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Motegi 2004: Dovizioso wieder an der Spitze

Motegi 2004: Dovizioso wieder an der Spitze

Motegi 2004: Dovizioso wieder an der Spitze

Letztes Jahr in Japan, nur zwei Wochen nach seinem ersten Rennen in Portugal, in dem er keine Punkte gemacht hatte, fuhr der Meisterschaftsführende Andrea Dovizioso wieder an die Spitze der 125ccm Szene und siegte bei einem sturzreichen Rennen, was noch vor der mittleren Distanz unterbrochen werden musste.

Beim Start des Japanischen GP schlug Hector Barbera Casey Stoner, Dovizioso und Roberto Locatelli mit dem Holeshot, aber der Australier übernahm gleich wieder die Führung von dem Spanier. In der zweiten Runde brachte ein Getriebefehler dem viel versprechenden Angriff Stoner´s ein jähes Ende und Dovizioso übernahm die Führung.

Von da an fuhr der Hondafahrer ein Tempo, mit dem er einen großen Vorsprung auf die Titelrivalen Locatelli und Barbera aufbauen konnte. Während der Italiener versuchte, auf seinen Landsmann aufzuholen, bekam Barbera Gesellschaft von Simone Corsi, Mika Kallio und Jorge Lorenzo.

In der neunten Runde highsidete Andrea Ballerini auf Platz 13 liegend im Ausgang der letzten Kurve. Der Italiener blieb unverletzt, aber Imre Toth konnte seinem Motorrad nicht ausweichen und stürzte schwer. Sein Motorrad war überall auf der Hauptgeraden verteilt und der Renndirektor entschied das Rennen zu unterbrechen.

Ein dreizehn Runden Neustart sollte die letzte Klassifikation eventuell entscheiden. Beim Neustart standen Dovizioso, Locatelli und Corsi auf der ersten Reihe, so wie sie sich im Rennen befanden, bevor es abgebrochen wurde, während Barbera und Lorenzo von ganz hinten auf der Startaufstellung starten mussten. Beide Spanier konnten nicht rechtzeitig für die Warm up Runde auf die Startaufstellung fahren, weil sie mechanische Probleme hatten.

Trotz eines starken Starts blieb Dovizioso direkt hinter Locatelli. Beide Fahrer tauschten einige Male die Führung. In der letzten Runde war Dovizioso wieder auf der ersten Position als Locatelli stürzte, noch bevor er ihn wieder überholen konnte. Der ehemalige Weltmeister konnte wieder ins Rennen zurück fahren und kam als 14. ins Ziel.

Nicht weniger als sechs Fahrer kämpften um den letzten Platz auf dem Podium: Fabrizio Lai, Kallio, Corsi, Mirko Giansanti und Steve Jenkner. Locatelli´s Pech erbrachte für Lai auf der Gilera und Corsi, Dovizioso´s Teamkollegen deren erstes Podium in genau der Reihenfolge.

Giansanti wurde vor Jenkner, Simoncelli, Lorenzo und Talmacsi Vierter. Die Japanischen Wildcards Koyama und Kuzuhara vervollständigten die Top 10.

Tags:
125cc, 2005, GRAND PRIX OF JAPAN, Andrea Dovizioso

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