste Weltmeisterschaft Da die Dominanz Yamaha´s in der Japanischen Rennszene gigantisch war, brauchte das Werk nicht länger, um in die 250ccm Weltmeisterschaft einzusteigen und sie erreichten ihren ersten GP Sieg 1963 und den ersten Weltmeisterschaftstitel den darauf folgenden Sommer.

Yamaha hatte ihr GP Debüt im Mai 1961 in Clermont-Ferrand. Sie sicherten sich damals mit der RA41 und der RD48 Twin achte Plätze in den 125 und 250 GPs. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass das der erste ernsthafte Auftritt des Werkes auf einer vollen Asphalt Strecke war und dass der Beutezug eine eher bescheidene Angelegenheit war. Yamaha´s erstes GP Team hatte keinen europäischen Workshop, nur drei Trucks, die auf dem Kontinent herum fuhren und 13 Fahrer und eine Crew an Bord hatten, plus die Motorräder und die Ersatzmotorräder. Und die Kommunikation mit der anderen Seite der Erde war auch nicht leicht – die Teammitglieder mit Heimweh konnten nur über die Telefone und Telegramme Kontakt mit ihrer Heimat aufnehmen, die es an den Flughäfen in Europa gab.

1962 setzte Yamaha aus und kam den folgenden Frühling mit einer völlig neuen 250ccm wieder. Sie wurde aus der RD48 entwickelt und war als RD56 Yamaha´s erstes völlig konkurrenzfähiges GP Bike. Die luftgekühlte Scheiben-Ventil Twin hatte beeindruckende 55 PS bei 11.500 rpm und hatte ein twin-loop „Federbett"-Stahl Fahrgestell.

Sie war sehr schnell und gut zu handeln. Fumio Ito fuhr mit ihr bei seinen ersten beiden Auftritten auf den zweiten Platz und sicherte Yamaha deren ersten GP Sieg in Spa-Francorchamps. Er führte vor seinem Teamkollegen Yoshikazu Sunako zum 1-2 für Yamaha.

Der Sieg folgte in einer Session, die die ganze Nacht ging, doch ein Carburetionsstörschub beeinträchtigte die RD56 auf den glatt gebügelten Geraden in Spa. Ito, der zuvor sein Talent auf den Geländestrecken von Fuji und Asama bewiesen hatte, fuhr mit atemberaubenden 189 km/h / 117mph zum Sieg. Nach dem Rennen sagte der Teammanager Hiroshi Naito: „Motoren sind Lebewesen, ich kann das jetzt mehr denn je spüren."

Ein paar Monate später ging Yamaha den nächsten Schritt zum weltweiten Ruhm, sie engagierten 1964 den Briten Phil Read für die 250 Serie. Die neue Beziehung trug schnell Früchte. Read gewann fünf GPs und nahm sich die Fahrerkrone von Jim Redman und den Herstellertitel von Honda. Beide Erfolge wurden 1965 wiederholt. Yamaha war jetzt sehr wohl eine Weltmacht.

Tags:
MotoGP, 2005

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›