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MotoGP Fahrer erleben die Freuden von Istanbul

MotoGP Fahrer erleben die Freuden von Istanbul

MotoGP Fahrer erleben die Freuden von Istanbul

Das MotoGP Weltmeisterschafts-Paddock hat sich heute in Istanbul Park aufgebaut, denn die Serie ist zum ersten Mal in der 56-jährigen Geschichte in der Türkei eingetroffen. Die Fahrer und Teams sind in den letzten Tagen in das Land eingeströmt und manche hatten Zeit kurz nach Hause zu fahren und andere sind direkt von Australien in die Türkei geflogen und haben die erste Hälfte der Woche damit verbracht, die kulturellen Höhepunkte von Europa´s Brücke nach Asien zu entdecken. Carlos Checa und Shinya Nakano haben die berühmtesten Plätze in Istanbul besucht, darunter auch die Hagia Sophia Kirche und den Grand Bazaar Marktplatz.

Während sich die Gespräche der Einheimischen um die Ankunft des MotoGP Weltmeisters Valentino Rossi an diesem Nachmittag drehte, richtete sich die Konzentration auf der Strecke auf Marco Melandri und Nicky Hayden. Die beiden haben sich als Rossi´s konsistenteste Rivalen der zweiten Hälfte der Saison heraus gestellt und sie sind momentan in einen spannenden Kampf um den zweiten Platz in der Meisterschaft verwickelt, sie haben dieselbe Punktezahl und es sind nur noch zwei Rennen, um den Ausgang zu entscheiden.

"Auch wenn es zu Beginn der WM noch ein Traum gewesen ist, Zweiter zu werden, ist es jetzt mein Ziel", sagte Melandri, der seine erste Saison mit Honda fährt, nachdem er zwei Jahre in der MotoGP bei Yamaha war. „Das zu erreichen wäre eine nette Art (Teammanager) Fausto Gresini und Honda dafür zu danken, dass sie an mich geglaubt haben. Ich freue mich darauf in der Türkei zu fahren, weil es eine neue Rennstrecke ist. Dieses Jahr waren wir bereits in Shanghai, wo niemand Referenzdaten hatte, aber ich habe mich gleich wohl gefühlt und hatte ein gutes Rennen. Die Strecke sieht schön aus und es ist ein weiteres wichtiges Rennen für mich."

Hayden hat momentan den Vorteil gegenüber Melandri in der Meisterschaft, denn er hatte diese Saison in Laguna Seca einen Sieg. Wie schon seine Heimstrecke geht die Istanbul Park Strecke entgegen des Uhrzeigersinns und der ehemalige Geländefahrer denkt dass ihm das zugute kommen könnte. „Ich denke ich bin auf Rennstrecken aufgewachsen, die entgegen des Uhrzeigersinns laufen wo hingegen die Europäischen Jungs an die andere Richtung gewöhnt sind und das ist vielleicht mein Vorteil", sagte Hayden. „Meine Ergebnisse in dieser Saison unterstützen diese Aussage noch, aber ich würde gern denken, dass ich beide Richtungen ganz gut beherrsche und auf jeder der verbleibenden Strecken in dieser Saison konkurrenzfähig sein werde."

Tags:
MotoGP, 2005, GRAND PRIX OF TURKEY

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