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Lüthi: "Zwischen einem Sieg und dem Titel zu entscheiden war nicht einfach!"

Lüthi: 'Zwischen einem Sieg und dem Titel zu entscheiden war nicht einfach!'

Lüthi: "Zwischen einem Sieg und dem Titel zu entscheiden war nicht einfach!"

Thomas Lüthi wurde der erst zweite 125ccm Weltmeister auf zwei Rädern in der Schweiz, als er am Sonntag das Rennen in Valencia auf dem neunten Platz beendete und somit die WM gewann. Er steht zusammen mit Luigi Taveri, dem Schweizer, der die Meisterschaft in der Klasse 1962 auf einer Honda gewonnen hat und auch der Weltmeister von 1964 und 1966 gewesen ist, auf der Liste.

Herzlichen Glückwunsch zum Titel... du musst dich vor lauter Glückwünschen kaum retten können!
Danke. Ja es stimmt dass mir viele Menschen gratuliert haben. Mika Kallio hat mir in der Auslaufrunde die Hand gegeben und viele KTM Mechaniker haben mich besucht. Und als wir uns für das Weltmeister Foto der drei Klassen zusammen gefunden haben, hat mir auch Valentino Rossi gratuliert.

Wie ging es dir vor dem wichtigsten Rennen deiner Karriere?
So komisch das auch scheint, ich glaube ich war in Istanbul viel nervöser. Aus irgendeinem Grund war ich den ganzen Tag lang ziemlich ruhig…

Zu welchem Zeitpunkt hast du dir gedacht, dass der Titel in der Tasche ist?
Das Rennen ist erst vorbei, wenn man die Ziellinie überquert hat, aber ich habe mich schon eine halbe Runde vor Schluss über den Titel gefreut. Aber ich glaube ich werde noch etwas Zeit brauchen bis ich realisiert habe, was ich erreicht habe.

Dein Plan für das Rennen ging also auf...
Ja, ich denke schon. Ich wollte mich beim Start absetzen, aber ich habe schnell gemerkt, dass das nicht möglich war, ich musste vorsichtig sein und mich keinem Risiko aussetzen. Drei Runden vor Schluss wusste ich, dass die Gruppe hinter mir weit genug weg war und ich konnte ein paar Jungs überholen.

Ist das nicht gegen die Natur eines Rennfahrers? Ihr kämpft immer um den Sieg…
Natürlich, aber diesmal musste ich mich zwischen dem Titel und einem GP Sieg entscheiden. Und ich glaube, das war keine leichte Aufgabe.

Kallio beendete die Saison nur 5 Punkte hinter dir... könnten das die 5 Punkte gewesen sein, die er in Katar verloren hat, als ihn Talmacsi auf der Zielgeraden überholt hat?
Man könnte das so sehen, aber ehrlich gesagt gab es in dieser Saison so viele Möglichkeiten, wo die Punkte weg gewesen sein könnten. Ich bin mein Rennen gefahren und wusste was ich machen musste, wenn Kallio mehr Punkte gehabt hätte, wäre ich vielleicht eine andere Strategie gefahren.

Nach all den Interviews und Feiern wirst du am Mittwoch wieder auf der Strecke sein und eine Honda RC211V testen…
Ich freue mich sehr über diese Chance. Es wird das erste Mal für mich sein, dass ich eine 4-Takter fahre… das ist es doch, worum es eigentlich geht. Ich bleibe also in Valencia und freue mich auf diese Möglichkeit. In zwei Wochen komme ich wieder nach Valencia und werde an einem Rennen der Spanischen Meisterschaft teilnehmen.

Tags:
125cc, 2005, G. P. betandwin.com DE LA COMUNITAT VALENCIANA

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