Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Yamaha´s Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 6

Yamaha´s Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 6

Yamaha´s Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 6

1978-1980: King Kenny und Yamaha holen dreimal die Krone

Bis King Kenny Roberts in den 70igern auftauchte wurde der Grand Prix-Rennsport immer von Europäern dominiert. Gestählt aus den harten Kämpfen im US Dirt Track, wo er zwei Titel mit Yamaha XS650/750 Zweizylindern gewann, hat King Kenny die GP Rennen mit seinem radikalen Drift-Stil verändert. Zugleich brachte er auch eine neue professionellere Einstellung in den GP-Zirkus und tat großes indem er für die Rechte der Fahrer kämpfte.

Roberts unmittelarer Erfolg in der Weltmeisterschaft 1978 überraschte viele GP-Kenner, die vorhergesagt hatten, es würde mehrere Jahre dauern die Feinheiten der europäischen Strecken zu lernen. Tatsache ist jedoch, dass Roberts den amtierenden Meister Barry Sheene auf seiner YZR500/OW35, dem schnellsten Motorrad der Meisterschaft, mit komfortablem Vorsprung schlug.

Roberts nutzte die verbesserte Fahrbarkeit mit einem überraschenden Effekt. Er nutzte gerade genug der Leistung um den Hinterreifen durchdrehen zu lassen. "Als ich begann aus den Kurven zu driften, sagte jeder, dass ich verrückt und durchgedreht sei," erinnert er sich." Aber ich kam aus dem Dirt Track, ich hatte das Gefühlt dafür." Diese radikale Technik verbesserte seine Linie aus den Kurven half Roberts den 500er Titel auch 1979 und 1980 zu behalten. Und dass obwohl er die 79iger Saison verletzt begann, nachdem er sich den Rücken bei Wintertests verletzt hatte. Sehr schnell entwickelten viele Rivalen eine ähnliche Fahrtechnik und trainierten auf losem Untergrund um zu lernen im Drift zu fahren. Heute ist diese Fähigkeit Grundvoraussetzung im Strassenrennsport.

Roberts siegte bei zwölf GPs während seiner dreijährigen Weltmeisterzeit und in den nächsten drei Jahren siegte er noch zehnmal, als er nur um Haaresbreite einen weiteren Weltmeistertitel verpasste. In dieser Zeit absolvierte er wichtige Entwicklungsarbeit für Yamaha. Als anerkannter Testfahrer half King Kenny 1980 die Aluminium-Rahmen Technologie zu entwickeln. Er arbeitete mit Fahrwerksspezialist Öhlins zusammen und startete 1982 auf der ersten 500 Kubik Werks-V4-Maschine, dem Vorgänger der YZR, die Eddie Lawson und Wayne Rainey zu sechs 500er Titeln tragen sollte.

Tags:
MotoGP, 2005

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›