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Die Wilden Japanischen Wildcard Fahrer

Die Wilden Japanischen Wildcard Fahrer

Die Wilden Japanischen Wildcard Fahrer

Der Japanische Grand Prix scheint immer großartige Rennen zu beherbergen, sowie einige große Überraschungen. Er ist immer voller konkurrenzfähiger Fahrer und während all der Jahre hat das Rennen einige Wildcard Fahrer berühmt gemacht, indem sie eine Chance bekamen ihre Talente auf der größten Bühne – der Motorrad Weltmeisterschaft – zu demonstrieren.

Die weltberühmten Fahrer wie Norick Abe, Daijiro Kato und Tohru Ukawa machten sich alle mit ihren beeindruckenden Auftritten als Wildcards einen Namen und sie sind nicht die Einzigen. Wir ergreifen hier die Chance auf einige der Männer zu schauen, die auf der Weltbühne nach einem Start als Japanischer Wildcard groß geworden sind.

Die wahrscheinlich bekanntesten Weltmeisterschaftsauftritte eines Wildcard Fahrers kamen von Norick Abe, beim Japanischen GP 1994. Im Alter von 19 Jahren wurde Abe berühmt, nachdem er in Suzuka seinen unvergessenen Auftritt hatte und Stars wie Mick Doohan und Kevin Schwantz bis zur Zielflagge unter Druck setzte. Auch wenn er nicht das Ergebnis erreicht hat, was er verdient hatte, hatte Abe doch genug gezeigt, dass er von Kenny Roberts eine Chance in dessen Marlboro Yamaha Team bekam. Zwei Jahre später feierte er seinen ersten Sieg in Suzuka, eine Errungenschaft, die aus ihm einen Nationalhelden machte, denn es war der erste Sieg eines Japaners in der Weltmeisterschaft.

Schon vor Abe´s Errungenschaft hat man die Japanischen Fahrer wegen ihres Potenzials zur Kenntnis genommen, als diese auf ihren Heimstrecken fuhren.

Noburu Ueda hatte seinen ersten Auftritt auf der Weltbühne 1991, als er in der 125ccm Klasse mitfuhr. Er hat gleich beeindruckt, als er das erste Rennen der Saison (den Japanischen GP) gewann, nachdem er aus der Pole ins Rennen gestartet ist. In 12 Jahren in der Weltmeisterschaft schaffte es Ueda mit insgesamt 13 Siegen und 39 Podiumsplätzen zu beeindrucken.

1992 demonstrierten "Taddy" Okada und Nobuatsu Aoki ihr Potenzial beim 250ccm Grand Prix in Suzuka, als sie bei dem Renne, das Luca Cadalora gewann, Zweiter und Dritter wurden. In der folgenden Saison kamen beide Fahrer als Vollzeit-Fahrer in die 250ccm Weltmeisterschaft.

1994 trat Tohru Ukawa auf die große Bühne und erreichte nach einem intensiven Kampf gegen Loris Capirossi, der vor ihm ins Ziel kam, im 250ccm Rennen in Suzuka einen exzellenten 3. Platz. Auch, wenn er es nicht geschafft hat, diese Performance im folgenden Jahr als Wildcard zu wiederholen, bekam er doch für 1996 in der Weltmeisterschaft ein Motorrad.

Sadanori Hikita lieferte 1995 mit dem dritten Platz auf heimischem Boden im 250ccm Rennen einen weiteren Schock. Er kam hinter dem Deutschen Ralf Waldmann und seinem Landsmann Nobu Aoki ins Ziel.

Daijiro Kato, den wir alle vermissen, machte auch das Beste aus seiner Chance, die er als Wildcard Fahrer bei seinem Heimrennen hatte. Beim 250ccm Rennen 1996, das auch in Suzuka stattfand, überraschte Kato Jeden indem er hinter Max Biaggi und Noriyasu Numata Dritter wurde.

Ein Jahr später auf derselben Rennstrecke vervollständigten Kato, Ukawa und Tetsuya Harada ein unvergessenes Japanisches 250ccm Podium.

Kato unterstrich sein besonderes Potenzial indem er 12 Monate später wieder mit einem Sieg davon schritt und er stand mit einem anderen Japanischen Sternchen auf dem Podium, Shinya Nakano. Das war genug, dass sich der jetzige Kawasaki Star ein Motorrad in der WM sichern konnte und weitere 12 Monate später erreichte er seinen ersten 250ccm Sieg in, wer hätte es gedacht (?!) – Suzuka. Es war der zweite Grand Prix der Saison.

Yuki Takahashi stellte sich selber dem internationalen Publikum mit einem überraschenden Podium 2002 in Motegi vor. Der Honda Fahrer kam als Dritter hinter Toni Elias und Marco Melandri ins Ziel und das bei seinem Debüt Grand Prix. Im selben Jahr wurden Osamu Miyazaki und Daisaku Sakai beim 250ccm Rennen in Suzuka Erster und Zweiter.

Hiroshi Aoyama ist bei vier seiner fünf Wildcard Auftritte in die Punkte gefahren, der achte Platz in Motegi 2000 war dabei sein bestes Ergebnis. 2003 schaffte er es in Suzuka zum ersten Mal aufs Podium, das war das Wochenende nachdem er einer Einladung als Fahrer folgte und dann bekam er endlich die Möglichkeit in der Viertelliterklasse als permanenter Fahrer zu dienen.

Die zweifellose Stärke der Japanischen Fahrer, wenn diese zu Hause Rennen fahren wird von der Statistik der letzten 13 Jahre noch unterstrichen. Beim Japanischen Grand Prix standen nicht weniger als neun Mal in den 125ccm und 250ccm Klassen nur Japaner auf dem Podium, ein Fakt bei dem die Wildcard Fahrer eine wichtige Rolle gespielt haben.

Tags:
MotoGP, 2005

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