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Pedrosa über sein Titelgewinnendes Rennen

Pedrosa über sein Titelgewinnendes Rennen

Pedrosa über sein Titelgewinnendes Rennen

Daniel Pedrosa ist auf Phillip Island zum zweiten Mal in Folge 250ccm Weltmeister geworden und hat damit seinen dritten Titel in fünf Jahren gewonnen. Dieser Erfolg hat aus dem Movistar Fahrer den jüngsten Dreifach-Weltmeister der Geschichte gemacht, denn er hat erst vor kurzem seinen 20. Geburtstag gefeiert und wurde auch der erste Fahrer, der seit Max Biaggi 1997 seinen Titel in der Viertelliterklasse erfolgreich verteidigen konnte.

Pedrosa, der auch den 600. Sieg für Honda erbrachte, bestätigte seine Position als Nr.1 Fahrer in der Kategorie und hat sein Ziel erreicht die Nummer Eins Plakette erfolgreich zu verteidigen, etwas, was ihm 2003, als er aus der 125ccm Kategorie aufgestiegen ist, verwehrt blieb.

Alberto Puig´s Protégé ist auch der Fahrer geworden, mit den meisten Siegen der Geschichte mit unter 20 Jahren. Er hat die Gesamtzahl von Alex Criville geschlagen und wurde dadurch zum dritterfolgreichsten Spanischen Fahrer hinter Angel Nieto und Jorge Martinez Aspar.

Vor dem Polini Australian Grand Prix an diesem Wochenende, schien Pedrosa nur wenig Hoffnung zu haben, den Titel auf Phillip Island zu erreichen, denn auch sein Titelrivale Casey Stoner wollte bei seinem Heim Grand Prix glänzen und nach seinen Siegen in Malaysia und Katar noch einen weiteren Sieg einfahren. Pedrosa konnte den Titel nur gewinnen, wenn Stoner nicht mehr als einen Punkt sammeln würde… Der Spanier sagte auf jeden Fall, dass er sich immer sicher gewesen sei.

"Wir haben uns immer auf unsere Chancen verlassen, auch wenn das viele andere Fahrer nicht getan haben", sagte Pedrosa. „Nicht viele Leute haben das erwartet, nur wir und das sagt viel darüber aus, was um uns herum passiert ist. Viele Dinge wurden in diesen Tagen gesagt, in den Medien und auch von meinen Rivalen. Aber wir haben uns auf unsere Arbeit konzentriert und nichts Ungewöhnliches getan. Wenn man konzentriert ist, kommen auch die Ergebnisse. Und so war es auch hier, auf dieser Strecke und das ist eine große Genugtuung."

"Ich hatte keine Angst, auch wenn ich nach Katar gedacht habe, dass die Meisterschaft immer komplizierter würde, weil ich mich nur sehr langsam erholt habe", erklärte er. „Ich hatte mich in drei Wochen nicht verbessert und ich wusste auch nicht, wie lange es noch dauern würde. Es waren nur noch zwei Wochen bis zum Australischen Grand Prix, was sehr schwierig für mich war und ich wusste auch nicht was genau los war. Die Trainingseinheiten verliefen eher durchschnittlich, aber am Sonntagmorgen war es anders als am Freitag und am Samstag und so ist es passiert."

"Für das Rennen war der Plan einfach: als allererstes einen guten Start zu haben und dann die Situation abwägen. Stoner ist zu Beginn schon gestürzt und De Angelis berührte ihn. Auch wenn er sich bemühte nicht zu stürzen ging das Motorrad kaputt, es waren also zwei Rivalen weniger. Lorenzo, Porto und ich, die alle weiter hinten fuhren, haben es gesehen und konnten ausweichen. Porto ist sehr schnell gefahren und daher entschied ich ihm zu folgen und wir eröffneten eine Lücke und ließen die anderen hinter uns. Von da an begann ich ihn zu studieren. Ich habe nichts versucht und ich denke es wurde für uns beide ein eher ruhiges Rennen. Ich blieb hinter ihm, weil er ein besseres Tempo hatte als ich. Porto war in den Kurven sehr schnell, aber auch mein Motorrad lief sehr gut, da habe ich zum Ende des Rennens hin überlegt, ob ich in seinen Windschatten fahren sollte. Wenn ich ihn überholen könnte, wäre das toll, aber wenn ich es nicht schaffen sollte, wäre auch ein zweiter Platz nicht schlecht gewesen, es gab also keinen Grund unnötige Risiken einzugehen. Ich hatte auch ein bisschen Angst, dass ich den Windschatten nicht treffen könnte, daher habe ich in der letzten Kurve einen kleinen Fehler gemacht. Ich wusste, dass wenn ich im Kurveneingang an ihm dran bleibe, ich ihn überholen könnte, doch ich war zu lange an ihm dran und musste zeitiger aus seinem Windschatten fahren als erwartet. Es war das erste Mal beim Rennen, dass ich die Ziellinie nicht in seinem Windschatten überquerte und dann habe ich bemerkt, dass das Motorrad gar nicht so schnell war, wie ich dachte. Glücklicherweise konnte ich ihn um ein paar Tausendstel einer Sekunde überholen."

Da er den Sieg durch ein Foto-Finish erreicht hatte, hat er ein paar Sekunden gebraucht, um zu realisieren, was er geschafft hatte.
„Oh mein Gott, ich konnte es nicht glauben! Es ist Australien, mit all den Erinnerungen, die ich daran habe und für mich persönlich die schwierigste Rennstrecke der gesamten Meisterschaft. Ich bin über die Ziellinie gefahren und habe bis zur ersten Kurve gar nicht realisiert, dass ich den Titel gewonnen habe. Dort habe ich dann angefangen mein Glück und meine Freude heraus zu schreien. Das ist normal, wenn man auf dem Motorrad gelitten hat, in der Box, ohne in den letzten Wochen gut gefahren zu sein…"

Tags:
250cc, 2005, POLINI AUSTRALIAN GRAND PRIX, Dani Pedrosa

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