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Yamaha´s Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 4

Yamaha´s Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 4

Yamaha´s Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 4

1967-68: Yamaha´s 60er Jahre "Techno Legenden" – Die 125 & 250 V4s

Die späten 60er Jahre waren eine Periode ausgiebiger technischer Innovationen im Motorradrennsport, so wie es seit damals noch nie wieder gesehen ward. Im Verlangen nach höheren PS haben die Hersteller sonderbare Motoren kreiert mit mehr und mehr Zylindern, um höhere Umdrehungen zu ermöglichen und dadurch mehr Power und Geschwindigkeit. Yamaha´s Beiträge zur goldenen Ära der ungezügelten Technologie waren die RA31 125 V4 und die RD05 250 V4.

Die RD05 kam als Erstes. Yamaha´s erstes wassergekühltes Rennmotorrad, was eine Doppel-Kurbel benutzte, Scheibenventile V4 mit acht-Geschwindigkeiten Getriebe, welches 73 PS bei 14.000 Umdrehungen in der Minute erzeigte und 241 km/h bzw. 150 mph fahren konnte. Eigentlich wurde die V4 in ein RD56 Fahrgestell gesteckt, daher brauchte man einen mutigen Mann, der das Motorrad Vollgas fuhr und Phil Read nannte die 05 „extrem stürmisch". Read focht ein bezauberndes Duell um den ´67er 250ccm Titel mit Mike Hailwood aus, der eine 6-Zylinder 4-Takt Honda fuhr. Read dachte, er hätte den Titel gewonnen, weil er mehr Punkte gesammelt hatte, aber durch ein Durcheinander im FIM Gesetzbuch wurde der Titel an Hailwood vergeben.

Yamaha hatte am Ende das Vergrnügen ihren ersten 125ccm Titel mit Bill Ivy und der RA31, einer Miniatur der 250ccm Version, zu gewinnen. Die RA31 hatte mehr als 40 PS bei wilden 17.000 Umdrehungen pro Minute und bot eine neun-Geschwindigkeiten Getriebe.

Im folgenden Jahr bestimmte Yamaha die 125ccm und 250ccm Meisterschaft. Read und Ivy waren in beiden Kategorien Erster und Zweiter. Aber Yamaha´s erfolgreichste Saison verlief nicht ohne Kontroverse. Das Werk hatte geplant, dass Read den 125ccm Titel gewinnen sollte und Ivy den 250ccm, aber Read hielt sich nicht daran und gewann sie beide. „Ich habe gedacht, ich war im Recht, ich habe meine Meinung diesbezüglich auch nicht geändert", sagte er einige Jahre später.

Nachdem sie ihr Ingenieur-Können bewiesen hatten, traten Yamaha Ende 1968 vom GP zurück. Voller Sorge, dass diese verwirrende Technologie einige Werke vielleicht Bankrott gehen lies, hat die FIM einige neue Regeln bekannt gegeben, die technische Begrenzungen an den Motorrädern beinhalteten, wodurch die RA31 und die RD05 über Nacht veraltet waren. Daher kehrte Yamaha nach Japan zurück und konzentrierte sich auf ihre nächste Herausforderung – die 500ccm Königsklasse.

Tags:
MotoGP, 2005

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