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Yamahas Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 9

Yamahas Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 9

Yamahas Geschichte von 1955 bis 2005 – Teil 9

1990-1992: Wayne Rainey holt einen weiteren Hattrick für Yamaha

Wayne Rainey und Yamaha beherrschten die Königsklasse während einer der am härtesten umkämpften Phase. Der frühere Dirt Track-Star und seine YZR500 gewannen 1990, 1991 und 1992 die 500 Kubik-Weltmeisterschaft gegen härteste Konkurrenz. Rainey schlug eine ganze Mannschaft früherer Dirt Trank-Gestählter Stars aus den USA und Australien, darunter Legenden wie Mick Doohan, Kevin Schwantz, Eddie Lawson, Wayne Gardner und John Kocinski.

Zugleich führte Rainey den GP-Sport in eine neue Ära und setzte bei Einsatz, Professionalität und Fahrtechnik ganz neue Standards. In seinen Bemühungen wurde er von King Kenny Roberts Werks Team unterstützt, die seine YZR500 hervorragend vorbereiteten. Die YZR war das schärfste an Renntechnik, was es damals gab: 170 PS, 130 Kilogramm, V4-Zweitaktmotor, Deltabox-Aluminium Rahmen, 321 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit. Das Team Roberts war führte ständig neue Technologie ein, so war Raineys Maschine die erste, an der ernsthaft Data-Recording, Carbon Bremsscheiben und eine Upside-Down Gabel verwendet wurde.

Neben der schnellen Weiterentwicklung der Technik, waren die 500er dieser Zeit dennoch wilde Biester, die eine strenge Hand und einen mutigen Kopf forderten. Roberts sagte damals: "Du musst das Talent haben, diese Dinger auch außer Kontrolle zu fahren." Rainey erinnert sich: "Die Rennen waren wirklich scharf damals und das fahren selbst auch. Wenn mein Hinterrad nicht durchgedreht hat, fühlte ich mich nicht wohl.

Rainey fuhr seine ganze GP-Karriere für Yamaha, er gewann zwischen 1988 und 1993 24 GPs in der 500 Kubik-Klasse, bis er bei nach einem Unfall Querschnittsgelähmt blieb. Verletzt aber ungebrochen rückte er ins Team Management auf und führte das Yamaha-Werkstem einige Jahre. Während Raineys großer Zeit, eröffnete Yamaha neue Märkte für die japanische Motorradindustrie indem sie YZR-Motoren an weniger betuchte Privatfahrer lieferte und damit die Konkurrenz im 500er-Bereich weiter anheizte. Wie immer gab Yamaha dem Sport etwas zurück.

Tags:
MotoGP, 2005

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